Zum Inhalt springen

Gurtis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 19:23 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Gurtis (Dorf)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bludenzf8, Vorarlberg
Gerichtsbezirk Bludenz
Pol. Gemeinde Nenzing
Koordinaten 47° 11′ 37″ N, 9° 38′ 33″ OKoordinaten: 47° 11′ 37″ N, 9° 38′ 33″ O
 {{#coordinates:47,193611111111|9,6425|primary
dim=1000 globe= name=Gurtis region=AT-8 type=city
  }}f1
Höhe 904 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 17099
Bild
Blick über Gurtis ins Rheintal
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; VoGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Gurtis ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Nenzing im Bezirk Bludenz in Vorarlberg. Gurtis hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).

Name

Der Name Gurtis soll von Curtis / Curtinus für Hof bzw. Hofen bzw. Hofstatt abgeleitet sein. Dies soll auf einen Herrschaftshof in Gurtis im Frühmittelalter hinweisen.<ref name=stpeter>Die Kirchen und Kapellen von Nenzing, Salzburg 2014, Verlag St. Peter, S. 34.</ref>

Geschichte

Der genaue Beginn der Besiedelung von Gurtis ist ungewiss. Im Frühmittelalter soll hier jedenfalls ein Herrschaftshof gestanden haben. Es wird vermutet, dass auch ein Nonnenhof, der unter Umständen zum Kloster Valduna gehörte, vorhanden war. Durch die Besiedelung bisher ungenutzter Flächen im Rheintal und Walgau durch Walser im 14. und 15. Jahrhundert kam es zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Die Bevölkerung aus Walsern dominierte damals Gurtis. Sie sprachen deutsch, im Gegensatz zur Talbevölkerung, die noch lange rätoromanisch sprach.

Eine eigene Schule besteht in Gurtis seit mehr als 200 Jahren.

Heute dominiert in Gurtis landwirtschaftliche Infrastruktur und der Fremdenverkehr.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.marktgemeinde-nenzing.comGurtis (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Webseite: marktgemeinde-nenzing.com.</ref>

Geografie

Gurtis liegt auf 900 Metern Seehöhe.<ref>Gemeinde Gurtis | Bergdorf und Wohlfühlregion in Vorarlberg. Abgerufen am 6. Januar 2020.</ref> Gurtis liegt geographisch in einer nach Westen und Norden geschützten abfallenden Mulde. Dadurch ist ein relativ mildes Kleinklima vorhanden.<ref name=stpeter /> Der Berg Gurtisspitze ist vom Ort aus sichtbar.<ref>Gemeinde Gurtis | Bergdorf und Wohlfühlregion in Vorarlberg. Abgerufen am 6. Januar 2020.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Gurtis-Kaplanei-Volksschule-03ASD.jpg
Kaplanstöckl
  • Katholische Kuratienkirche Gurtis Mariä Heimsuchung
  • Kaplanstöckl
  • Themen-Wanderweg um den Ort mit Skulpturen und Installationen der Kunstschaffenden aus der Region

Tourismus

Insgesamt gibt es vier Kilometer Skipiste im Skigebiet Gurtis, das aber mit dem Schlepplift Bazora verbunden ist, wo nochmal ein Kilometer Piste hinzukommt.<ref>BERGFEX: Skigebiet Gurtis - Skiurlaub Gurtis. Abgerufen am 6. Januar 2020.</ref>

  • Pultlift, ein Tellerlift
  • Latzerlift, ebenfalls ein Tellerlift
  • Kinderland

Weblinks

Commons: Gurtis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />