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Montecatini Val di Cecina

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Montecatini Val di Cecina
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Montecatini Val di Cecina (Italien)
Montecatini Val di Cecina (Italien)
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Pisa (PI)
Koordinaten 43° 24′ N, 10° 45′ OKoordinaten: 43° 23′ 37″ N, 10° 44′ 59″ O
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Höhe 416 m s.l.m.
Fläche 155,08 km²
Einwohner 1.687 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Fraktionen Buriano, Casaglia, Casino di Terra, Gabella, Gello, La Sassa, Miemo, Mocajo, Ponteginori und Querceto
Postleitzahl 56040
Vorwahl 0588
ISTAT-Nummer 050019
Bezeichnung der Bewohner Montecatinesi
Schutzpatron San Biagio (3. Februar)
Website www.comune.montecatini.pi.it

Montecatini Val di Cecina ist eine italienische Gemeinde mit 1687 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) in der Provinz Pisa in der Region Toskana.

Geografie

Datei:Map of comune of Montecatini Val di Cecina (province of Pisa, region Tuscany, Italy).svg
Lage der Gemeinde in der Provinz Pisa

Die Gemeinde liegt ca. 85 km südwestlich von Florenz und 60 km südöstlich von Pisa im Weinbaugebiet des Montescudaio. Der Ort liegt in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone E, 2 107 GG<ref>Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 14. November 2012 (italienisch) (PDF; 330 kB)</ref>. Wichtigster Fluss der Gemeinde ist der Cecina (9 von 78 km im Gemeindegebiet).<ref>Offizielle Website des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den Flüssen in Montecatini Val di Cecina, abgerufen am 10. Juni 2017 (italienisch)</ref> Etwas östlich der Altstadt liegt der Montecatini-Orendit. Die Kirchen des Ortes und der Ortsteile sind Teil des Bistums Volterra und gehören somit dem Erzbistum Pisa als Suffragandiözese an.

Zu den Ortsteilen zählen Buriano, Casaglia (130 m), Casino di Terra (68 m), Gabella (54 m), Gello, Miemo (416 m), Mocajo, Ponteginori (54 m), Querceto (260 m) und Sassa (366 m).<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/incomune.interno.itOffizielles Stadtrecht von Montecatini Val di Cecina (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Artikel 9. (italienisch)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Website des ISTAT (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. April 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dawinci.istat.it (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Pisa, abgerufen am 14. November 2012 (italienisch)</ref>

Die Nachbargemeinden sind Bibbona (LI), Guardistallo, Lajatico, Montescudaio, Monteverdi Marittimo, Pomarance, Riparbella und Volterra.

Geschichte

Das Castello di Montecatini wurde um 960 von der Volterranischen Familie der Belforti gegründet. Der Ort wurde erstmals 1099 in einem Dokument des Bischofs Pietro von Volterra als Monte Leone bzw. Castrum Montis Leonis<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Website der Gemeinde Montecatini Val di Cecina zur Geschichte (Memento des Vorlage:IconExternal vom 31. Juli 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.comune.montecatini.pi.it, abgerufen am 10. Juni 2017 (italienisch)</ref> (Löwenberg bzw. Kastell Löwenberg) erwähnt. Nach der Niederlage Volterras gegen Pisa 1316 ging der Ort in den Pisanischen Herrschaftsbereich über, überließen ihn aber wieder um 1350 an die Familie der Belforti. 1472 fiel der Ort unter die Kontrolle von Florenz<ref name="LuoghiFede">Lessi: I Luoghi della Fede.</ref> und dem Vikariat Val di Cecina mit Sitz in Pomarance.

Vom 19. Jahrhundert bis 1907 war die Kupferindustrie in Caporciano (ca. 1 km westlich vom historischen Ortszentrum) wichtig und wurde dadurch namensgebend für das Unternehmen Montecatini (heute Montedison), ab 1911 wurde die Halitherstellung durch die belgische Firma Solvay zur Hauptindustrie.

Während der nationalsozialistischen Besatzung 1943–44 war die Gemeinde Montecatini Val di Cecina wegen der sehr zerklüfteten und fast vollständig bewaldeten Landschaft Schauplatz bedeutender Ereignisse im Partisanenkampf. Die Partisanenbrigade „Otello Gattoli“ operierte in diesem Gebiet. Am 29. Juni 1944 wurden im Nachbarort Guardistallo bei einer Vergeltungsmaßnahme 11 Partisanen und 46 Zivilpersonen von der Wehrmacht getötet.<ref>Guardistallo. Abgerufen am 3. März 2025.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:MontecatiniVCSanBiagio2.jpg
Die Kirche San Biagio
Datei:MontecatiniVCTorreBelforti1.jpg
Der Torre dei Belforti

Verkehr

Der Ort hat zwei Haltestellen an der 1863 eröffneten Bahnstrecke Cecina–Volterra:

  • Ponte Ginori im Ortsteil Ponteginori, ca. 6,5 km südlich des Hauptortes.
  • Casino di Terra in Casino di Terra, Ortsteil von Montecatini Val di Cecina und Guardistallo, ca. 9 km südlich des Hauptortes.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Emanuele Repetti: MONTE CATINI o MONTECATINI in Val di Cecina. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846). Onlineausgabe der Universität Siena (PDF, italienisch)
  • Franco Lessi (a cura di): I Luoghi della Fede. Volterra e la Val di Cecina. Arnoldo Mondadori Editore, Mailand 1999, ISBN 88-04-46773-8

Weblinks

Commons: Montecatini Val di Cecina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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