Teddy-Stadion
| Teddy-Stadion
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| אצטדיון טדי | ||||||
| Blick auf das Teddy-Kollek-Stadion (2023) | ||||||
| Blick auf das Teddy-Stadion (2023) | ||||||
| Daten | ||||||
| Ort | David Ayalon Datei:Flag of Israel.svg 96950 Jerusalem, Israel | |||||
| Koordinaten | 31° 45′ 4,3″ N, 35° 11′ 26,7″ O
{{#coordinates:31,75119|35,190757|primary
|
dim=250 | globe= | name= | region=IL-JM | type=building
}} |
| Klassifikation | 4 | |||||
| Eigentümer | Stadt Jerusalem | |||||
| Betreiber | Ariel Company | |||||
| Baubeginn | 1990 | |||||
| Eröffnung | 1992 | |||||
| Renovierungen | 1999, 2011–2013, 2018 (geplant) | |||||
| Oberfläche | Naturrasen | |||||
| Kosten | 12 Mio. US-Dollar (1992) | |||||
| Architekt | GAB Architects | |||||
| Kapazität | 31.733 Plätze | |||||
| Spielfläche | 105 × 68 m | |||||
| Heimspielbetrieb | ||||||
| ||||||
| Veranstaltungen | ||||||
| ||||||
| Lage | ||||||
| ||||||
Stadtgrenze = ––––; Grüne Linie = Datei:Line maksci.jpg
|
Das Teddy-Stadion ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Fußballstadion in der israelischen Stadt Jerusalem. Der Namensgeber und zugleich Initiator des Baus, Teddy Kollek, war von 1965 bis 1993 Bürgermeister der Stadt.<ref name="The Teddy">The Teddy Kollek Stadium, Website der Stadtverwaltung Jerusalem, abgerufen am 6. Juni 2018 (englisch)</ref> Es bietet 31.733 Plätze und ist damit, nach dem früheren Nationalstadion Ramat-Gan-Stadion mit 41.583 Plätzen, das zweitgrößte Stadion des Landes.<ref name="Municipality">Work to Upgrade Teddy Stadium is Underway, Meldung der Stadtverwaltung Jerusalem vom 18. April 2018, abgerufen am 6. Juni 2018 (englisch)</ref><ref name="The Teddy"/> Gemeinsam mit der Mehrzweckhalle „Pais Arena Jerusalem“, einer Tennisanlage mit 16 Plätzen und einer Schwimmhalle bildet das Stadion in Westjerusalem eine zusammenhängende Großsportanlage, die für internationale Wettbewerbe konzipiert ist.<ref>The Sports Complex, Webseite der Stadtverwaltung Jerusalem, abgerufen am 7. Juni 2018 (englisch)</ref>
Baugeschichte
Der Baubeginn war 1990 und die Stadioneröffnung fand 1992 statt. Die Baukosten beliefen sich auf geschätzte 12 Mio. US-Dollar. Die Spielstätte bot zwei Tribünen am Spielfeld entlang mit 14.000 Plätzen. 1999 wurde die Hintertortribüne im Norden eingeweiht. Das Teddy-Stadion fasste nun 21.600 Zuschauer.<ref name="stadiumdb.com: Teddy Kollek Stadium">stadiumdb.com: Teddy Kollek Stadium (englisch)</ref><ref>gojerusalem.com: Stadiongeschichte (englisch)</ref>
Ab 2011 wurde die offene Stadionseite im Süden für die Spiele der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2013 mit einem Tribünenbau geschlossen. Sie allein bietet 12.000 Sitzplätze. Bis 2013 wurde dieser Tribünenabschnnitt teilweise überdacht.<ref name="stadiumdb.com: Teddy Kollek Stadium" /><ref>stadionwelt.de: Stadionbauten in Israel weit fortgeschritten Artikel vom 23. Januar 2013</ref> Nach dem Ausbau bot das Stadion auf seinen Rängen 31.733 Sitzplätze. Des Weiteren war ein späterer Ausbau auf 50.000 Sitzplätze geplant.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadionpläne auf der Website des Architekturbüros GAB Architects ( vom 18. Juni 2013 im Internet Archive) (englisch)</ref><ref>ynet.co.il: טדי החדש נחנך, ברקת: "רגע היסטורי" Artikel vom 3. Juni 2013 (hebräisch)</ref>
Nutzung
Die Fußballclubs Beitar Jerusalem, Hapoel Jerusalem, Hapoel Katamon Jerusalem und Beitar Nordia Jerusalem bestreiten ihre Heimspiele in der Spielstätte.
Wegen der beengten Atmosphäre im Stadion trägt es bei Fans von Beitar Jerusalem den Spitznamen „Gehinnom“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).<ref>'Hell' hath no fury as Teddy Stadium is becalmed by Beitar fans ban. In: The Guardian vom 12. Januar 2008, abgerufen am 6. Juni 2018 (englisch)</ref>
2001, 2013 und 2017 war das Stadion jeweils Hauptveranstaltungsort der Makkabiade.<ref>20th Maccabiah Games to open with record 10,000 athletes, In: Times of Israel vom 4. Juli 2017, abgerufen am 6. Juni 2018 (englisch)</ref>
In einem zuvor ungenutzten Untergeschoss des Stadions richtete die Stadtverwaltung 1999 die New Gallery ein – eine Galerie für zeitgenössische Kunst, die von 14 Atelierräumen umgeben ist.<ref>Underground art, In: Jerusalem Post vom 17. Juli 2008, abgerufen am 6. Juni 2018 (englisch)</ref>
Unterhalb der Osttribüne befindet sich ein großes Fitnessstudio mit Kletterwänden, Gymnastikräumen und Wasserbecken.<ref>Teddy Stadium, Webseite des Jerusalem Film & Television Fund, abgerufen am 6. Juni 2018 (englisch)</ref>
Im Mai 2018 benannte die Stadtverwaltung das Stadion und die benachbarte Pais Arena als die beiden möglichen Veranstaltungsorte für den Eurovision Song Contest 2019.<ref>Israel mulls venue for hosting Eurovision 2019 finals, In: Globes vom 13. Mai 2018, abgerufen am 6. Juni 2018 (englisch)</ref>
Morddrohungen gegen argentinische Nationalmannschaft
Das Stadion befindet sich auf dem Gebiet des ehemaligen palästinensischen Dorfes al-Maliha, dessen Bewohner im Palästinakrieg 1948 vor der Eroberung des Ortes durch israelische Truppen flohen.<ref>Benny Morris: The Birth of the Palestinian Refugee Problem Revisited, Cambridge University Press 2004, S. 240</ref> An diese Vorgeschichte erinnerten Palästinenser bei ihren Protesten gegen ein für dort im Rahmen der WM-Vorbereitung geplantes Fußball-Freundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien im Juni 2018. Nachdem es zu Terrordrohungen gegen argentinische Spieler und ihre Familien gekommen war, sagte Argentinien das Spiel ab.<ref>Messi divorce: 9 things to know for June 6, In: Times of Israel vom 6. Juni 2018 (englisch)</ref><ref>Ruth Eglash: Argentine soccer team cancels match in Israel amid death threats against Messi, Washington Post vom 6. Juni 2018 (englisch)</ref> Bereits vor der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 war ein solches Freundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien im Teddy-Stadion ausgetragen worden.<ref>Football database.eu, abgerufen am 15. Juni 2018.</ref>
Weblinks
- stadionwelt.de: Bildergalerie
- europlan-online.de: Teddy Stadium – Yerushalayim (Jerusalem)
- stadiumdb.com: Teddy Kollek Stadium (englisch)
- stadiumguide.com: Teddy Stadium (englisch)
- de.soccerway.com: Teddi Malcha Stadium
Einzelnachweise
<references responsive />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Bloomfield-Stadion (Maccabi Tel Aviv) | Doha-Stadion (FC Bnei Sachnin) | Green-Stadion (Maccabi Bnei Reina / FC Ironi Tiberias) | HaMoshava-Stadion (Maccabi Petach Tikwa) | HaYud-Alef-Stadion (MS Aschdod) | Netanja-Stadion (Maccabi Netanja / Hapoel Hadera) | Sammy-Ofer-Stadion (Hapoel Haifa / Maccabi Haifa) | Städtisches Stadion Kirjat Schmona (Hapoel Ironi Kirjat Schmona) | Teddy-Stadion (Beitar Jerusalem / Hapoel Jerusalem) | Turner-Stadion (Hapoel Be’er Scheva) Vorlage:Klappleiste/Ende