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Monteverdi Marittimo

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Monteverdi Marittimo
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltVorlage:Platzhalterbild
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Pisa (PI)
Koordinaten 43° 11′ N, 10° 43′ OKoordinaten: 43° 11′ 0″ N, 10° 43′ 0″ O
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Höhe 364 m s.l.m.
Fläche 98 km²
Einwohner 799 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Postleitzahl 56040
Vorwahl 0565
ISTAT-Nummer 050021
Bezeichnung der Bewohner Monteverdini
Schutzpatron Sant’Andrea
(30. November)
Website Gemeinde Monteverdi Marittimo

Monteverdi Marittimo ist eine Gemeinde mit 799 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) in der Provinz Pisa in der Region Toskana in Italien.

Geografie

Datei:MonteverdiMarittimoPanorama1.JPG
Panorama von Monteverdi Marittimo

Die Gemeinde erstreckt sich über ca. 98 km². Sie liegt ca. 120 km südwestlich der Regionalhauptstadt Florenz und 50 km südlich der Provinzhauptstadt Pisa und ist die südlichste Gemeinde der Provinz. Sie ist Teil der Comunità montana Alta Val di Cecina (Unione Montana Alta Val di Cecina<ref>Monteverdi M.mo. Unione Montana Val di Cecina, abgerufen am 28. September 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) und liegt im Gebirge der Colline Metallifere in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D, 2 039 GG.<ref>Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 16. November 2013 (italienisch) (PDF; 330 kB)</ref> Durch das Gemeindegebiet fließt der Fluss Cornia und die Torrenti Massera (11 von 12 km im Gemeindegebiet), Masserella (alle 7 km im Gemeindegebiet), Ritasso (7 von 9 km im Gemeindegebiet), Sterza (14 von 29 km im Gemeindegebiet) und Sterzuola (alle 6 km im Gemeindegebiet).<ref>Offizielle Website des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den Flüssen in Monteverdi Marittimo, abgerufen am 16. November 2013 (italienisch)</ref> Die Kirchen im Gemeindegebiet von Monteverdi Marittimo liegen im Bistum Massa Marittima-Piombino.

Die Ortsteile sind Canneto (295 m s.l.m., ca. 180 Einwohner)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Website des ISTAT (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. April 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dawinci.istat.it (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Pisa, abgerufen am 16. November 2013 (italienisch)</ref>, Gualda und Pratella (gelten beide als Località).

Die Nachbargemeinden sind Bibbona (LI), Castagneto Carducci (LI), Montecatini Val di Cecina, Monterotondo Marittimo (GR), Pomarance, Sassetta (LI) und Suvereto (LI).

Geschichte

Der Ort entstand um 754 zusammen mit dem Kloster Monastero di San Pietro in Palazzuolo. Die Burg Castello di Monteverdi entstand noch vor dem Jahr 1000. Während das Kloster zu dieser Zeit unter der Protektion von Massa Marittima stand, war der Ort selbst unter der Herrschaft von Volterra. Die Republik Florenz eroberte den Ort 1472 und überstellte diesen unter Ferdinando II. de’ Medici 1665 dem Feudalherren Ferdinando Incontri. Durch die Abschaffung der Feudalherrschaft 1776 durch Leopold II. fiel der Ort wieder an das Herzogtum Toskana. Nach dem Ende der Napoleonischen Besetzung 1815 unterstand der Ort wieder dem Herzogtum Florenz, allerdings unter Pisanischer Verwaltung. Von 1837 bis zur Einigung Italiens gehörte die Gemeinde zu Grosseto, dann wurde sie in die neue Provinz Pisa eingeteilt.

Sehenswürdigkeiten

Datei:MonteverdiMarittimoSantAndrea.JPG
Die Kirche Chiesa di Sant’Andrea im Ortskern
Datei:MonteverdiMarittimoPiazzettaDellaTorre3.jpg
Der Platz Piazzetta della Torre im Ortskern
Datei:MonteverdiMarittimoCannetoPanorama.JPG
Der Ortsteil Canneto mit dem Campanile der Kirche San Lorenzo (rechts)
Datei:MonteverdiMarittimoSanPietroInPalazzuoloChurchInside2.jpg
Die Klorster- und Kirchenruine San Pietro in Palazzuolo

Im Ortskern

  • Chiesa di Sant’Andrea, mittelalterliche Kirche im Ortskern. Wurde im 19. Jahrhundert verändert, enthält aber noch teilweise die originalen Strukturen.<ref name="luoghifede">Franco Lessi: I luoghi della Fede. Volterra e la Val di Cecina. Onlineversion: (Pisa-Val di Cecina), Regione Toscana: I luoghi della Fede, abgerufen am 3. September 2018 (italienisch)</ref>
  • Cappella del Santissimo Sacramento, 1751 entstandene Kapelle nahe der Hauptkirche Sant’Andrea.<ref name="luoghifede" />

Im Ortsteil Canneto

  • Befestigungsmauern von Canneto, mit den Wehrtoren
    • Porta alla Buca
    • Porta agl’Archi
  • Chiesa di San Lorenzo a Canneto, um das 12. Jahrhundert errichtete Kirche im Ortsteil Canneto.

Außerhalb des Ortes

  • Monastero di San Pietro in Palazzuolo, 754 entstandenes Kloster kurz außerhalb des Hauptortes am Poggio a Badia (ca. 2 km südöstlich des Hauptortes). Unterstand seit 1298 den Vallombrosanern und wurde 1561 aufgegeben.<ref name="luoghifede" />

Gemeindepartnerschaften

Monteverdi Marittimo hat eine Gemeindepartnerschaft mit:

Literatur

  • Monteverdi Marittimo. in: Franco Lessi: I luoghi della Fede. Volterra e la Val di Cecina. Arnoldo Mondadori Editore, Mailand 1999, ISBN 88-04-46773-8
  • Emanuele Repetti: MONTE VERDI, o MONTEVERDI fra la Val di Cornia e la Val di Cecina. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846), Onlineausgabe der Universität Siena (PDF, italienisch).
  • Touring Club Italiano: Toscana, Mailand 2003, ISBN 88-365-2767-1, S. 423.

Weblinks

Commons: Monteverdi Marittimo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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