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Karl Klocker

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Karl Klocker OSB (auch Carl Klocker; * 13. Januar 1748 in Friedberg als Anton Klocker;<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadtrundgang (Memento vom 1. Oktober 2017 im Internet Archive) auf der Website der Stadt Friedberg, abgerufen am 1. Oktober 2017.</ref> † 23. Juni 1805 in Wiblingen) war ein deutscher Abt und Kanonist.

Leben

Anton Klocker war Sohn des Braumeisters Andreas und der Maria Barbara Klocker aus Friedland.<ref name=":0">KLOCKER, Karl. In: BBKL. Abgerufen am 28. März 2026.</ref> Er besuchte das Gymnasium der Jesuiten in Augsburg und trat 1765 in die Benediktinerabtei Benediktbeuern ein, wo er den Ordensnamen Karl, auch Carl notiert, annahm. Am 28. Oktober 1766 legte er seine Profess ab. In Benediktbeuern studierte er Theologie und Philosophie und empfing 1772 die Priesterweihe. 1784 wurde er auf eine Professur für Kirchenrecht (Nachfolge Adam Weishaupt) an die Universität Ingolstadt berufen, das er an der Universität Salzburg studiert hatte (Doktorgrad in Theologie und in beiden Rechten). 1789 wurde er vom Kurfürsten Karl Theodor seines Amtes enthoben, als er das päpstliche Nuntiaturrecht bestritt. Anschließend lehrte er in St. Emmeran und am Lyzeum Regensburg. Am 15. März 1796 wurde er vom Konvent zum Abt von Benediktbeuern gewählt und am 21. August 1797 vom Generalkapitel zum Abtpräses der Bayerischen Benediktinerkongregation. Beide Ämter bekleidete er bis zur Säkularisation 1803. Er starb in Wiblingen am 23. Juni 1805.<ref name=":0" />

Werke

  • Dissertatio de clausula Aschaffenburgensis, Ingolstadt 1789. (Digitalisat)

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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