Australien-Schleiereule
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| Australien-Schleiereule | ||||||||||||
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| Datei:St barn owl2 - Christopher Watson.jpg
Australien-Schleiereule (Tyto javanica delicatula) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Tyto javanica delicatula | ||||||||||||
| (Gould, 1875) |
Die Australien-Schleiereule (Tyto javanica delicatula), auch Australische Schleiereule genannt, ist eine Unterart aus der Gattung der Schleiereulen. Sie kommt in Australien, auf den östlichen Kleinen Sundainseln, auf den Tanimbarinseln, auf Nissan, Buka, Bougainvillea, auf den Salomonen, auf den Inseln des südlichen Vanuatu, auf Neukaledonien und den Loyalitätsinseln, auf Fidschi, Tonga, Wallis und Futuna, Niue und den Samoainseln vor.<ref name="BotW" />
Merkmale
Die Australische Schleiereule ist eine sehr kurzschwänzige, langflügelige und blasse Schleiereulenart. Sie erreicht eine Körperlänge von 30 bis 36 Zentimetern und wiegt zwischen 230 und 470 Gramm. Die Körperoberseite ist gräulich; braune Flecken fehlen. Auf den Brustseiten finden sich feine schwarze Punkte. Der Gesichtsschleier und die Körperunterseite sind reinweiß.
Verbreitung und Lebensraum
Neben Australien besiedelt die Australien-Schleiereule Tasmanien, Sumba, Sawu, Roti, Timor, Jaco, Wetar, Kisar, Tanimbar, Nissan, Buka, die Salomoneninseln, Neukaledonien, Tonga, Fidschi, Samoa und den Osten von Papua-Neuguinea. Auf Neuseeland ist die Art eingeführt worden.
Die Australien-Schleiereule ist eine sehr anpassungsfähige Art und besiedelt sehr unterschiedliche Lebensräume. Dazu zählen offene Wälder, Farmland, Strauchsteppen, Grasland, Felsengebiete und Halbwüsten. Sie hat sich auch menschlichen Siedlungsraum erschlossen und kommt auch in Städten und Dörfern vor.
Lebensweise
Die Australien-Schleiereule ist eine nachtaktive Eule, die in Baumhöhlen, im dichten Blattwerk oder in Felsspalten o. ä. übertagt. Sie nutzt die Ansitzjagd oder Pirschflüge, um ihre Beute zu fangen. Das Nahrungsspektrum besteht überwiegend aus Mäusen, kleinen Rattenarten und Wühlmäusen, Fledermäusen, kleinen Beutelsäugern, Eidechsen, Fröschen und Kleingeflügel. Daneben spielen auch Insekten und Spinnen eine Rolle. Größere Nachtfalter werden auch im Flug gefangen.
Einzelnachweise
<references> <ref name="BotW"> S. J. S. Debus, G. M. Kirwan, M.D. Bruce, D. A. Christie und J. S. Marks (2024). Eastern Barn Owl (Tyto javanica), Version 1.0. In Birds of the World (B. K. Keeney und S. M. Billerman, Hrsg.). Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. doi: 10.2173/bow.eabowl1.01</ref> </references>
Literatur
- Claus König, Friedhelm Weick: Owls of the World. Christopher Helm, London 2008, ISBN 978-0-7136-6548-2