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Joachim Eilers

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Joachim Eilers Vorlage:SportPicto
Joachim Eilers (2022)
Joachim Eilers (2022)
Zur Person
Spitzname Joe
Geburtsdatum 2. April 1990
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Disziplin Bahn
Karriereende 2024
Verein(e) / Renngemeinschaft(en)
1991–2001
2002–2003
2004
2005–2010
2013–2020
2022
2023–2024
SG/EC Bayer Köln Worringen
RC Schwalbe 03 Solingen
R.C.Staubwolke Ouadrath 74
Chemnitzer PSV
Chemnitzer PSV
Verein Team 2012
RSV Chemnitz
Internationale Team(s)
2009–2012 Team Erdgas.2012
Wichtigste Erfolge

UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2016: Datei:Jersey rainbow.svg – Keirin, 1000-Meter-Zeitfahren
UEC-Bahn-Europameisterschaften
2014: Europameister-Trikot – Keirin, Teamsprint
2012: Europameister-Trikot – Teamsprint

Letzte Aktualisierung: 2. April 2026

Joachim „Joe“ Eilers (* 2. April 1990 in Köln) ist ein ehemaliger deutscher Bahnradsportler.

Sportliche Laufbahn

Joachim Eilers begann 1999 mit dem Radsport bei dem Verein „SG/EC Bayer Köln Worringen“ (heute SG Köln-Worringen). Von 2002 bis 2003 startete er für den RC Staubwolke Quadrath 74 e. V. Später wechselte er zum Solinger Verein „RC Schwalbe 03 Solingen“. Seit 2004 ist er Mitglied des Chemnitzer Polizeisportvereins und fuhr bis 2012 für das Chemnitzer Team Erdgas.2012. Er besuchte das dortige Sportgymnasium. Seit 2006 errang Joachim Eilers mehrfach Podiumsplätze bei deutschen Junioren- und Jugend-Meisterschaften auf der Bahn.

Im Januar 2010 belegte Eilers den zweiten Platz beim Weltcuprennen in Peking im 1000-m-Zeitfahren und nahm im selben Jahr an den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Ballerup teil. Bei den Deutschen Bahn-Meisterschaften 2010 in Cottbus wurde er deutscher Vize-Meister im Teamsprint gemeinsam mit Robert Förstemann und Carsten Bergemann. Bei den Europameisterschaften 2010 in Sankt Petersburg holte Joachim Eilers im Teamsprint (U23) die Goldmedaille gemeinsam mit Tobias Wächter (Schwerin) und Philipp Thiele (Cottbus), wurde Europameister im Keirin und im 1000-Meter-Zeitfahren hinter dem Franzosen Quentin Lafargue Vize-Europameister.

Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2011 in Apeldoorn belegte Eilers in seinem zweiten Jahr in der Elite-Klasse im 1000-m-Zeitfahren den fünften Platz; bei den deutschen Meisterschaften im selben Jahr errang er den Vize-Titel in dieser Disziplin. Im Juli wurde er bei den Bahn-Europameisterschaften im portugiesischen Anadia Europameister (U 23) im Teamsprint, gemeinsam mit Erik Balzer und Stefan Bötticher, sowie Vize-Europameister im 1000-Meter-Zeitfahren und im Keirin. Im Dezember 2013 gewann Eilers gemeinsam mit René Enders und Förstemann den Teamsprint beim zweiten Lauf des Bahnrad-Weltcups 2013/14 den Teamsprint; in der Qualifikation fuhren die drei Sportler mit 41,871 Sekunden einen neuen Weltrekord.<ref>Deutsche starten mit drei Siegen und zwei Weltrekorden. radsport-news.com, abgerufen am 9. Dezember 2013.</ref> Das Trio verbesserte damit die alte Rekordmarke von 42,600 Sekunden, die die britische Mannschaft bei den Olympischen Spielen 2012 in London gefahren war.

2014 wurde Eilers Vize-Weltmeister im Zeitfahren sowie zweifacher Europameister, im Keirin sowie im Teamsprint (mit Robert Förstemann und Tobias Wächter). Im Jahr darauf konnte er im Zeitfahren seinen Erfolg als UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2015 im Zeitfahren wiederholen und wurde erneut Vize-Weltmeister in dieser Disziplin. Bei den Europameisterschaften im selben Jahr errang er Silber im Zeitfahren sowie gemeinsam mit Förstemann und Max Niederlag Bronze im Teamsprint.

2016 wurde Eilers für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert. Im Teamsprint belegte er gemein mit Maximilian Levy und René Enders Rang fünf, im Keirin wurde er Vierter.

2017 gewann Joachim Eilers gemeinsam mit Levy und Förstemann beim Lauf des Bahnrad-Weltcups 2017/18 in Manchester den Teamsprint und wurde zweifacher Vize-Europameister, im 1000-Meter-Zeitfahren und im Teamsprint (mit Förstemann und Levy); 2018 und 2019 hatte er weitere Erfolge beim Bahn-Weltcup und bei den Bahn-Europameisterschaften.

Anfang Oktober 2021 gewann Eilers die Bronzemedaille im Keirin bei der Europameisterschaft in Grenchen. Ebenfalls im Oktober 2021 erkämpfte sich Eilers bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2021 in Roubaix die Bronzemedaille im 1000-Meter-Zeitfahren, er fuhr dabei seine persönliche Bestzeit auf einer Flachlandbahn (01:00,008). Im Teamsprint über 750 m sicherte er sich ebenfalls die Bronzemedaille (mit Stefan Bötticher, Nik Schröter und Marc Jurczyk).

Im Januar 2023 verkündete Joachim Eilers, dass er vom Kurzzeit- in den Ausdauerbereich wechseln werden und sich als Anfahrer für den Bahn-Vierer empfehlen möchte.<ref>Radsprinter Joachim Eilers sattelt um. In: freiepresse.de. 12. Januar 2023, abgerufen am 22. Februar 2023.</ref> 2024 beendete er seine Radsportlaufbahn.

Ehrungen

Am 9. März 2016 wurde Joachim Eilers gemeinsam mit Kristina Vogel und Max Niederlag mit einer Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Chemnitz geehrt.<ref>Einträge ins Goldene Buch für Chemnitzer Bahnrad-Weltmeister. In: freiepresse.de. 7. Januar 2016, abgerufen am 10. März 2016.</ref> 2015 und 2016 wurde er mit dem Chemmy als „Sportler des Jahres“ von Chemnitz ausgezeichnet.<ref name="sachsen--343327">Sport Chemmy hat neue Besitzer. In: sachsen-fernsehen.de. 12. März 2017, abgerufen am 13. März 2017.</ref>

Erfolge

Datei:2015 UEC Track Elite European Championships 314.JPG
Bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2015 errang Joachim Eilers (l.) Silber im Zeitfahren, hinter Jeffrey Hoogland (M.) und vor Robin Wagner.
Datei:Deutsche Meisterschaften im Bahnradsport 2016 088.jpg
Start auf die 1000 Meter bei den deutschen Meisterschaften 2016
2009
2010
2011
2012
2014
2013
2015
2016
2017
2018
2020
2021

Weblinks

Commons: Joachim Eilers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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1966 Pierre Trentin | 1967, 1968, 1970 Niels Fredborg | 1969 Gianni Sartori | 1971, 1974 Eduard Rapp | 1973 Janusz Kierzkowski | 1975 Klaus-Jürgen Grünke | 1977, 1978, 1979, 1981 Lothar Thoms | 1982 Fredy Schmidtke | 1983 Sergei Kopylow | 1986 Maic Malchow | 1985, 1989 Jens Glücklich | 1987 Martin Vinnicombe | 1990 Alexander Kiritschenko | 1991 José Moreno | 1993, 1994 Florian Rousseau | 1995, 1996, 1997 Shane Kelly | 1998–2001 Arnaud Tournant | 2002, 2004, 2006, 2007 Chris Hoy | 2003, 2009, 2011, 2012 Stefan Nimke | 2005 Theo Bos | 2008, 2010 Teun Mulder | 2013-2015, 2017 François Pervis | 2016 Joachim Eilers | 2018, 2021–2023 Jeffrey Hoogland | 2019 Quentin Lafargue | 2020 Sam Ligtlee | 2024, 2025 Harrie Lavreysen

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1980, 1981 Danny Clark | 1982 Gordon Singleton | 1983, 1985 Urs Freuler | 1984 Robert Dill-Bundi | 1986 Michel Vaarten | 1987 Harumi Honda | 1988, 1989 Claudio Golinelli | 1990–1992 Michael Hübner | 1993 Gary Neiwand | 1994, 1996 Marty Nothstein | 1995, 1997, 2000 Frédéric Magné | 1998, 1999 Jens Fiedler | 2001 Ryan Bayley | 2002 Jobie Dajka | 2003 Laurent Gané | 2004 Jamie Staff | 2005 Teun Mulder | 2006 Theo Bos | 2007, 2008, 2010, 2012 Chris Hoy | 2009 Maximilian Levy | 2011 Shane Perkins | 2013 Jason Kenny | 2014, 2015 François Pervis | 2016 Joachim Eilers | 2017 Azizulhasni Awang | 2018 Fabián Puerta | 2019 Matthijs Büchli | 2020–2022, 2025 Harrie Lavreysen | 2023 Kevin Quintero | 2024 Kento Yamasaki

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2010 Jason Kenny | 2011 Matthew Crampton | 2012 Tobias Wächter | 2013, 2017, 2020 Maximilian Levy | 2014 Joachim Eilers | 2015 Pavel Kelemen | 2016 Tomáš Bábek | 2018 Stefan Bötticher | 2019, 2023–2025 Harrie Lavreysen | 2021 Jeffrey Hoogland | 2022 Sébastien Vigier | 2026 Matthew Richardson

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1993 Jens Glücklich | 1994 Michael Scheurer | 1995, 1997, 1998, 2001, 2002, 2003 Sören Lausberg | 1996, 1999, 2000, 2009, 2010, 2011 Stefan Nimke | 2004, 2005 Carsten Bergemann | 2006, 2007 Michael Seidenbecher | 2008 Robert Förstemann | 2009, 2016 Joachim Eilers | 2012, 2014 Eric Engler | 2013 Maximilian Levy | 2015, 2017, 2018, 2022, 2023, 2025 Maximilian Dörnbach | 2019 Marc Jurczyk | 2024 Henric Hackmann

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