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Amt Laasphe

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Wappen Deutschlandkarte
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Basisdaten (Stand 1974)
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Bestandszeitraum: 1932–1974
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Wittgenstein
Fläche: 114,6 km²
Einwohner: 9986 (1970)Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Aufgelöst, auf manuelle EZW umzustellen
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Amtsgliederung: 21 Gemeinden
Datei:Amt Laasphe in BLB.svg
Amt Laasphe im Kreis Wittgenstein 1845–1932
Datei:Amtsgliederung Laasphe.svg
Gliederung des Amtes Banfe 1845–1932

Das Amt Laasphe war ein Amt im ehemaligen Kreis Wittgenstein in der preußischen Provinz Westfalen und in Nordrhein-Westfalen. Es verwaltete bis zum 31. Dezember 1974 ein Gebiet mit 21 Gemeinden.

Geschichte

Im Rahmen der Einführung der Landgemeindeordnung von 1841 für die Provinz Westfalen wurden 1845 im Kreis Wittgenstein fünf Ämter eingerichtet. Dabei wurden die vier historischen Schulzenbezirke Banfe, Fischelbach, Puderbach und Saßmannshausen zum Amt Banfe zusammengefasst.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg 1845: Bildung der Ämter im Kreis Wittgenstein. Abgerufen am 2. Februar 2014.</ref><ref>Zusammensetzung der Schulzenbezirke im Kreis Wittgenstein, Stand 1838</ref> Die von dem Amt umschlossene Stadt Laasphe blieb amtsfrei.

Am 1. Oktober 1932 wurde das Amt Banfe aufgelöst. Aus seinen Gemeinden wurde zusammen mit neun Gemeinden des Amtes Erndtebrück sowie dem Gutsbezirk Sayn-Wittgenstein-Hohenstein das neue Amt Laasphe gebildet.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg 1932: Ämterneuordnung im Kreis Wittgenstein. Abgerufen am 9. September 2022.</ref><ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3402068451 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref><ref>Gemeinde Erndtebrück: Geschichte von Erndtebrück (pdf, Seite 9)</ref>

Der Gutsbezirk Sayn-Wittgenstein-Hohenstein wurde am 1. Januar 1967 aufgelöst. Sein Gebiet wurde auf mehrere Gemeinden des Amtes Lassphe aufgeteilt.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg 1966: Auflösung Gutsbezirk Sayn-Wittgenstein-Hohenstein. Abgerufen am 9. September 2022.</ref>

Im Rahmen des Sauerland/Paderborn-Gesetzes wurde das Amt Laasphe zum 1. Januar 1975 aufgelöst. Seine Gemeinden gingen in der Stadt Laasphe auf.

Gemeinden

Amt Banfe 1845–1932

  1. Banfe
  2. Bermershausen
  3. Bernshausen
  4. Fischelbach
  5. Heiligenborn
  6. Herbertshausen
  7. Hesselbach
  8. Holzhausen
  9. Kunst Wittgenstein
  10. Niederlaasphe
  11. Puderbach
  12. Saßmannshausen

Amt Laasphe 1932–1974

  1. Amtshausen
  2. Banfe
  3. Bermershausen
  4. Bernshausen
  5. Feudingen
  6. Fischelbach
  7. Großenbach
  8. Heiligenborn
  9. Herbertshausen
  10. Hesselbach
  11. Holzhausen
  12. Kunst Wittgenstein
  13. Niederlaasphe
  14. Oberndorf
  15. Puderbach
  16. Rückershausen
  17. Rüppershausen
  18. Saßmannshausen
  19. Steinbach
  20. Volkholz
  21. Weide
  22. Gutsbezirk Sayn-Wittgenstein-Hohenstein (bis 1966)

Einwohnerentwicklung

Jahr Amt Banfe Quelle
1871 2738 <ref>Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871</ref>
1885 2713 <ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885</ref>
1895 2788 <ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1895</ref>
1910 3041 <ref>Landkreis Wittgenstein. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. September 2022;.</ref>
Amt Laasphe
1933 7005 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 6814 <ref name="demand"/>
1950 9619 <ref>Volkszählung 1950</ref>
1961 9299 <ref name="isys">Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1970 9986 <ref name="isys"/>

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende