Zum Inhalt springen

Carrozzeria Fantuzzi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. September 2025 um 20:52 Uhr durch imported>L. aus W. (+kat).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Fantuzzi Carrozzeria Corse e Sport

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Fantuzzi.jpg
Rechtsform Kapitalgesellschaft
Gründung 1939
Auflösung 1993
Sitz Modena, Italien
Leitung Medardo Fantuzzi
Fiorenzo Fantuzzi
Branche Karosseriebauunternehmen
Datei:Maserati A6GCM 1.jpg
Von Fantuzzi karossierter Maserati A6GCM
Datei:Ferrari 250 GT Fantuzzi NART Spyder.jpg
Ferrari 250 GT Fantuzzi NART Spyder. Ursprünglich ein 1961 250 GTE 2 + 2 Chassis # 2236GT, neu an Luigi Chinetti verkauft. 1965 von Fantuzzi nach einem Unfall in den aktuellen Look umgebaut. Verkauft im Jahr 2014 für über 1 Million USD.<ref>Detail - 250 GTE s/n 2235GT. Abgerufen am 7. August 2020.</ref>

Die Carrozzeria Fantuzzi ist ein italienischer Automobildesign- und Karosseriebaubetrieb für Sportwagen mit Sitz in Modena.

Unternehmensgeschichte

Die Carrozzeria Fantuzzi wurde von Medardo Fantuzzi (* 1906 in Bologna; † 1986 in Modena) und dessen Bruder Gino gegründet. Das Unternehmen hatte in den 1950er-Jahren enge Verbindungen zu Maserati und karossierte so legendäre Rennwagen wie den Maserati A6GCM, den Maserati 250F, den Maserati 300S und den 200S sowie den 200SI. Zu dieser Zeit hatte Fantuzzi keine eigenen Räumlichkeiten; die Werkstatt war vielmehr innerhalb der Maserati-Fabrik untergebracht.<ref>Alessandro Sannia: Enciclopedia dei carrozzieri italiani, Società Editrice Il Cammello, Torino, 2017, ISBN 978-8896796412, S. 212.</ref>

Nachdem Maserati Ende der 1950er-Jahre die Rennsporttätigkeit eingestellt hatte, begann Fantuzzi, für Ferrari zu arbeiten. Aus den Werkstätten des Unternehmens stammte der Ferrari 250 Testa Rossa Spyder aus dem Jahre 1961, ferner der 330 TRI und der Formel-1-Rennwagen Ferrari 1512. Daneben arbeitete Fantuzzi auch für De Tomaso (Isis und Tipo 801), für A.T.S. sowie die Scuderia Serenissima und deren Mutterunternehmen Automobili Serenissima.

Ende der 1970er-Jahre übernahm Medardo Fantuzzis Sohn Fiorenzo die Leitung des Unternehmens, das sich inzwischen mit der Restaurierung historischer Rennwagen beschäftigte. 1993 stellte Fantuzzi den Betrieb ein.<ref>Alessandro Sannia: Enciclopedia dei carrozzieri italiani, Società Editrice Il Cammello, Torino, 2017, ISBN 978-8896796412, S. 213.</ref>

Literatur

  • Pino Casamassima: Storia della Scuderia Ferrari Nada Editore, Vimodrome 1998, ISBN 88-7911-179-5.
  • Peter Braun/Gregor Schulz: Das große Ferrari Handbuch Heel, Königswinter 2006, ISBN 3-89880-501-8.
  • Alessandro Sannia: Enciclopedia dei carrozzieri italiani, Società Editrice Il Cammello, Torino, 2017, ISBN 978-8896796412

Weblinks

Commons: Fantuzzi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende