Zum Inhalt springen

Sarah Hammer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. Januar 2026 um 11:07 Uhr durch imported>Nicola (Sportlerlaufbahn).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Sarah Hammer Vorlage:SportPicto
Sarah Hammer (2010)
Sarah Hammer (2010)
Zur Person
Vollständiger Name Sarah Kathryn Hammer-Kroening
Geburtsdatum 18. August 1983
Nation Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Disziplin Bahn (Ausdauer)
Karriereende 2017
Internationale Team(s)
2002
2003
2006
2026
Diet Rite
Team T-Mobile
Ouch Pro Cycling
Twenty 16
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
2012 SilberOmnium
2012 Silber – Omnium und Mannschaftsverfolgung
Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026

Sarah Kathryn Hammer, verh. Hammer-Kroening, (* 18. August 1983 in Redondo Beach) ist eine ehemalige US-amerikanische Radrennfahrerin. Sie wurde sieben Mal Weltmeisterin im Bahnradsport und gewann zwei Silbermedaillen bei Olympischen Spielen.

Sportlerlaufbahn

Auf Initiative ihres Vaters Cliff, selbst begeisterter Radsportler, begann Sarah Hammer im Alter von acht Jahren mit dem Radsport.<ref name="pe-160706">Keith Lair: Former Temecula resident Sarah Hammer among cycling favorites. In: pe.com. 6. Juli 2016, abgerufen am 9. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1995 wurde sie erstmals US-amerikanische Meisterin in ihrer Altersklasse. 2001 wurde sie sowohl Zweite in der Einerverfolgung bei den Bahn-Weltmeisterschaften wie auch der US-amerikanischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren auf der Straße, jeweils bei den Juniorinnen. 2003 trat sie vom aktiven Radsport zurück, da sie sich dem Leistungsdruck nicht gewachsen fühlte.<ref name="pe-160706" />

Durch die Berichte über die Olympischen Spiele 2004 in Athen fühlte sich Sarah Hammer erneut motiviert und kehrte zum Radsport zurück.<ref name="pe-160706" /> 2005 gewann sie zwei US-amerikanische Titel und siegte bei mehreren Weltcuprennen. 2006 sowie 2007 wurde sie schließlich zweimal in Folge Weltmeisterin in der Einerverfolgung, 2008 zudem Zweite. 2010 konnte Sarah Hammer den Weltmeistertitel in dieser Disziplin zum dritten Mal erringen. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking belegte sie den fünften Platz in der Einerverfolgung.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London errang Hammer gemeinsam mit Dotsie Bausch und Lauren Tamayo die Silbermedaille in der Mannschaftsverfolgung. 2013 wurde sie in Minsk erstmals Weltmeisterin im Omnium und zum fünften Mal in der Einerverfolgung. 2016 errang Hammer ihren siebten WM-Titel, gemeinsam mit Kelly Catlin, Chloé Dygert und Jennifer Valente ihren ersten in der Mannschaftsverfolgung. Sie errang 14 Medaillen bei Weltmeisterschaften, zwei olympische Silbermedaillen und wurde zweimal panamerikanische Meisterin.<ref>Brandon Penna: Cyclist Sarah Hammer Wins 14th World Medal, Qualifies For Third Olympics. In: Team USA. 6. März 2016, abgerufen am 13. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2016 wurde Sarah Hammer für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert und gewann im Omnium die Silbermedaille. Im Jahr darauf wurde sie Vize-Weltmeisterin im Punktefahren. Im September 2017 gab sie ihren Rücktritt vom Leistungsradsport bekannt, um sich auf ihre Arbeit als Trainerin zu konzentrieren.<ref name="cyclingn-34">Olympic medalist Sarah Hammer retires at 34. In: Cycling News. 18. September 2017, abgerufen am 20. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Rekorde

Am 12. Mai 2010 stellte Sarah Hammer mit 3:22,269 Minuten in der Einerverfolgung über 3000 Meter bei den Panamerikanischen Radmeisterschaften im mexikanischen Aguascalientes einen neuen Weltrekord auf. Sie verbesserte die alte Bestmarke von Sarah Ulmer bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen um fast zwei Sekunden.<ref name="radsport-62759">Sarah Hammer pulverisiert Weltrekord in der Einerverfolgung. In: radsport-news.com. 12. Mai 2010, abgerufen am 20. September 2017.</ref> Hammer hielt bis dahin den US-amerikanischen Rekord in der Verfolgung, den sie zuletzt am 12. November 2009 beim Weltcup-Rennen in Cali auf 3:27,514 Minuten verbessert hatte.

Einen Tag später, am 13. Mai 2010, stellte Hammer gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Lauren Tamayo und Dotsie Bausch bei gleicher Gelegenheit mit 3:19,569 Minuten einen neuen Weltrekord in der Mannschaftsverfolgung auf. Damit waren die US-Amerikanerinnen fast zwei Sekunden schneller als der neuseeländische Dreier bei seinem Weltrekord während der Bahn-WM 2010 in Kopenhagen.<ref name="radsport-62774">Hammer mit zweitem Fabelweltrekord innerhalb von 24 Stunden. In: radsport-news.com. 13. Mai 2010, abgerufen am 20. September 2017.</ref>

Privates

Im Mai 2025 wurde bei Hammer eine Akute schlaffe Myelitis diagnostiziert, nachdem sie starke Schmerzen im Arm hatte. In der Folge musste sie mehrfach operiert werden, damit der Arm gerettet werden konnte. Komplikationen bei den Eingriffen führten zu einer Lähmung des Zwerchfells, weshalb sie weiterhin behandelt werden musste. Die Rennfahrerin Chloé Dygert rief zu einer Spendenkampagne auf, damit die Arztrechnungen von Hammer bezahlen werden können. Die medizinische Versorgung habe zu enormen finanzielle Belastungen geführt. Hammer-Kroening müsse sich zudem möglicherweise 2026 einer weiteren Operation unterziehen, deren Kostenübernahme von der Versicherung abgelehnt wurde und gegen die sie Berufung einlegt habe, so Dygert.<ref>J2Fdt3UTshnnw64Atg7bKA: Chloé Dygert launches fundraiser in support of track star Sarah Hammer amid serious health battle | Cycling Weekly. In: cyclingweekly.com. 8. Januar 2026, abgerufen am 11. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sonstiges

Sara Hammer initiierte die Einrichtung des „American Women's Track Cycling Fund“, mit dem junge Sportlerinnen unterstützt werden.<ref name="velonews-Sarah_Ha">Sarah Hammer. In: velonews.com. 11. Juli 2012, abgerufen am 20. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge

2002
2005
2006
2007
2008
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017

Weblinks

Commons: Sarah Hammer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Sarah Hammer in der Datenbank von Radsportseiten.com
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=203730 Sarah Hammer] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
  • Vorlage:Olympedia

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

2009 Josephine Tomic | 2010, 2011 Tara Whitten | 2012, 2016 Laura Trott | 2013, 2014 Sarah Hammer | 2015 Annette Edmondson | 2017, 2021 Katie Archibald | 2018, 2019 Kirsten Wild | 2020 Yūmi Kajihara | 2022, 2023 Jennifer Valente | 2024 Ally Wollaston

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1958 Ljubow Kotschetowa | 1959, 1960, 1962, 1963 Beryl Burton | 1961, 1964, 1965, 1966 Yvonne Reynders | 1967, 1970–1974 Tamara Garkuschina | 1968, 1969 Raissa Obodowskaja | 1975, 1976, 1978, 1979 Keetie van Oosten-Hage | 1977 Wera Kusnezowa | 1980, 1981 Nadeschda Kibardina | 1982, 1984, 1985, 1987, 1993, 1995 Rebecca Twigg | 1983 Connie Carpenter-Phinney | 1986, 1988, 1989 Jeannie Longo-Ciprelli | 1990, 2001–2003 Leontien Zijlaard-van Moorsel | 1991 Petra Rossner | 1994, 1996, 1999 Marion Clignet | 1997 Judith Arndt | 1998 Lucy Tyler-Sharman | 2000 Yvonne McGregor | 2004 Sarah Ulmer | 2005 Katie Mactier | 2006, 2007, 2010, 2011, 2013 Sarah Hammer | 2008 Rebecca Romero | 2009, 2012 Alison Shanks | 2014 Joanna Rowsell | 2015, 2016 Rebecca Wiasak | 2017, 2018, 2020, 2023 Chloé Dygert | 2019 Ashlee Ankudinoff | 2021 Lisa Brennauer | 2022 Franziska Brauße | 2024, 2025 Anna Morris

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende