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Mulo

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Mulo
Datei:Fad Locar 3.jpg
Heiliges Haus von Fad Locar, Aldeia Hautio
Daten
Fläche 46,65 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).</ref>
Einwohnerzahl 6.718 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Chefe de Suco José Florindo Andrade
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Aituto 983
Bleheto 339
Hautio 398
Mano-Mera 410
Maulahulo 1007
Mulo 1004
Queorudo 1530
Tatiri 662
Koordinaten: 8° 56′ S, 125° 34′ O
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Mulo ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Hatu-Builico (Gemeinde Ainaro).

Geographie

Mulo
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Aituto 8° 54′ 1″ S, 125° 35′ 34″ O
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1509 m
Bleheto 8° 52′ 56″ S, 125° 32′ 2″ O
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2105 m
Dare 8° 55′ 50″ S, 125° 33′ 40″ O
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1032 m
Dare Boetua 8° 56′ 16″ S, 125° 33′ 23″ O
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912 m
Hautio 8° 54′ 35″ S, 125° 35′ 5″ O
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1488 m
Mano-Mera 8° 53′ 59″ S, 125° 34′ 38″ O
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2035 m
Maulahulo 8° 53′ 25″ S, 125° 33′ 59″ O
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2121 m
Queorudo 8° 53′ 50″ S, 125° 31′ 42″ O
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1943 m
Suruhati 8° 56′ 29″ S, 125° 32′ 54″ O
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1004 m
Tatiri Baru 8° 55′ 28″ S, 125° 34′ 6″ O
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1239 m
Tatiri Lama 8° 54′ 39″ S, 125° 33′ 58″ O
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1860 m
Name unbekannt (1) 8° 54′ 59″ S, 125° 32′ 47″ O
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2105 m
Name unbekannt (2) 8° 54′ 34″ S, 125° 32′ 23″ O
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2199 m
Name unbekannt (3) 8° 53′ 34″ S, 125° 34′ 17″ O
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2150 m
Datei:2022-08-10 Be tuda Tatrof Bohah Baliza 1.jpg
Das Tal bildet die Grenze zwischen den Aldeias Mulo und Tatiri. In der Talsohle befindet sich der Wasserfall Tatrof Bohah Baliza

Mulo befindet sich im Nordosten des Verwaltungsamtes Hatu-Builico. Im Westen und Nordwesten liegt der Suco Nuno-Mogue und im Südosten der Suco Mauchiga. Im Norden und Nordosten grenzt Mulo an das Verwaltungsamt Maubisse mit seinen Sucos Horai-Quic und Aituto.<ref name="Atlas Ainaro">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlas der Gemeinde Ainaro (Memento vom 14. August 2022 im Internet Archive)</ref> Der Belulik entspringt im südlichen Grenzgebiet zu Aituto und bildet auch größtenteils den Grenzfluss zu Mauchiga. In ihn münden der im Norden von Mulo entspringende Dare und der Tolemau (Telemau). Der Tolemau folgt dem Großteil der Grenze zu Nuno-Mogue. Der Dare durchquert den ganzen Suco Mulo.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref> Die Berge im Suco erreichen Höhen über 2000 m, während das Land im Süden in Richtung Belulik auf unter 1000 m fällt.<ref name="Atlas Ainaro" /> Der Suco Mulo hat eine Fläche von 46,65 km²<ref name="Cen2015" /> und teilt sich in die Aldeias acht Aldeias Aituto, Bleheto (Blehito), Hautio (Haotio), Mano-Mera (Manumera, Manumeran, Manumerah), Maulahulo (Mauluhulu, Maulohulu, Maulahulu), Mulo, Queorudo (Keorudu) und Tatiri.<ref name="Atlas Ainaro" /><ref name="Jornal"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref> Die Grenze zwischen den Aldeias Mulo und Tatiri bildet ein Tal, das der Dare in die Berge geschnitten hat. Hier befindet sich der Wasserfall Tatrof Bohah Baliza (!491.0694445625.561111508° 55′ 50″ S, 125° 33′ 40″ O

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   |globe=
   |name=Tatrof Bohah Baliza
   |region=TL-AN
   |type=waterbody
  }}). Zwischen den Sucos Mulo und Aituto ergießt sich der Aituto-Wasserfall in den Ponor Ersalibuti (!491.1045015625.589689508° 53′ 44″ S, 125° 35′ 23″ O
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   |globe=
   |name=Aituto-Wasserfall
   |region=TL-AN
   |type=waterbody
  }}).

Die Überlandstraße von Ainaro im Süden nach Dili im Norden führt parallel zum Belulik durch den Süden von Mulo. An ihr befindet sich im Osten das Dorf Hautio, mit dem Sitz des Sucos, einem kommunalen, medizinischen Zentrum und dem Markt von Aituto Rina. Folgt man der Straße weiter nach Nordosten, kommt man zum Dorf Aituto, mit einer Grundschule und dem Friedhof von Aituto. Weitere Dörfer im Nordosten sind Mano-Mera mit der Kapelle von Mano-Mera und Maulahulo mit einem Hospital und einer Grundschule.<ref name="Atlas Ainaro" />

An der Überlandstraße in Richtung Südwesten folgen nach Hautio die Dörfer Tatiri Baru mit einer Grundschule, Dare (auch Mulo genannt) mit Friedhof und evangelischer Kapelle, Dare Boetua mit der Grundschule und Suruhati (Surhati) mit dem „Großen Friedhof“.<ref name="Atlas Ainaro" /> Die Grundschule von Dare Boetua hat eine Schulpartnerschaft mit der Korowal School im australischen Hazelbrook/Blue Mountains City.<ref>Blue Mountains East Timor Sisters</ref>

Nördlich von Tatiri Baru befindet sich das Dorf Tatiri Lama im Zentrum des Sucos. Im Nordwesten liegen das Dorf Queorudo und der von drei Seiten von Nuno-Mogue umschlossene Weiler Bleheto.<ref name="Atlas Ainaro" />

Einwohner

Datei:Mulo Suco 2019-01-25.jpg
Einwohner von Hautio im Suco Mulo (2019)

Im Suco leben insgesamt 6.718 Menschen (2022), davon sind 3.403 Männer und 3.315 Frauen. Im Suco gibt es 1.055 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Etwa 85 % der Einwohner geben Mambai als ihre Muttersprache an. Etwa 15 % sprechen Tetum Prasa.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Mulo (Tetum; PDF; 8,2 MB)</ref>

Geschichte

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Datei:2023-05-18 Aldeia Tatiri, Suco Mulo 1.jpg
Männer aus Tatiri in traditioneller Tracht (2023)

Die Region war Operationsgebiet der FALINTIL, die gegen die indonesischen Invasoren kämpfte. Am 20. August 1982 griffen FALINTIL-Kämpfer, unterstützt von Bewohnern Mauchigas und Dares, die Koramil in Dare und Koramil und Polizei in Hatu-Builico an. Dies war Teil des Cabalaki-Aufstands bei dem mehrere indonesische Stützpunkte in der Region gleichzeitig attackiert wurden. Die Indonesier schickten sofort Truppen in die Region. In Dare wurden Häuser niedergebrannt, Schulen geschlossen und Frauen und Kinder dazu gezwungen Wache in Militärposten zu halten. Außerdem kam es zu Zwangsumsiedlungen, Brandschatzung, Plünderungen und Vergewaltigungen. Die Militärposten wurden in jeder Aldeia der Region errichtet, dazu kamen acht Gemeindeposten um Dare herum. FALINTIL-Kämpfer und ein Großteil der Bevölkerung flohen aus dem Gebiet.<ref name="CAVR7.4"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Chapter 7.4 Arbitrary detention, torture and ill-treatment“ (Memento vom 4. Februar 2016 im Internet Archive) (PDF; 2 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)</ref><ref name="CAVR6"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />6.4 Mauchiga case study: a quantitative analysis of violations experienced during counter-Resistance operations (Memento vom 4. Februar 2016 im Internet Archive) (PDF; 456 kB) aus dem Abschlussbericht der Empfangs-, Wahrheits- und Versöhnungskommission von Osttimor (englisch)</ref><ref name="CAVR7.7"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chapter 7.7: Sexual Violence (Memento vom 4. Februar 2016 im Internet Archive) (PDF; 1,2 MB) aus dem Abschlussbericht der Empfangs-, Wahrheits- und Versöhnungskommission von Osttimor (englisch)</ref>

Beim Unabhängigkeitsreferendum in Osttimor 1999 versuchten mehrere Dutzend pro-indonesische Milizionäre mit vorgehaltenen Waffen die Bewohner Mulos von der Abgabe ihrer Stimme abzuhalten. Die Dorfbewohner wählten trotzdem. Daraufhin brannten die Milizionäre 90 % der Häuser nieder und töteten eine unbekannte Anzahl von Dorfbewohnern.<ref>Sydney Morning Herald, 25. August 2001 bei ETAN: Fretilin confident that voters will remember who led the struggle</ref>

Der Sitz des Verwaltungsamtes befand sich 2014 noch in Mulo.<ref name="Verwaltungsamt">Jornal da República: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Diploma Ministerial n.o 24/2014 de 24 de Julho – Orgânica dos Postos Administrativos (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref> Inzwischen liegt er im Ort Hatu-Builico (Suco Nuno-Mogue).

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Antoneto C. Faleiro zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann José Florindo Andrade<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und wurde 2016 in seinem Amt bestätigt.<ref>Jornal da República: Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016, abgerufen am 30. Januar 2025.</ref>

Weblinks

Commons: Mulo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

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