Manfred Dumann
Manfred Dumann (* 28. Juli 1936 in Ingolstadt) ist ein deutscher Luftfahrt-Manager und ehemaliger bayerischer Landtagsabgeordneter (CSU).
Leben
Dumann erlernte den Beruf eines Maschinenbauers und wurde Werkmeister. Früh trat er in Junge Union und CSU ein. 1969 wurde er Bundesgeschäftsführer der Jungen Union<ref>Grobes Raster. In: Der Spiegel. Nr. 41, 1970 (online).</ref> und brachte „eine moderne organisatorische Konzeption“, „Schwung und kräftige Farben“ in die JU-Zentrale.<ref>Sepp Binder: Das Lied von der Veränderung. In: Die Zeit, Nr. 39/1970</ref> So wird Dumann die Urheberschaft für den JU-Slogan black is beautyful (in Anspielung auf die Black-Power-Bewegung) zugesprochen. Aus jener Zeit stammt seine intensive politische Freundschaft mit Max Streibl, der ihn als Verwaltungsangestellten ins neugeschaffene Bayerische Umweltministerium holte. 1974 wurde er in den Bayerischen Landtag gewählt, bei den nächsten drei Landtagswahlen errang er jeweils ein Mandat, doch es wurde still um ihn. Der Spiegel beschrieb ihn als „blass“ und „Hinterbänkler“, doch Dumann war alles andere als inaktiv. Er handelte nur diskreter als viele seiner Parteifreunde: Als 1988 der Posten des stellvertretenden MBB-Chefs Sepp Hort frei wurde, konnte sich dank der Hilfe des MBB-Aufsichtsratsvorsitzenden Streibl Dumann unerwartet gegen Strauß-Freunde wie Karl Dersch und Holger Pfahls als Nachfolger durchsetzen.<ref>Dritter Versuch bei MBB. In: Der Spiegel. Nr. 13, 1988 (online).</ref><ref>Letzte Reife. In: Der Spiegel. Nr. 42, 1988 (online). </ref><ref>Freund Karli. In: Der Spiegel. Nr. 40, 1988 (online).</ref> Zwar fiel aufgrund der Eingliederung von MBB in den EADS-Konzern der Vorstandsposten weg, doch dafür wurde er als Geschäftsführer von Eurocopter zuständig für die Pflege der Beziehungen des Konzerns zur Politik.
2001 übernahm er von seiner Frau Frieda die Geschäftsführung der 1981 gegründeten BEGA Beratungstreuhand-Gesellschaft für Anlage- und Unternehmensberatung mbH, zugleich wurde er deren Alleingesellschafter.
Dumann ist Ingolstädter Bezirksvorsitzender des bayerischen Wirtschaftsbeirates,<ref>Präsidium des Wirtschaftsbeirates Bayern (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF)</ref> Vorstandsmitglied im Slowenisch-Bayerischen Wirtschaftsclub<ref>Slowenisch-Bayerischer Wirtschaftsclub e. V. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> und der Deutsch-Algerischen Gesellschaft<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutsch-Algerische Gesellschaft ( des Vorlage:IconExternal vom 14. September 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> sowie Vizepräsident des Ost-West-Wirtschaftsclubs Bayern. Dumann ist ferner beim Peutinger-Kollegium aktiv und Ehrenvorsitzender der Eichstätter Europa-Union. Von 1989 bis 2016 war er Vorsitzender des Freundeskreises des Bayerischen Armeemuseums.<ref>Suzanne Schattenhofer, Christian Silvester: Freunde des Armeemuseums machen Front In: Donaukurier, 8. September 2009</ref>
Dumann ist als Familiare Komtureiökonom der Komturei „An Isar, Lech und Donau“ des Deutschen Ordens.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website des Deutschen Ordens ( des Vorlage:IconExternal vom 7. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Weblinks
- Manfred Dumann in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dumann, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CSU), MdL |
| GEBURTSDATUM | 28. Juli 1936 |
| GEBURTSORT | Ingolstadt |
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