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Cuchu Ingenio

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Cuchu Ingenio
Basisdaten
Einwohner (Stand) 410 Einw. (Volkszählung 2012)
Höhe 3679 m
Postleitzahl 05-1102-0200-3005
Telefonvorwahl (+591)
Koordinaten 19° 53′ S, 65° 41′ WKoordinaten: 19° 53′ S, 65° 41′ W
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Cuchu Ingenio (Bolivien)
Cuchu Ingenio (Bolivien)
Cuchu Ingenio
Politik
Departamento Potosí
Provinz Provinz José María Linares
Klima
Datei:Klimadiagramm Potosí.png
Klimadiagramm Potosí

Cuchu Ingenio (auch: Khuchu Ingenio oder Cucho Ingenio) ist eine Ortschaft im Departamento Potosí im Hochland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien.

Lage im Nahraum

Cuchu Ingenio ist zentraler Ort des Kanton Cuchu Ingenio und liegt im Municipio Caiza „D“ in der Provinz José María Linares. Die Ortschaft liegt auf einer Höhe von 3679 m am linken Ufer des nach Süden fließenden Río Jolun Mayu und im Quellgebiet des Río La Lava.

Geographie

Cuchu Ingenio liegt am südlichen Ende der Anden-Gebirgskette der Cordillera Central. Das Klima der Region ist ein typisches Tageszeitenklima, bei dem die mittlere Temperaturschwankung im Tagesverlauf deutlicher ausfällt als im Ablauf der Jahreszeiten.

Die Jahresdurchschnittstemperatur der Region liegt bei 11 bis 12 °C (siehe Klimadiagramm Potosí) und schwankt nur unwesentlich zwischen 8 °C im Juni und Juli und 13 °C von November bis März. Der Jahresniederschlag beträgt etwa 350 mm, bei einer ausgeprägten Trockenzeit von April bis Oktober mit Monatsniederschlägen unter 15 mm, und einer Feuchtezeit von Dezember bis Februar mit durchschnittlich 65 bis 75 mm Monatsniederschlag.

Verkehrsnetz

Cuchu Ingenio liegt in einer Entfernung von 36 Straßenkilometern südlich von Potosí, der Hauptstadt des Departamentos.

Von Potosí aus führt die insgesamt 1215 Kilometer lange asphaltierte Nationalstraße Ruta 1 in südlicher Richtung nach Cuchu Ingenio und dann weiter über Tres Cruces nach Tarija und Bermejo an der argentinischen Grenze. Bei Belén zweigt eine Landstraße nach Nordosten ab, die nach elf Kilometern die Provinzhauptstadt Puna erreicht. In Cuchu Ingenio zweigt nach Süden die Ruta 14 ab, die über Vitichi, Tumusla und Tupiza zur Grenzstadt Villazón führt.

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl der Ortschaft ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten um knapp ein Drittel angestiegen:

Jahr Einwohner Quelle
1992 321 Volkszählung<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 1992 (Memento vom 23. April 2014 im Internet Archive). Abgerufen am 30. März 2024.</ref>
2001 406 Volkszählung<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001 (Memento vom 12. Dezember 2015 im Internet Archive). Abgerufen am 30. März 2024.</ref>
2012 410 Volkszählung<ref>INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia: Censo Nacional de Población y Vivienda 2012. Abgerufen am 24. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2024 Volkszählung

Die Region weist einen hohen Anteil an Quechua-Bevölkerung auf, im Municipio Caiza „D“ sprechen 97,0 Prozent der Bevölkerung Quechua.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />INE-Sozialdaten 2001 (Memento vom 15. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF-Datei; 5,24 MB). Abgerufen am 30. März 2024.</ref>

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks