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Lycium morongii

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Lycium morongii
Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Nachtschattenartige (Solanales)
Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Gattung: Bocksdorne (Lycium)
Art: Lycium morongii
Wissenschaftlicher Name
Lycium morongii
Britton

Lycium morongii ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Bocksdorne (Lycium) in der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).

Beschreibung

Lycium morongii ist ein aufrecht wachsender, gedrungener Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 5 m erreicht. Die Laubblätter sind unbehaart, 12 bis 80 mm lang und 5 bis 34 mm breit.

Die Blüten sind zwittrig und vier- oder fünfzählig. Der Kelch ist glockenförmig und unbehaart. Die Kelchröhre ist 2 bis 3 mm lang und mit 0,2 bis 1 mm langen Kelchzipfeln besetzt. Die Krone ist weiß und cremegelb gefärbt und trichterförmig. Die Kronröhre ist 3 bis 4,5 mm lang, die Kronlappen sind 1,5 bis 3 mm lang. Die Staubfäden sind an den unteren 1,5 bis 3 mm der Basis dicht filzig behaart.

Die Frucht ist eine dunkel purpurne oder gelegentlich schwarze, kugelförmige Beere, die 3 bis 4 mm lang und breit ist. Je Fruchtblatt werden zwei bis acht Samen gebildet.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.<ref name="IPCN" />

Vorkommen

Die Art ist in Südamerika verbreitet und kommt dort in Paraguay, Bolivien und Argentinien vor.

Taxconomie

Lycium morongii wurde 1893 von Nathaniel Lord Britton in Annals of the New York Academy of Sciences Band 7 Seite 180 erstbeschrieben. Das Epitheton „morongii“ ehrt den amerikanischen Geistlichen und Pflanzensammler in Paraguay Thomas Morong (1827–1894).<ref name="Burkhardt2022" />

Literatur

Einzelnachweise

<references> <ref name="IPCN">Lycium morongii bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="Burkhardt2022">Lotte Burkhardt 2022: Eine Enzyklopädie zu eponymischen Pflanzennamen: Von Menschen & ihren Pflanzen – Berlin: Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin. – https://doi.org/10.3372/epolist2022, Berlin 2022.</ref> </references>