Ring Magazine Boxer des Jahres
Erscheinungsbild
| Ring Magazine Boxer des Jahres | |
|---|---|
| Verliehen von Ring Magazine | |
| Boxauszeichnung | |
| Daten | |
| 1922 | |
| 99 | |
Seit 1922 vergibt das Ring Magazine jährlich den Preis für den Weltboxer des Jahres.
Boxer des Jahres nach Jahrzehnt
1920er
| Jahr | Boxer | Nationalität | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| 1922 | Harry Greb | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | gewann den US-amerikanischen Halbschwergewichtstitel durch einen einstimmigen Punktsieg über Gene Tunney |
| 1923 | Jack Dempsey | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen Weltmeisterschaftstitel im Schwergewicht gegen Tommy Gibbons und Luis Ángel Firpo |
| 1924 | Harry Greb (2) | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen Weltmeisterschaftstitel im Mittelgewicht gegen Johnny Wilson, Fay Keiser und Ted Moore |
| 1925 | Paul Berlenbach | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | gewann den WM-Titel im Halbschwergewicht durch Punktsieg über Mike McTigue im Yankee Stadium in New York City; verteidigte den Titel gegen Jimmy Slattery, Emilio Solomon und Jack Delaney |
| 1926 | Gene Tunney | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | gewann den WM-Titel im Schwergewicht durch einen einstimmigen Punktsieg über Jack Dempsey vor mehr als 120.000 Zuschauern im Sesquicentennial Stadium in Philadelphia |
| 1927 | Mickey Walker | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen WM-Titel im Mittelgewicht durch einen K.o.-Sieg gegen Tommy Milligan; gewann auch seine anderen vier Kämpfe in dem Jahr, unter anderem gegen Paul Berlenbach, Boxer des Jahres 1925 |
| 1928 | Gene Tunney (2) | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen Schwergewichtsweltmeistertitel gegen Tom Heeney; trat wenige Tage nach dem Kampf zurück |
| 1929 | Tommy Loughran | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen Halbschwergewichtstitel gegen Jim Braddock, später Schwergewichtsweltmeister und den Boxer des Jahres 1927 Mickey Walker, verlor den Kampf um den US-amerikanischen Schwergewichtstitel gegen Jack Sharkey |
1930er
| Jahr | Boxer | Nationalität | Anmerkung | |
|---|---|---|---|---|
| 1930 | Max Schmeling | Datei:Flag of Germany (3-2).svg Deutsches Reich | eroberte als erster Deutscher und erst zweiter Europäer den Schwergewichtsweltmeistertitel durch Disqualifikationssieg gegen Jack Sharkey | |
| 1931 | Tommy Loughran (2) | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | ||
| 1932 | Jack Sharkey | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | besiegte Max Schmeling in einem umstrittenen Kampf nach Punkten und wurde somit neuer Weltmeister im Schwergewicht | |
| 1933 | keine Preisvergabe | |||
| 1934 | Tony Canzoneri | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | ||
| Barney Ross | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen Halbweltergewichtstitel fünfmal; gewann außerdem die Weltmeisterschaft im Weltergewicht gegen Jimmy McLarnin, verlor allerdings den Rückkampf | ||
| 1935 | Barney Ross (2) | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen Titel im Halbweltergewicht gegen Henry Woods und Frankie Klick, legte diesen Titel dann ab; gewann das dritte Duell mit Jimmy McLarnin einstimmig nach Punkten und wurde somit erneut Weltmeister im Weltergewicht | |
| 1936 | Joe Louis | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | besiegte unter anderem Jack Sharkey, verlor aber gegen Max Schmeling | |
| 1937 | Henry Armstrong | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | gewann alle seine 27 Profikämpfe in diesem Jahr; knockte Petey Sarron aus und wurde damit Weltmeister im Federgewicht, legte den Titel aber kurz nach dem Kampf ab, um im Leicht- und Weltergewicht kämpfen zu können | |
| 1938 | Joe Louis (2) | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | gewann seine Titelverteidigungen des Schwergewichtstitels gegen Nathan Mann, Harry Thomas und Max Schmeling vorzeitig; Schmeling knockte er bereits in der ersten Runde nach 2:04 Minuten aus und wurde dafür von der afro-amerikanischen Bevölkerung als Held gefeiert | |
| 1939 | Joe Louis (3) | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | seine Titelverteidigungen gegen John Henry Lewis, Jack Roper, Tony Galento und Bob Pastor vorzeitig | |
1940er
| Jahr | Boxer | Nationalität | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| 1940 | Billy Conn | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen Halbschwergewichtstitel gegen Gus Lesnevich |
| 1941 | Joe Louis (4) | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen Weltmeistertitel sieben Mal und gewann alle sieben Kämpfe vorzeitig, davon einen per Disqualifikation seines Gegners; im Kampf gegen Billy Conn lag er nach Punkten sogar zurück, ehe er ihn in der dreizehnten Runde ausknockte |
| 1942 | Sugar Ray Robinson | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | gewann unter anderem das erste Aufeinandertreffen mit Jake LaMotta |
| 1943 | Fred Apostoli | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | der ehemalige Mittelgewichtsweltmeister wurde zum Boxer des Jahres ernannt, obwohl er in diesem Jahr keinen einzigen Kampf absolvierte, da er zu dieser Zeit im Zweiten Weltkrieg kämpfte |
| 1944 | Beau Jack | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verlor seinen Weltmeisterschaftstitel im Leichtgewicht in einer knappen Punkteniederlage gegen Bob Montgomery, von dem er im Jahr 1943 den Titel zurückeroberte, nachdem Montgomery ihm den Gürtel zuvor abnahm; im insgesamt vierten Aufeinandertreffen der beiden im August 1944 gewann Beau Jack, allerdings stand bei diesem Kampf der WM-Titel nicht auf dem Spiel |
| 1945 | Willie Pep | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen Titel im Federgewicht |
| 1946 | Tony Zale | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | Comeback vier Jahre nach seiner Niederlage gegen Billy Conn; sein K.o.-Sieg gegen Rocky Graziano im Kampf um den WM-Titel im Mittelgewicht wurde vom Ring Magazine zum Kampf des Jahres gekürt |
| 1947 | Gus Lesnevich | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen Halbschwergewichtstitel gegen Billy Fox durch TKO |
| 1948 | Ike Williams | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | Titelverteidigungen seines Leichtgewichtstitels gegen Enrique Bolanos, Beau Jack und Jesse Flores |
| 1949 | Ezzard Charles | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | gewann den vakanten NBA-Titel im Schwergewicht gegen Jersey Joe Walcott; verteidigte den Titel gegen Gus Lesnevich und Pat Valentino |
1950er
| Jahr | Boxer | Nationalität | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| 1950 | Ezzard Charles (2) | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen NBA-Titel gegen Freddie Beshore; gewann gegen Joe Louis durch einen eindeutigen Punktsieg und wurde damit allgemein anerkannter Weltmeister im Schwergewicht |
| 1951 | Sugar Ray Robinson (2) | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen Mittelgewichtstitel gegen Jake LaMotta durch TKO, verlor den Titel dann nach einer Punktniederlage gegen Randy Turpin und eroberte ihn zwei Monate später durch einen TKO-Sieg zurück |
| 1952 | Rocky Marciano | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | eroberte den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Jersey Joe Walcott, obwohl er in der ersten Runde am Boden war und nach Punkten deutlich zurücklag. Er konnte Walcott in der dreizehnten Runde ausknocken; der Kampf wurde Kampf des Jahres 1952. |
| 1953 | Carl Olson | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | gewann zuerst den vakanten US-amerikanischen Mittelgewichtstitel gegen Paddy Young und dann den vakanten Weltmeistertitel im Mittelgewicht gegen Randy Turpin |
| 1954 | Rocky Marciano (2) | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | zwei Siege in Titelverteidigungen seinen WM-Titels gegen Ezzard Charles, der erste durch einen einstimmigen Punktsieg, beim zweiten Sieg knockte er Charles in der achten Rundes aus, musste vorher aber einen Kampfabbruch befürchten, da er eine schwer blutende Nasenverletzung erlitten hatte |
| 1955 | Rocky Marciano (3) | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | siegte in seinen beiden Titelverteidigungen gegen Don Cockell und Archie Moore durch TKO bzw. K. o. in der neunten Runde; im Kampf gegen den amtierenden Weltmeister im Halbschwergewicht Archie Moore war er in der zweiten Runde am Boden, brachte Moore aber selbst fünfmal zu Fall; trat nach dem Kampf gegen Archie Moore auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn zurück und beendete seine Karriere somit als erste Weltmeister im Schwergewicht ungeschlagen |
| 1956 | Floyd Patterson | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | gewann den Kampf um den vakanten Weltmeistertitel im Schwergewicht durch einen K.o.-Sieg gegen Archie Moore |
| 1957 | Carmen Basilio | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte zuerst seinen Weltmeistertitel im Weltergewicht gegen Johnny Saxton in ihrem insgesamt dritten Aufeinandertreffen und gewann dann den Titel im Mittelgewicht gegen Sugar Ray Robinson durch einen knappen Punktsieg; der Kampf gegen Robinson wurde Kampf des Jahres 1957 |
| 1958 | Ingemar Johansson | Datei:Flag of Sweden.svg Schweden | blieb Europameister im Schwergewicht und schlug den bis dato ungeschlagenen Eddie Machen in der ersten Runde K. o.; erster nicht US-Amerikaner seit Max Schmeling, der Boxer des Jahres wurde |
| 1959 | Ingemar Johansson (2) | Datei:Flag of Sweden.svg Schweden | schlug Floyd Patterson im WM-Kampf im Schwergewicht durch K.o.-Sieg in der dritten Runde, hatte ihn in dieser Runde insgesamt sieben Mal am Boden |
1960er
| Jahr | Boxer | Nationalität | Anmerkung | |
|---|---|---|---|---|
| 1960 | Floyd Patterson (2) | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | eroberte den Schwergewichtsweltmeister-Gürtel von Ingemar Johansson durch einen K.o.-Sieg in Runde fünf; damit war Patterson der erste, dem es gelang den Schwergewichtstitel ein zweites Mal zu gewinnen | |
| 1961 | Joe Brown | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | verteidigte seinen WM-Titel im Leichtgewicht gegen Dave Charnley und Bert Somodio; der Kampf gegen Charnley wurde Kampf des Jahres 1961 | |
| 1962 | Dick Tiger | Datei:Flag of Nigeria.svg Nigeria | gewann den vakanten WBA-Titel im Mittelgewicht durch einen Punktsieg gegen Gene Fullmer | |
| 1963 | Cassius Clay | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | Siege gegen Charley Powell, Doug Jones und Henry Cooper; sein Punktsieg über Jones wurde Kampf des Jahres | |
| 1964 | Emile Griffith | Datei:Flag of the United States Virgin Islands.svg Amerikanische Jungferninseln | verteidigte seine WBA und WBC-Titel im Weltergewicht gegen Luis Rodríguez und Brian Curvis | |
| 1965 | Dick Tiger (2) | Datei:Flag of Nigeria.svg Nigeria | eroberte seine WBA- und WBC-Gürtel von Joey Giardello zurück, an den er die Titel 1963 verlor | |
| 1966 | keine Preisvergabe | |||
| 1967 | Joe Frazier | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | ||
| 1968 | Nino Benvenuti | Datei:Flag of Italy.svg Italien | holte sich die WBA- und WBC-Mittelgewichtstitel von Emile Griffith durch einen Punktsieg zurück und verteidigte die Titel Ende des Jahres gegen Don Fullmer | |
| 1969 | José Nápoles | Datei:Flag of Cuba.svg Kuba | gewann den WBA- und den WBC-Titel im Weltergewicht von Curtis Cokes; besiegte Cokes auch im Rückkampf, in beiden Kämpfen gab Cokes auf, und verteidigte die Titel später noch gegen Emile Griffith | |
1970er
- 1970 – Vereinigte Staaten Joe Frazier (2)
- 1971 – Vereinigte Staaten Joe Frazier (3)
- 1972 – Vereinigte Staaten Muhammad Ali (2) & Datei:Flag of Argentina.svg Carlos Monzón
- 1973 – Vereinigte Staaten George Foreman
- 1974 – Vereinigte Staaten Muhammad Ali (3)
- 1975 – Vereinigte Staaten Muhammad Ali (4)
- 1976 – Vereinigte Staaten George Foreman (2)
- 1977 – Datei:Flag of Mexico.svg Carlos Zárate
- 1978 – Vereinigte Staaten Muhammad Ali (5)
- 1979 – Vereinigte Staaten Sugar Ray Leonard
1980er
- 1980 – Vereinigte Staaten Thomas Hearns
- 1981 – Vereinigte Staaten Sugar Ray Leonard (2) & Datei:Flag of Mexico.svg Salvador Sánchez
- 1982 – Vereinigte Staaten Larry Holmes
- 1983 – Vereinigte Staaten Marvin Hagler
- 1984 – Vereinigte Staaten Thomas Hearns (2)
- 1985 – Vereinigte Staaten Marvin Hagler (2) & Vereinigte Staaten Donald Curry
- 1986 – Vereinigte Staaten Mike Tyson
- 1987 – Vereinigte Staaten Evander Holyfield
- 1988 – Vereinigte Staaten Mike Tyson (2)
- 1989 – Vereinigte Staaten Pernell Whitaker
1990er
- 1990 – Datei:Flag of Mexico.svg Julio César Chávez
- 1991 – Vereinigte Staaten James Toney
- 1992 – Vereinigte Staaten Riddick Bowe
- 1993 – Vereinigte Staaten Michael Carbajal
- 1994 – Vereinigte Staaten Roy Jones junior
- 1995 – Vereinigte Staaten Óscar de la Hoya
- 1996 – Vereinigte Staaten Evander Holyfield (2)
- 1997 – Vereinigte Staaten Evander Holyfield (3)
- 1998 – Vereinigte Staaten Floyd Mayweather Jr.
- 1999 – Vereinigte Staaten Paulie Ayala
2000er
- 2000 – Datei:Flag of Puerto Rico.svg Félix Trinidad
- 2001 – Vereinigte Staaten Bernard Hopkins
- 2002 – Vereinigte Staaten Vernon Forrest
- 2003 – Vereinigte Staaten James Toney (2)
- 2004 – Datei:Flag of Jamaica.svg Glen Johnson
- 2005 – Vereinigtes Königreich Ricky Hatton
- 2006 – Datei:Flag of the Philippines.svg Manny Pacquiao
- 2007 – Vereinigte Staaten Floyd Mayweather Jr. (2)
- 2008 – Datei:Flag of the Philippines.svg Manny Pacquiao (2)
- 2009 – Datei:Flag of the Philippines.svg Manny Pacquiao (3)
2010er
- 2010 – Datei:Flag of Argentina.svg Sergio Martínez
- 2011 – Vereinigte Staaten Andre Ward
- 2012 – Datei:Flag of the Philippines.svg Nonito Donaire
- 2013 – Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Adonis Stevenson
- 2014 – Russland Sergey Kovalev
- 2015 – Vereinigtes Königreich Tyson Fury
- 2016 – Vereinigtes Königreich Carl Frampton
- 2017 – Ukraine Vasyl Lomachenko
- 2018 – Ukraine Oleksandr Usyk
- 2019 – Datei:Flag of Mexico.svg Saúl Álvarez
2020er
- 2020 – Vereinigtes Königreich Tyson Fury (2) und Vereinigte Staaten Teófimo López
- 2021 – Datei:Flag of Mexico.svg Saúl Álvarez (2)
- 2022 – Russland Dmitri Biwol
- 2023 – Japan Naoya Inoue
- 2024 – Ukraine Oleksandr Ussyk (2)