Patriasdorf
| Patriasdorf (Stadtteil) Ortschaft Katastralgemeinde Patriasdorf | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Lienz (LZ), Tirol | |||||
| Pol. Gemeinde | Lienz | |||||
| Koordinaten | 46° 50′ 8″ N, 12° 45′ 44″ O
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| Höhe | 690 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | 303 (31. Oktober 2011) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 16816 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 85028 | |||||
| Zählsprengel/ -bezirk | Patriasdorf, Schloßberg (70716 X [040/041]) | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Patriasdorf ist eine Katastralgemeinde und ein Stadtteil der Bezirkshauptstadt Lienz in Osttirol. Patriasdorf war bis 1939 eine selbständige Gemeinde und wurde im Zuge der Verwaltungsreform nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich mit Lienz vereinigt. In der Katastralgemeinde liegen die markanten Gebäude Schloss Bruck sowie das BKH Lienz und Teile des Wohn- und Pflegeheimes, während die Stadtpfarrkirche St. Andrä bereits Teil der Katastralgemeinde Lienz ist. Die Ortschaft Patriasdorf hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 16816">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).
Geschichte
Patriasdorf wird ersturkundlich im Traditionsbuch des Hochstifts Brixen in einer Aufzeichnung von ca. 1075–1090 als „villa patriarchę“ genannt.<ref>Oswald Redlich: Die Traditionsbücher des Hochstifts Brixen vom zehnten bis in das vierzehnte Jahrhundert. (= Acta Tirolensia. Band 1). Innsbruck 1886, S. 104, Nr. 290.</ref> Die Namensform „villa Patriarchsdorf“ begegnet erstmals im Jahr 1197 in einer Urkunde des Grafen Heinrich IV. von Lechsgemünd-Matrei.<ref>Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 2: 1140–1200. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 199 Nr. 644.</ref> Im Jahr 1277 ist in Bozen mit „Vriçus de Patriarchesdorf“ (Fritz von Patriasdorf) ein aus Patriasdorf stammender Bewohner namentlich bezeugt.<ref>Hannes Obermair: Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500. Band 1. Stadtgemeinde Bozen, Bozen 2005, ISBN 88-901870-0-X, S. 97–98, Nr. 42.</ref> Der Ortsname nimmt auf das Patriarchat Aquileia Bezug, das hier seit dem frühen Mittelalter besitzmäßig und diözesanrechtlich verankert war.
Einzelnachweise
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