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Steinkreis von Castlerigg

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Datei:Castlerigg stone circle.jpg
Gesamtansicht des Steinkreises von Castlerigg

Der Steinkreis von Castlerigg ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist einer der größten Steinkreise in England. Er liegt auf 229 m Höhe im Allerdale (Gemeinde St. Johns Castlerigg and Wythburn) östlich von Keswick in Cumbria im Lake District auf einem nordöstlichen Ausläufer des Castlerigg Fell. Der Untergrund besteht aus Skiddaw-Schiefer. Der Steinkreis steht unter Denkmalschutz (Scheduled Ancient Monument Nr. 22565).

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Luftbild des Steinkreises
Metallabguss

Beschreibung

Datei:Castlerigg A Outlier.jpg
Der Ausreißer ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) abseits des Kreises – vor einer Umwallung

Anlage

Der Kreis besteht aus 38 bis zu drei Meter hohen und 16 Tonnen schweren unbearbeiteten Steinen unterschiedlicher Form, zumeist aus Schiefer<ref> Stein Nr. 11 ist ein Findling und gehört zur Borrowdale Volcanic Series, Margarita Díaz-Andreu, C. Brooke, M. Rainsbury, N. Rosser: The Spiral that vanished: The Application of Non-Contact Recording Techniques to an elusive Rock Art Motif at Castlerigg Stone Circle in Cumbria, The Journal of Archaeological Science 33, 2006 S. 1580</ref>. Sie zeigen mit der glatteren Seite nach innen. Einige waren umgefallen. Ursprünglich waren es 42 Steine, die ein Oval von etwa 70,0 m Durchmesser bildeten<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/ads.ahds.ac.ukrcn=LDNPHER08-3000 Archaeology Data Service (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2026. Suche im Internet Archive ) (englisch)</ref>. Ein 3,3 m breiter Bereich am nördlichen Ende des Kreises, der von zwei großen Steinen gebildet wird, soll als Zugang gedient haben. 1853 konnte Williams im Steinkreis die Reste von drei Grabhügeln entdecken.

Datei:Druid circle near Keswick by TA Picken after JB Pyne.jpg
Bild von Thomas Ashburton Picken

Am westlichen Rand des Kreises sind zehn Steine in einem Rechteck angeordnet. Sie wurden von Burl als Cove klassifiziert, deren Zweck unbekannt ist.<ref>Aubrey Burl: Coves: structural enigmas of the Neolithic. Wiltshire Archaeological and Natural History Magazine 82, 1988, S. 11</ref> Die meisten Coves bestehen nur aus drei oder vier Steinen. Die Cove in Avebury datiert in die Zeit der Glockenbecherkultur. Stukeley, der den Begriff prägte, hat die Struktur in Castlerigg jedoch als Grab bezeichnet.<ref>"At the east end of it is a grave, made of such other stones, in number about ten: this is placed in the very east point of the circle, and within it..." (Stukeley 1969 Vol. II, 48)</ref>

Ritzungen

Nick Best und A. N. Other entdeckten auf den Steinen Nr. 10, 11 und 26 Petroglyphen (Spiralen und Rhomben). Stein Nr. 5 trägt eine Cup-and-Ring-Markierung. Die Spirale auf Stein 11 konnte allerdings 1995 trotz der Anwendung von Laserscanning in hoher Auflösung nicht wiedergefunden werden, vielleicht handelte es sich um eine natürliche Verfärbung.<ref>M. Díaz-Andreu, C. Brooke, M. Rainsbury, N. Rosser: The Spiral that vanished: The Application of non-contact Recording Techniques to an elusive Rock Art Motif at Castlerigg Stone Circle in Cumbria, Journal of Archaeological Science 33, 2006, S. 1580–157</ref>

Grabungen

Ausgrabungen in der Cove im Jahr 1882 erbrachten, abgesehen von Holzkohleresten, keine archäologischen Funde.

Datierung

Der Steinkreis ist nach English Heritage in die frühe Bronzezeit zu datieren<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/ads.ahds.ac.ukrcn=EHNMR-1066348 in Archaeology Data Service (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2026. Suche im Internet Archive ) (englisch)</ref>, also nach kontinentaler Terminologie in das Ende der Jungsteinzeit bzw. in den Beginn der Bronzezeit.

Umgebung

In der Nähe liegen die Steinkreise von Elva Plain, Gray Croft und Swinside.

Literatur

  • Aubrey Burl: A Guide to the Stone Circles of Britain, Ireland and Brittany. London 2005.
  • Margarita Díaz-Andreu, C. Brooke, M. Rainsbury, N. Rosser: The Spiral that vanished: The Application of Non-Contact Recording Techniques to an elusive Rock Art Motif at Castlerigg Stone Circle in Cumbria. Journal of Archaeological Science 33, 2006, S. 1580–1587.
  • Homer Sykes: Mysterious Britain – Fact and Folklore George Weidenfeld & Nicolson Ltd. 1993 S. 26

Weblinks

Commons: Steinkreis von Castlerigg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 54° 36′ 9″ N, 3° 5′ 49″ W

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