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Bredelem

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Bredelem
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(415)&title=Bredelem 51° 58′ N, 10° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(415) 51° 58′ 23″ N, 10° 21′ 16″ O
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Höhe: 179 m ü. NN
Einwohner: 415 (31. Dez. 2024)<ref>Einwohner der Gemeinden und Ortsteile im Landkreis Goslar. Abgerufen im September 2025.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 38685
Vorwahl: 05326
Lage von Bredelem in Niedersachsen
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Das Dorf Bredelem liegt am Rand des Harzes im Landkreis Goslar und gehört zur Stadt Langelsheim.

Ortsgliederung

Zu Bredelem [<templatestyles src="IPA/styles.css" />bredəˌlɛm] gehört der Ortsteil Palandsmühle. Zur Feldmark gehören zudem Teile der Wüstungen „Dolgen“ und „Mittelharingen“ sowie eines im 19. Jahrhundert aufgelösten Vorwerks der Domäne Liebenburg – dem Haarhof. Im Sölterswinkel existierte ab ca. 1920 ein landwirtschaftlicher Aussiedlerhof mit Restauration, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder aufgegeben wurde.

Geschichte

Bredelem wurde erstmals 1147 als Bredenheim oder auch Brethenehim<ref name=":0" /> urkundlich erwähnt. Als erster Bewohner wird – ebenfalls 1147 – Guntherus de Bredenheim namentlich genannt.<ref name=":0" /> Die Bedeutung des Namens ist nicht eindeutig geklärt: Nach Casemir und Ohainski<ref name=":0">Kirstin Casemir, Uwe Ohainski: Die Ortsnamen des Landkreises Goslar. In: Kirstin Casemir, Jürgen Udolph (Hrsg.): Niedersächsisches Ortsnamenbuch. Band 62. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2018, ISBN 978-3-7395-1162-7, S. 284.</ref> ist darunter eine „breite Siedlung“ oder eine „Siedlung an einer breiten (Acker-)Fläche“ zu verstehen (bred = breit oder Breite; -heim oder -hēm = Siedlung). Die Endung „heim“ deutet nach dem Heimatforscher Otto Thielemann auf eine vorfränkische Siedlung in der Entstehungszeit zwischen 531 n. Chr. und 800 n. Chr. hin.<ref>Otto Thielemann: Namen und Alter unserer Orte im Landkreis Goslar. H. E. Kasper & Co., Köln 1968, S. 11.</ref>

Westlich des Laufes der Innerste gelegen, waren wahrscheinlich die fruchtbaren Böden am Ufer des Flusses die Grundlage der Siedlung. Besiedelt war das Gebiet des heutigen Dorfes schon wesentlich früher.

1830 vernichtete ein Feuer das Dorf fast vollständig. Beim Wiederaufbau wurde es großzügiger angelegt, um mit breiteren Wegen und Straßen künftig ähnlichen Katastrophen entgegenzuwirken.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde auf der Haar ein Feldflugplatz betrieben.<ref>Feldflugplatz Bredelem. Abgerufen am 22. November 2020.</ref> Selbiger war dem Fliegerhorst Goslar angegliedert. Der Fliegerhorst betrieb später einen Standortübungsplatz in unmittelbarer Nähe. Der Standortübungsplatz ist heute ein Naturschutzgebiet.

Bredelem wurde anlässlich der niedersächsischen Gebietsreform am 1. Juli 1972 in die Stadt Langelsheim eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 268.</ref>

Politik

Ortsrat

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Ortsratswahl 2021
Wahlbeteiligung: 66 % (+1,51 %p)
 %
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40
30
20
10
0
48,5 %
31,2 %
12,2 %
8,0 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
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−13,65 %p
−6,64 %p
+12,2 %p
+8,0 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:

Der Ortsrat, der den Ortsteil Bredelem vertritt, setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:<ref>Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.</ref>

Ortsrat 2021
   
Insgesamt 5 Sitze

Ortsbürgermeister

Ortsbürgermeister ist Andreas Gehrmann (SPD).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Literatur

  • Hans Günther Griep: Der Landkreis Goslar. Elm-Verlag, Cremlingen 1988, ISBN 3-927060-00-3.
  • Otto Thielemann: Urgeschichte am Nordharz. Beiträge zur Geschichte der Stadt Goslar, Geschichts- u. Heimatschutzverein Goslar e. V. (Hrsg.), Goslar 1977.
  • Klaus Krause, Ursula Müller: Goslar im Kreise seiner Nachbarn. Goslarsche Zeitung (Hrsg.), Goslar 1995, ISBN 3-9804749-0-9.
  • 150 Jahre St. Matthäuskirche. Festschrift. Eigenverlag, Bredelem 1998.

Weblinks

Commons: Bredelem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Astfeld (inkl. Herzog Juliushütte) | Bredelem (inkl. Palandsmühle) | Hahausen (inkl. Neuekrug) | Langelsheim | Bergstadt Lautenthal (inkl. Hüttschenthal) | Flecken Lutter am Barenberge (inkl. Rhode) mit Nauen (inkl. Pöbbeckenmühle) und Ostlutter | Wallmoden mit Alt Wallmoden (inkl. Könneckenrode und Mühle Ringelheim), Bodenstein und Neuwallmoden | Wolfshagen im Harz

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