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Messier 55

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Kugelsternhaufen
Messier 55
Datei:M55-3point6-m copy.jpg
Aufnahme mit dem 3,6-m-Teleskop der ESO am La-Silla-Observatorium
Vorlage:AladinLite
Sternbild Schütze
Position
ÄquinoktiumJ2000.0, Epoche: J2000.0
Rektaszension Vorlage:RektaszensionEasy <ref name="simbad">SIMBAD</ref>
Deklination Vorlage:DeklinationEasy <ref name="simbad">SIMBAD</ref>
Erscheinungsbild
Konzentrationsklasse XI <ref name="NED">NED data for the Messier Objects</ref>
Helligkeit (visuell) 7,42 mag <ref name="simbad"/>
Helligkeit (B-Band) 8,12 mag <ref name="simbad"/>
Winkelausdehnung 19′ <ref name="seds">SEDS</ref>
Winkelausdehnung 0′ × 0′  
Flächen­helligkeit  mag/arcmin²
Farbexzess
E(B-V) (Rötung)
0,07
Physikalische Daten
Zugehörigkeit Milchstraße
Integrierter Spektraltyp F4
Rotverschiebung +0,000584 ± 0,000001 <ref name="simbad"/>
Radialgeschwindigkeit (+174,9 ± 0,4) km/s <ref name="simbad"/>
Entfernung 17,3 kLj
(5,3 kpc) <ref name="seds"/>
Absolute Helligkeit mag
Masse M
Durchmesser 100 Lj <ref name="apod"/>
Kernradius {{{Kernradius}}}
Gezeitenradius
Konzentration lg(rt/rc) 0,76
Alter Jahre
Metallizität [Fe/H] −1,81
Geschichte
Entdeckung Nicolas Louis de Lacaille
Entdeckungsdatum 1751<ref>https://cseligman.com/text/atlas/ngc68.htm#6809</ref>
Katalogbezeichnungen
 M 55 • NGC 6809 • C 1936-310 • GCl 113 •

Messier 55 (auch als NGC 6809 bezeichnet) ist ein 7,4 mag heller Kugelsternhaufen mit einer Winkelausdehnung von 19′ im Sternbild Schütze. Sein Durchmesser beträgt rund 100 Lichtjahre und er ist etwa 17.000 Lichtjahre von uns entfernt.

Die 100.000 Sterne, aus denen Messier 55 besteht, kommen zusammen auf etwa 270.000 Sonnenmassen.<ref name="apod">M55: Globular Star Cluster (Astronomy Picture of the Day vom 18. September 2004)</ref> Besonders ist an diesen Sternen nicht nur, dass sie in einem vergleichsweise kleinen Volumen zusammengedrängt sind, sie zählen auch mit ihren rund zehn Milliarden Jahren zu den ältesten Sternen im Universum. Sie entstanden nahezu gleichzeitig aus einer Gaswolke in der Frühzeit unserer Milchstraße und bestehen hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium. Schwerere Elemente wie Sauerstoff und Stickstoff waren zu der Zeit wesentlich seltener als heute.

Wegen seiner südlichen Position ist dieser Sternhaufen von Mitteleuropa aus schwer zu finden.

Die ersten dokumentierten Beobachtungen dieses Himmelsobjekts stammen aus dem Jahr 1751 vom französischen Astronomen Nicolas Louis de Lacaille. Charles Messier übernahm den Sternhaufen 26 Jahre später in seinen Katalog.<ref>https://www.eso.org/public/germany/news/eso1220/</ref><ref>Benjamin Knispel: Sternenball im Schützen; in: Sterne und Weltraum, Juli 2012, S. 12</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:BoxenVerschmelzen Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorgänger im Katalog: M 54Messier 55Nachfolger im Katalog: M 56

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