Großenbach (Bad Laasphe)
Großenbach Stadt Bad Laasphe
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(50)&title=Gro%C3%9Fenbach 50° 55′ N, 8° 15′ O
{{#coordinates:50,919|8,255|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Großenbach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | ca. 600 m | |||||
| Fläche: | 2,14 km² | |||||
| Einwohner: | 50[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1975 | |||||
| Postleitzahl: | 57334 | |||||
| Vorwahl: | 02754 | |||||
Stadtgliederung mit Ortsteilen von Bad Laasphe
| ||||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Großenbach (mundartlich Großebach) ist der westlichste Stadtteil von Bad Laasphe im nordrhein-westfälischen Kreis Siegen-Wittgenstein.
Geographische Lage
Großenbach liegt am Hauptkamm des Rothaargebirges auf 590 m bis 625 m ü. NHN<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>. Somit zählt es zu den höchstgelegenen Ortsteilen Bad Laasphes, vergleichbar mit Heiligenborn und Sohl. Von der Kernstadt ist das Dorf rund 11 km (Luftlinie) entfernt. Etwa 500 m westlich von Großenbach liegt die Siegquelle, aus der die Sieg entspringt. In näherer Umgebung liegen außerdem die Eder- und Lahnquelle, und direkt südlich hat der kleine Lahn-Zufluss Großenbach seinen Ursprung.
Durch seine exponierte Lage hat sich Großenbach seinen ursprünglichen ländlichen und naturnahen Charakter bis heute bewahren können.
Geschichte
Der Ort wird im Jahr 1344 erstmals urkundlich erwähnt. Ab dem Jahr 1662 hatte er 3 Häuser und gehörte zur Schultheißerei Feudingen. Um das Jahr 1720 ist die Zugehörigkeit zum Kirchspiel Feudingen belegt. Bis zur Durchführung des Sauerland/Paderborn-Gesetzes am 1. Januar 1975 war das Dorf eine selbständige Gemeinde.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>
Einwohnerentwicklung
- 1662: 3 Häuser
- 1819: 47 Einwohner in 7 Häusern
- 1961: 62 Einwohner<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"/>
- 1970: 53 Einwohner<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"/>
- 1974: 49 Einwohner<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 140 f.</ref>
- 2007: 50 Einwohner
Tourismus
Der Rothaarsteig sowie der Siegerland-Höhenring, der Wittgensteiner Panoramapfad und der Netphener Rundweg führen in unmittelbarer Nähe an Großenbach vorbei, in einiger Entfernung zudem der Europäische Fernwanderweg E1. Im Winter bieten sich oftmals ideale Voraussetzungen für Skilanglauf. Im Dorf stehen der Landgasthof zur Siegquelle und die Aukopf-Hütte.
Verkehrsanbindung
Großenbach ist über eine Stichstraße zu erreichen, die westlich der Ortschaft nahe der vom Rothaarsteig passierten Siegquelle von der Eisenstraße (Lützel–Lahnhof), die dort Teil der Landesstraße 722 ist, abzweigt.
Literatur
- Eduard Banf: Der Aspirant von Großenbach und Volkholz, Fritz Vitt (Hg.): Wittgensteiner Heimatbuch, Laasphe 1938, S. 176–180.
- Werner Wied: Die Feudinger Höfe. Ein Dorfbuch der Ortschaften des oberen Lahntals: Selbstverlag des Ortsheimatvereins „Auf den Höfen“, Bad Laasphe-Rückershausen 1991.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
Amtshausen | Bad Laasphe | Banfe mit Heiligenborn und Lindenfeld | Bermershausen | Bernshausen | Feudingen | Fischelbach | Großenbach | Herbertshausen | Hesselbach | Holzhausen | Kunst Wittgenstein | Laaspherhütte | Niederlaasphe mit Amalienhütte | Oberndorf | Puderbach | Rückershausen | Rüppershausen | Saßmannshausen | Sohl | Steinbach | Volkholz mit Glashütte und Welschengeheu | Weide
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Stadtteil von Bad Laasphe
- Ehemalige Gemeinde (Kreis Siegen-Wittgenstein)
- Ersterwähnung 1344
- Gemeindeauflösung 1975