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Jeffrey Shallit

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Jeffrey Outlaw Shallit (* 17. Oktober 1957 in Philadelphia) ist ein amerikanischer Mathematiker und Informatiker.

Shallit studierte an der Princeton University (Bachelor cum laude 1979) und promovierte 1983 an der University of California, Berkeley bei Manuel Blum (Metric Theory of Pierce Extensions).<ref>Jeffrey Outlaw Shallit im Mathematics Genealogy Project (englisch) Vorlage:MathGenealogyProject/Wartung/id verwendetVorlage:MathGenealogyProject/Wartung/name verwendet</ref> Ab 1983 war er Assistant Professor an der University of Chicago und 1988 bis 1990 am Dartmouth College. 1990 wurde er Associate Professor und 2000 Professor in der Fakultät für Informatik der kanadischen University of Waterloo.

Neben Algorithmischer Zahlentheorie (zum Beispiel Primzahltests) beschäftigt er sich mit formalen Sprachen, Automatentheorie, Algorithmentheorie, Kombinatorik von Wortproblemen und Computergrafik. Er hat die Erdős-Zahl 1, da er 1991 mit Paul Erdős veröffentlichte.<ref>Paul Erdős, Jeffrey Shallit: New Bounds on the Length of Finite Pierce and Engel Series. Sem. Theor. Nombres Bordeaux 3, 43–53, 1991</ref> Mit Eric Bach schrieb er ein Standardwerk über Algorithmische Zahlentheorie.

2003 untersuchte er das Problem effizienter Wechselgeldsysteme und plädierte (nicht ganz ernst gemeint) in diesem Zusammenhang für die Einführung einer 18-Cent-Münze in den USA (genauer 1, 5, 15, 18, 25 Cents).<ref>Jeffrey Shallit: What this country needs is an 18 cent piece. Mathematical Intelligencer 2003, Nr. 2. Die mittlere Zahl getauschter Münzen (falls jeder Tausch gleich wahrscheinlich ist) liegt mit dem 18-Cent-System bei 3,89 gegenüber 4,7 im gegenwärtigen System. Statt 25 können auch 29 Cents verwendet werden mit derselben mittleren optimalen Zahl von getauschten Münzen. Das Kopfrechnen beim Umtausch wird natürlich mit 18 Cent Münzen erschwert.</ref> Entsprechend wäre nach Shallit ein (1, 3, 4, 10, 30, 40, 100, 300, 400)-System in Europa günstiger als das (1, 2, 5, 10, 20, 50, 100, 200, 500)-System.

Mit Hugh C. Williams und François Morain schrieb er einen Aufsatz über eine frühe mechanische Primfaktorzerlegungs-Maschine (von den Brüdern Carissan 1919).<ref>Zur Maschine von Carissan</ref>

Er ist Herausgeber der Zeitschrift Journal of Integer Sequences. 2008 wurde er Distinguished Member der ACM. Seit 1996 ist er Vizepräsident der kanadischen Electronic Frontier Foundation (Electronic Frontier Canada).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Electronic Frontier Canada (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Februar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.efc.ca</ref>

Shallit, der selbst jüdische Vorfahren in Russland hat, ist 1997 mit einem Report im Internet auch als Kritiker von Holocaust-Leugnern hervorgetreten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Shallit Holocaust Revisited – Lies of our Times (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Oktober 2006 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nizkor.org</ref> Er kritisierte den Intelligent-Design-Protagonisten William A. Dembski, dem er auch wissenschaftliche Fehler bei der Einführung eines neuen Komplexitätskonzepts nachwies.<ref>Wesley Elsberry, Jeffrey Shallit: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Information theory, evolutionary computation and Dembski´s „Complex Specified Information“ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Februar 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.talkreason.org</ref>

Schriften

  • Mit Eric Bach: Algorithmic Number Theory. Bd. 1 (Efficient Algorithms), MIT Press 1996
  • Mit Jean-Paul Allouche: Automatic Sequences – Theory, Applications, Generalizations. Cambridge University Press 2003
  • A second course in Formal Languages and Automata Theory. Cambridge University Press 2008

Weblinks

Fußnoten

<references />

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