Glan (Gurk)
| Glan Glina | ||||||||||||
|
Die Glan bei Ebenthal | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | AT: 2-374-292-134 | |||||||||||
| Lage | Klagenfurter Becken (Österreich) | |||||||||||
| Flusssystem | Donau | |||||||||||
| Abfluss über | Gurk → Drau → Donau → Schwarzes Meer | |||||||||||
| Quelle | in den Ossiacher Tauern 46° 39′ 30″ N, 14° 3′ 27″ O {{#coordinates:46,658333333333|14,0575|
|
dim=500 | globe= | name=Quelle Glan | region=AT-2 | type=waterbody
}} | ||||||
| Quellhöhe | 640 m ü. A.<ref name="kagis"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />KAGIS – Kärnten Atlas ( des Vorlage:IconExternal vom 24. Mai 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||||||||
| Mündung | unterhalb von Ebenthal in Kärnten in die GurkKoordinaten: 46° 36′ 12″ N, 14° 25′ 28″ O
{{#coordinates:46,603326853034|14,42449092865|primary
|
dim=1000 | globe= | name=Mündung Glan | region=AT-2 | type=waterbody
}} |
dim=1000 | globe= | name=Mündung Glan | region=AT-2 | type=waterbody
}} | |
| Mündungshöhe | 404 m ü. A.<ref name="kagis" /> | |||||||||||
| Höhenunterschied | 236 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | 3,7 ‰ | |||||||||||
| Länge | 64,3 km | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 825,2 km² | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Zell<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Messstation Zell ( des Vorlage:IconExternal vom 10. August 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> AEo: 817,9 km² Lage: 2,32 km oberhalb der Mündung |
NNQ (24.07.2007) MNQ MQ Mq MHQ HHQ (21.11.2000) |
2,18 m³/s 3,9 m³/s 8,75 m³/s 10,7 l/(s km²) 34 m³/s 72,4 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Feistritzbach, Mühlbach, Wimitz, Ziegelbach | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Rohnsdorfer Bach, Hörzendorfer Bach, Wölfnitzbach, Glanfurt | |||||||||||
| Großstädte | Klagenfurt | |||||||||||
| Kleinstädte | Feldkirchen, St. Veit an der Glan | |||||||||||
Die Glan mündet in die Gurk (in Ebenthal) | ||||||||||||
Die Glan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Fluss im österreichischen Bundesland Kärnten. Sie entspringt in der Gemeinde Techelsberg und mündet in Ebenthal in die Gurk.
Verlauf
Die Glan hat keine gefasste Quelle. Sie entsteht durch die Vereinigung von drei Quellbächen, die an der Ostseite des Taubenbühels in den Ossiacher Tauern als Abfluss von Feuchtarealen entstehen. Sie fließt zunächst nordwärts, dann ostwärts, Feldkirchen streifend, durch Mittelgebirge und das Glantal, dessen Zentrum der Ort Glanegg ist.
In St. Veit an der Glan wendet sie sich nach Süden, bevor sie das Zollfeld durchfließt und Klagenfurt streift. In Ebenthal nimmt sie mit der Glanfurt (Sattnitz) das Wasser des Wörthersees auf und mündet ein paar Kilometer weiter in die gut doppelt so wasserreiche Gurk. Ihr mittlerer Abfluss beträgt kurz vor der Mündung 8,75 m³/s.
Ihre Länge beträgt vom Ursprung (Klammbachmündung) bis zur Mündung in die Gurk 64,329 km, das Einzugsgebiet beläuft sich auf 826,51 km².<ref>T. Friedl, M. Konar, E. Lorenz, G. Winkler, M. Schönhuber, G. Santner, H. Kaufmann, G. Kerschbaumer: Sondermessprogramm Glan - Fischereiliche Untersuchungen 2011. Kärntner Institut für Seenforschung, Klagenfurt 2011 (PDF; 17,5 MB (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot)</ref>
Glanradweg
Etwa von St. Veit an der Glan über Maria Saal bis Klagenfurt verläuft auf etwa 17 km die überwiegend geschotterte und praktisch Kfz-freie Radroute Glanradweg.<ref>Glanradweg zwischen Klagenfurt und St. Veit komoot.de, abgerufen am 7. August 2023.</ref> Von St. Veit führt der Radweg auch im Glantal über Glanegg bis St. Martin (Feldkirchen in Kärnten).
Wasserqualität
Insbesondere durch die Spanplattenfabrik Funder Industrie GmbH in St. Veit war die untere Glan früher der meistverschmutzte Kärntner Fluss. Inzwischen ist sie jedoch saniert und weist durchgehend Gewässergüteklasse II auf (Stand 2005).<ref>Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Saprobiologische Gewässergüte der Fließgewässer Österreichs. Stand 2005. (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF; 1 MB ( vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive)).</ref>
Mittlerweile werden die Abwässer der Stadt St. Veit an der Glan gemeinsam mit jenen der Gemeinden Glanegg, Liebenfels, Frauenstein und St. Georgen am Längsee in der Kläranlage am östlichen Ortsende von Glandorf biologisch geklärt. Das gereinigte Abwasser wird in die Glan abgeleitet.
Name
Der Name „Glan“ kommt aus dem Keltischen und bedeutet „hell, klar, glänzend, fließend“; zudem war Glan bzw. Glanos der Name eines keltischen Wassergottes.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Medienimperium Daggoth ( des Vorlage:IconExternal vom 20. September 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.- Etymologie „Glan“ und „Abersee“, 25. April 2007.</ref>
Mit einer Furt der Glan, einer „Glanfurt“, versuchte man auch den Namen der Stadt Klagenfurt zu erklären. Heute ist man der Überzeugung, der Stadtname komme vom slow. Cviljovec, was so viel wie „Ort am (bzw. im) Wasser“ bedeutet.<ref>Heinz-Dieter Pohl: Kärnten. Deutsche und slowenische Namen/Koroška. Slovenska in nemška imena. In: Österreichische Namenforschung 28 (2000), Heft 2–3, Mohorjeva/Hermagoras, Klagenfurt 2000, ISBN 3-85013-802-X, hier: S. 83;
Paul Gleirscher: Wie Aquiliu zu Klagenfurt wurde; in: ders.: Mystisches Kärnten. Sagenhaftes, Verborgenes, Ergrabenes. Carinthia, Klagenfurt 2007, ISBN 978-3-85378-603-1, S. 59–65.</ref>
Mit dem Namen der Glan ebenfalls in keinerlei Zusammenhang steht auch der mehrere Kilometer südlich verlaufende Wörtherseeabfluss mit der amtlichen Bezeichnung Glanfurt, der seit dem 16. Jahrhundert im Volksmund allgemein Sattnitz nach dem benachbarten Höhenzug genannt wird, während in den Schreibstuben der aus dem Keltischen herrührende alte Name Lanquart (= krummer Bach) über Langfart, Langfurt schließlich zu Glanfurt wurde.<ref>Eberhard Kranzmayer: Ortsnamenbuch von Kärnten 2. Teil: Alphabetisches Siedlungsnamenbuch. Verlag des Geschichtsvereines für Kärnten, Klagenfurt 1958, S. 82.</ref>
Nach dem Fluss ist in Wien seit 1953 die Glangasse benannt.
Nebenbäche
Die Glan hat ein Einzugsgebiet von 825,2 Quadratkilometern, ihre größten Nebenbäche sind:<ref>Vorlage:HydrographischeBeitraegeOesterreich</ref>
| Name | Mündungsseite | Mündungsort | Einzugsgebiet
in km² |
|---|---|---|---|
| Klammbach | links | Dellach | |
| Roggbach | links | Raunach | 47,2 |
| Liembergbach (Feistritz) | links | Liebenfels | 50,1 |
| Mühlbach | links | St. Veit an der Glan | 23,3 |
| Wimitz | links | St. Veit an der Glan | 131,2 |
| Wölfnitzbach | rechts | Feschnig | 74,9 |
| Glanfurt | rechts | Ebenthal | 229,9 |
-
Ursprung eines Quellbaches der Glan
-
Die Glan im Grenzgebiet zwischen Techelsberg und Feldkirchen in Kärnten
-
Mündung des Klammbaches (links) in die Glan (rechts)
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Flusssystem Gurk
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2023-05
- Wikipedia:Qualitätssicherung Geographie:Nachweise fehlen
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2025-05
- Fluss in Europa
- Fluss in Kärnten
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2025-05
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04