Hettersroth
Hettersroth Gemeinde Birstein
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(324)&title=Hettersroth 50° 21′ N, 9° 17′ O
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dim=10000 | globe= | name=Hettersroth | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 350 (345–358) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 5,76 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 324 (31. Dez. 2023) HW<ref name="DF">Zahlen, Einwohnerzahl HW. In: Webauftritt. Gemeinde Birstein, abgerufen im Juni 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 56 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 63633 | |||||
| Vorwahl: | 06054 | |||||
Hettersroth ist ein Ortsteil der Gemeinde Birstein im hessischen Main-Kinzig-Kreis. Zum Ort gehört auch der Weiler Höfen. Der Ort liegt im unteren Vogelsberg südwestlich von Birstein. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3195.
Geschichte
Ortsgeschichte
Die älteste bekannte Erwähnung von Hettersroth erfolgte im Jahr 1361 unter dem Namen Heczelsrode.<ref name="lagis" /> In erhaltenen Urkunden wurde der Hettersroth im Jahre 1533 auch unter dem Namen Hetzersrot erwähnt.<ref name="lagis" />
1530 wurde die Kapelle erbaut. Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und nie wieder aufgebaut. Im Jahre 1939 gehörte der Ort zum Landkreis Gelnhausen.
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Hettersroth zum 1. März 1971 auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Birstein eingemeindet.<ref>Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 3. März 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 12, S. 474, Punkt 535, Abs. 1 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,0 MB]).</ref><ref></ref> Für Hettersroth, wie für alle eingegliederten ehemals eigenständigen Gemeinden von Birstein, wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 49 kB) § 4. In: Webauftritt. Stadt Felsberg, abgerufen im Oktober 2020.</ref>
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Hettersroth angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
- vor 1806: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Isenburg-Birstein, Gericht Reichenbach (oder Birstein)
- ab 1806: Fürstentum Isenburg (Rheinbund),<ref group="Anm.">Infolge der Rheinbundakte.</ref> Gericht Reichenbach oder Birstein
- ab 1813: Generalgouvernement Frankfurt,<ref group="Anm.">Infolge der Befreiungskriege.</ref> Gericht Reichenbach
- ab 1815: Kaisertum Österreich,<ref group="Anm.">Infolge der Beschlüsse des Wiener Kongresses.</ref> Gericht Reichenbach
- ab 1816: Kurfürstentum Hessen,<ref group="Anm.">Durch Staatsvertrag mit Österreich und dem Königreich Preußen sowie Einigung mit dem Großherzogtum Hessen.</ref> Amt Wenings, Gericht Reichenbach
- ab 1821: Kurfürstentum Hessen, Kreis Salmünster<ref group="Anm.">1822: Trennung zwischen Justiz (Justizamt Birstein) und Verwaltung.</ref>
- ab 1830: Kurfürstentum Hessen, Kreis Gelnhausen
- ab 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
- ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Kreis Gelnhausen
- ab 1867: Königreich Preußen,<ref group="Anm.">Infolge des Deutschen Krieges.</ref> Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gelnhausen
- ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gelnhausen
- ab 1918: Deutsches Reich,<ref group="Anm.">Infolge des Ersten Weltkriegs entsteht die Weimarer Republik.</ref> Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gelnhausen
- ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Kurhessen, Landkreis Gelnhausen
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Gelnhausen
- ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Gelnhausen
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Gelnhausen
- ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gelnhausen
- ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gelnhausen, Gemeinde Birstein
- ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis, Gemeinde Birstein
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Hettersroth 309 Einwohner. Darunter waren 6 (1,9 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 51 Einwohner unter 18 Jahren, 129 zwischen 18 und 49, 78 zwischen 50 und 64 und 51 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 126 Haushalten. Davon waren 30 Singlehaushalte, 36 Paare ohne Kinder und 39 Paare mit Kindern, sowie 18 Alleinerziehende und 3 Wohngemeinschaften. In 18 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 87 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
- 1514: 22 Zinsende
- 1606: 30 Untertanen
- 1766: 44 Haushaltungen
| Hettersroth: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2023 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1834 | 399 | |||
| 1840 | 407 | |||
| 1846 | 401 | |||
| 1852 | 370 | |||
| 1858 | 362 | |||
| 1864 | 356 | |||
| 1871 | 316 | |||
| 1875 | 325 | |||
| 1885 | 373 | |||
| 1895 | 340 | |||
| 1905 | 349 | |||
| 1910 | 327 | |||
| 1925 | 342 | |||
| 1939 | 327 | |||
| 1946 | 463 | |||
| 1950 | 487 | |||
| 1956 | 391 | |||
| 1961 | 375 | |||
| 1967 | 369 | |||
| 1970 | 347 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2011 | 309 | |||
| 2023 | 324 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: <ref name="lagis" />; Gemeinde Birstein:<ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1885: | 367 evangelische (= 98,39 %), fünf katholische (= 1,34 %), ein anderes christliche-konfessioneller (= 0,27 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | 334 evangelische (= 89,07 %), 41 katholische (= 10,93 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Politik
Für Hettersroth besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Hettersroth) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 63,4 %. Alle Kandidaten gehörten der „Bürgerliste Hettersroth“ an.<ref>Ortsbeiratswahl Hettersroth. In: Votemanager. Gemeinde Birstein, abgerufen im Juni 2024.</ref> Der Ortsbeirat wählte André Neubert zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Hettersroth. In: Webauftritt. Gemeinde Birstein, abgerufen im Juni 2024.</ref>
Kulturdenkmäler
Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Birstein-Hettersroth
Vereine
- Freiwillige Feuerwehr Hettersroth
- Jagdgenossenschaft Hettersroth
- KSG Hettersroth – Hitzkirchen
- Landfrauenverein Hettersroth
- SG Hettersroth/Burgbracht
Infrastruktur
Im Ort befindet sich die Haidefeldschule, eine Förderschule für Lernbehinderte des Main-Kinzig-Kreises.
Literatur
- Vorlage:HessBib
- Vorlage:HessBib
- Suche nach Hettersroth. In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek
Weblinks
- Hettersroth & Höfen In: Webauftritt der Gemeinde Birstein.
- Hettersroth, Main-Kinzig-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise
<references> <ref name="lagis">Hettersroth, Main-Kinzig-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref>
<ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 24 und 78, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021. </ref> </references>
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