Jeggen
Jeggen Gemeinde Bissendorf
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1695)&title=Jeggen 52° 17′ N, 8° 12′ O
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| Fläche: | 8,31 km²<ref name="geo">Karte und Daten der Gemarkung Jeggen</ref> | |||||
| Einwohner: | 1695 (30. Nov. 2025)<ref>Gemeinde Bissendorf: Zahlen, Daten, Fakten</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 204 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 49143 | |||||
| Vorwahl: | 05402 | |||||
Lage von Jeggen in Niedersachsen
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Jeggen ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Bissendorf im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1972 eine eigenständige Gemeinde.
Geographie
Das Dorf Jeggen liegt etwa sechs Kilometer nördlich des Bissendorfer Ortskerns. Westlich schließt an das Dorf der Wohnplatz Meckelesch an. Zu einem größeren Siedlungsschwerpunkt hat sich im 20. Jahrhundert der weiter südlich gelegene Ortsteil Jeggen-West entwickelt. Die Hase bildet die südliche Grenze der Gemarkung Jeggen.
Geschichte
Die Bauerschaft Jeggen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Jeggen zum Kanton Schledehausen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Schledehausen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Jeggen zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Osnabrück. 1867 fiel Jeggen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Osnabrück. Dort gehörte sie bis 1972 zur Samtgemeinde Schledehausen. Am 1. Juli 1972 wurde Jeggen im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Bissendorf.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 400 | <ref>Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 192 (google.de).</ref> |
| 1845 | 445 | <ref>Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 121 (google.de).</ref> |
| 1871 | 388 | <ref>Volkszählung 1871</ref> |
| 1895 | 352 | <ref>Volkszählung 1895</ref> |
| 1910 | 362 | <ref>Landkreis Osnabrück. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2021.</ref> |
| 1925 | 457 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 763 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 1097 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 1094 | <ref name="isys" /> |
| 1970 | 1051 | <ref name="isys" /> |
Bodendenkmale
Das Großsteingrab Jeggen ist ein bedeutendes Bodendenkmal in Jeggen.
Öffentliche Einrichtungen
Jeggen besitzt eine Ortsfeuerwehr mit Sitz im Dorfgemeinschaftszentrum Jeggen.<ref>Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Jeggen</ref>
Sport
Am nördlichen Rand der Gemarkung Jeggen liegt ein Golfplatz.
Einzelnachweise
<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ortschaften und Ortsteile der Gemeinde Bissendorf Vorlage:Hinweisbaustein