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Vicopisano

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Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien

Vicopisano ist eine italienische Gemeinde mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD) in der Provinz Pisa in der Region Toskana.

Geografie

Datei:Map of comune of Vicopisano (province of Pisa, region Tuscany, Italy).svg
Lage von Vicopisano in der Provinz Pisa

Die Gemeinde erstreckt sich über ca. 27 km². Sie liegt ca. 50 km westlich der Regionalhauptstadt Florenz und 15 km östlich der Provinzhauptstadt Pisa am Arno (6 km im Gemeindegebiet<ref>Offizielle Webseite des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den Gewässern in Vicopisano, abgerufen am 19. November 2016 (italienisch)</ref>) und in der Gebirgskette Monti Pisani. Der Ort liegt in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D, 1 858 GG.<ref>Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 19. November 2016 (italienisch) (PDF; 330 kB)</ref>

Zu den Ortsteilen zählen Caprona (12 m, ca. 500 Einwohner), Cucigliana, Lugnano, Noce (9 m, ca. 80 Einwohner), San Giovanni alla Vena und Uliveto Terme (8 m, ca. 1200 Einwohner). Der Hauptort hat ca. 5000 Einwohner.<ref>Offizielle Webseite des ISTAT (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Pisa, abgerufen am 19. November 2016 (italienisch)</ref>

Die Nachbargemeinden sind Bientina, Buti, Calci, Calcinaia, Cascina und San Giuliano Terme.

Calci Buti
San Giuliano Terme Vicopisano Bientina
Cascina Calcinaia

Geschichte

Vicopisano entstand am Zusammenfluss des Serchio in den Arno (Der Serchio, damals noch als Auser bzw. Auserculus (kleine Auser) bekannt, wurde später umgeleitet und führte seit dieser Zeit nicht mehr in den Arno, sondern direkt bei San Rossore in das Ligurische Meer). Aufgrund der strategisch günstigen Lage und der Nähe zu Pisa entwickelte sich auch der Ort und dessen Wirtschaft. Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort in einem Dokument des Bischofs von Pisa, Zanobi, nach der sich die Kirche Santa Maria e Giovanni in sita loco et finibus Vicho befindet.<ref>Emanuele Repetti: VICO PISANO, già Vico Auserissola nel Val d’Arno pisano.</ref> Nach der Niederlage Pisas, das seit 1230 einen starken Einfluss auf Vicopisano ausübte, gegen Florenz 1406 gelangte der Ort unter die Herrschaft von Florenz, wo er bis auf wenige Ausnahmen (1494–1498) und (1502–1503) und später im Herzogtum Toskana bis zur Einigung Italiens verblieb. 1434 wurde die Rocca di Vicopisano, auch Rocca del Brunelleschi oder Rocca Nuova genannt, von Filippo Brunelleschi erbaut.<ref>Offizielle Website der Gemeinde Vicopisano zur Geschichte des Ortes, abgerufen am 8. Juni 2014 (italienisch)</ref>

Sehenswürdigkeiten

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Die Kirche Santa Maria am Ortskern
Datei:Vicopisano-torre dell'orologio.jpg
Der Uhrturm Torre dell’Orologio

Im Hauptort

In den Ortsteilen

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Die Kapelle Santa Croce in Castellare auf dem Monte Castellare nahe San Giovanni alla Vena
Datei:VicopisanoSanGiovanniallaVenaSanGiovanniEvangelista1.jpg
Die Kirche San Giovanni Evangelista in San Giovanni alla Vena
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Die Kirche San Jacopo a Lupeta
Datei:Torre di caprona 02.JPG
Torre di Caprona im Ortsteil Caprona

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Emanuele Repetti: VICO PISANO, già Vico Auserissola nel Val d’Arno pisano. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846). Onlineausgabe der Universität Siena (PDF, italienisch)
  • Touring Club Italiano: Toscana. Mailand 2003, ISBN 88-365-2767-1, S. 325 ff.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeinden Provinz Pisa

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