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Sudenfeld

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Sudenfeld
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Fläche: 4,82 km²<ref name="geo"/>
Einwohner: 324<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Sudenfeld</ref>
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Eingemeindet nach: Niedermark
Postleitzahl: 49170
Vorwahl: 05405
Lage von Sudenfeld in Niedersachsen

Sudenfeld ist ein Ortsteil der Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1971 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Datei:Campingplatz Teutoburger Waldsee, Hagen am Teutoburger Wald - panoramio.jpg
Der Teutoburger Waldsee

Sudenfeld erstreckt am südöstlichen Rand der Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald. Der Ortsteil hat seinen Charakter als typische Bauerschaft erhalten, besitzt keinen Dorfkern und ist nur mit landwirtschaftlichen Einzelgehöften besiedelt. Am westlichen Rand des Ortsteils liegt der Teutoburger Waldsee, der durch die Aufstauung des Hönebachs entstand.

Geschichte

Die Bauerschaft Sudenfeld gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Sudenfeld zum Kanton Iburg des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Hagen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Sudenfeld zum Königreich Hannover und gehörte dort wieder zum Amt Iburg. 1867 fiel Sudenfeld mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Kreis Iburg, der 1932 in den Landkreis Osnabrück eingegliedert wurde. Am 1. Januar 1971 wurde Sudenfeld im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen zusammen mit Gellenbeck und Natrup-Hagen Teil der neuen Gemeinde Niedermark. Diese wiederum wurde am 1. Juli 1972 nach Hagen am Teutoburger Wald eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812 218 <ref>Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 189 (google.de).</ref>
1845 246 <ref>Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 120 (google.de).</ref>
1871 245 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1895 279 <ref>Volkszählung 1895</ref>
1910 337 <ref>Der Landkreis Iburg im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. März 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref>
1939 321 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1950 429 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 348 <ref name="isys" />

Baudenkmale

Die Höfe Igelbrink Meyer zu Mecklendorf, Fromme, Lintker, Stüer-Gretzmann und Westenberg stehen ganz oder mit einzelnen Gebäuden in Sudenfeld unter Denkmalschutz.

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald