Nicolas Zimmer
Nicolas Zimmer (* 14. Juni 1970 in Berlin) ist ein deutscher Rechtsanwalt, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin, Start-up-Gründer und ehemaliger Politiker (CDU). Er war von 1998 bis 2011 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und im Anschluss bis November 2012 Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung.
Leben
Nicolas Zimmer ist Sohn des Astronomen, Raumfahrtexperten und Journalisten Harro Zimmer.<ref>Die Trennung von Nicolas und Kathrin Zimmer - B.Z. – Die Stimme Berlins. 9. September 2004, abgerufen am 21. Januar 2025.</ref> Er legte 1989 sein Abitur ab. Es folgte von 1989 bis 1996 ein Studium der Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin mit der ersten Juristischen Staatsprüfung. In den Jahren 1996/97 war er Persönlicher Referent des Senators für Wirtschaft und Betriebe, Elmar Pieroth, und von August 1997 bis 2000 Rechtsreferendar im Kammergerichtsbezirk. Zimmer studierte später zusätzlich Informatik an der Fernuniversität Hagen<ref>Nicolas Zimmer - Vorstandsvorsitzender - Technologiestiftung Berlin. In: XING AG. Abgerufen am 12. Mai 2016.</ref>. Von 2000 bis zu seiner Ernennung zum Staatssekretär war er als Rechtsanwalt tätig.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nicolas Zimmer.] Technologiestiftung Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wer ist eigentlich Nicolas Zimmer?] Welt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Seit 1. Januar 2013 ist er Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin. Anfang November 2013 ging eine von ihm gegründete und entwickelte Publishing-Plattform online.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Die dritte Karriere des Nicolas Zimmer.] Berliner Morgenpost, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Das ist das Startup vom Chef der Technologiestiftung Berlin.] Business Insider, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Politik
Nicolas Zimmer trat 1988 der CDU bei und hatte mehrere Funktionen in der Jungen Union sowie innerhalb der CDU. Er war von 2005 bis 2007 Vorsitzender des Kreisverbandes Tempelhof-Schöneberg.
In der Zeit von 1992 bis 1998 war er Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof und in den beiden letzten Jahren zudem im Fraktionsvorstand.
Nicolas Zimmer war ab Februar 1998 bis zum 13. Dezember 2011 Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin. Für seine Fraktion übernahm er die Aufgabe als Wissenschaftspolitischer Sprecher.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 100 wichtigste Köpfe der Berliner Wirtschaft (71-80): Ein Nachtmensch mit Sieben-Tage-Woche.] Tagesspiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Von 1998 bis Mai 2003 hatte er die Aufgabe des Parlamentarischen Geschäftsführers und von 2003 bis 2006 die des Vorsitzenden der CDU-Fraktion inne.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nach 33 Jahren in Berliner Partei: Ex-Staatssekretär verlässt CDU wegen Maaßen-Nominierung.] Tagesspiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Im Parlament war er Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Forschung und im Ausschuss für Europa- und Bundesangelegenheiten, Medien, Berlin-Brandenburg vertreten. 2011 war er Vorsitzender des Untersuchungsausschusses Howoge.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bericht des Untersuchungsausschuses Howoge: Ein Skandal, zwei Meinungen ( vom 25. September 2015 im Internet Archive)</ref>
Seit dem 14. Dezember 2011 war er Staatssekretär in der zunächst von Sybille von Obernitz, später von Cornelia Yzer geführten Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung. Am 30. November 2012 gab Zimmer bekannt, dass er freiwillig aus dem Amt des Staatssekretärs ausscheiden werde.<ref>Staatssekretär Nicolas Zimmer verlässt Wirtschaftsressort. In: morgenpost.de. 30. November 2012, abgerufen am 11. Februar 2024.</ref>
Am 18. Dezember 2012 wurde er vom Kuratorium zum neuen Vorstandsvorsitzenden der TSB bestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wechsel im Vorstand der TSB Technologiestiftung Berlin ( vom 7. September 2013 im Internet Archive)</ref>
Am 30. April 2021 trat er, in Folge der Nominierung von Hans-Georg Maaßen zum Direktkandidaten im Bundestagswahlkreis Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg, aus der CDU aus.<ref>CDU-Politiker tritt wegen Maaßen-Nominierung aus Partei aus</ref>
Privates
Nicolas Zimmer ist verheiratet und Vater einer Tochter.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Das Team: Nicolas Zimmer.] Technologiestiftung Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. Juli 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Weblinks
- CrunchBase Profil von Nicolas Zimmer
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nicolas Zimmer auf der Seite der TSB Technologiestiftung Berlin ( vom 9. September 2013 im Internet Archive)
Einzelnachweise
<references />
Kurt Landsberg (1948–1950) | Ernst Lemmer (1951–1956) | Hans Matthee (1956–1957) | Egon Endres (1957–1963) | Franz Amrehn (1963–1969) | Heinrich Lummer (1969–1980) | Eberhard Diepgen (1980–1984) | Dankward Buwitt (1984–1989) | Eberhard Diepgen (1989–1991) | Klaus-Rüdiger Landowsky (1991–2001) | Frank Steffel (2001–2003) | Nicolas Zimmer (2003–2006) | Friedbert Pflüger (2006–2008) | Frank Henkel (2008–2011) | Florian Graf (2011–2018) | Burkard Dregger (2018–2021) | Kai Wegner (2021–2023) | Dirk Stettner (seit 2023)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Zimmer, Nicolas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdA |
| GEBURTSDATUM | 14. Juni 1970 |
| GEBURTSORT | Berlin |
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