Zum Inhalt springen

Iopamidol

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. Januar 2026 um 07:02 Uhr durch imported>ChemoBot (Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Strukturformel
Strukturformel von Iopamidol
Allgemeines
Freiname Iopamidol
Andere Namen

1-N,3-N-Bis(1,3-Dihydroxypropan-2-yl)-5-[(2S)-2-hydroxypropanamido]-2,4,6-triiodbenzol-1,3-dicarboxamid

Summenformel C17H22I3N3O8
Kurzbeschreibung

weißes bis fast weißes Pulver<ref name="Ph. Eur.">Eintrag Vorlage:Linktext-Check beim Europäisches Direktorat für die Qualität von Arzneimitteln (EDQM)Vorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 262-093-6
ECHA-InfoCard 100.056.430
PubChem 65492
ChemSpider 58940
DrugBank DB08947
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Arzneistoffangaben
ATC-Code

V08AB04

Wirkstoffklasse

Kontrastmittel

Eigenschaften
Molare Masse 777,08 g·mol−1
Löslichkeit

leicht löslich in Wasser, sehr schwer löslich in Methanol, praktisch unlöslich in Dichlormethan und Ethanol<ref name="Ph. Eur."/>

Sicherheitshinweise
Bitte die Befreiung von der Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel, Medizinprodukte, Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Source">lgcstandards: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />MSDS (Memento vom 12. August 2014 im Internet Archive) (PDF; 173 kB).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Source" />
Toxikologische Daten

28.200 mg·kg−1 (LD50Rattei.v.)<ref name="G. W. A. Milne">G. W. A. Milne: Gardner's Commercially Important Chemicals: Synonyms, Trade Names, and ... John Wiley & Sons, 2005, ISBN 0-471-73661-9, S. 339 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Iopamidol ist ein iodhaltiger Wirkstoff, der in der Medizin als Kontrastmittel eingesetzt wird. Intravenös verabreicht dient er zur Darstellung von Blutgefäßen (Angiografie) bei der Röntgenuntersuchung. Es kam 1977 auf den Markt.<ref name="Andreas Beck">Andreas Beck: Angiographie der Hand Diagnostik und Therapie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-78923-6, S. 44 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Da der Wirkstoff vollständig über die Nieren ausgeschieden wird, eignet er sich auch zur Ausscheidungsurographie<ref>Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie 36. Tagung 3. bis 6. Oktober 1984, Bremen. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-82538-5, S. 540 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> und zur Bestimmung der renalen Clearance.<ref name="Peter Dawson, Wolfram Clauß">Peter Dawson, Wolfram Clauß: Kontrastmittel in der Praxis. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-93540-4, S. 30 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Intrathekal verabreicht wird Iopamidol auch für die Myelografie und die Darstellung der Hirnventrikel verwendet.<ref name="H. Gänshirt, Peter Berlit, G. Haack">H. Gänshirt, Peter Berlit, G. Haack: Kardiovaskuläre Erkrankungen und Nervensystem Neurotoxikologie Probleme des Hirntodes 58. Tagung. Jahrestagung vom 19.-22. September 1984 in Heidelberg. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-46521-5, S. 511 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Die Substanz findet sich in Oberflächengewässern, denn Kläranlagen können den Stoff selbst mit einer vierten Reinigungsstufe, mit Ozon oder Aktivkohle, nicht gut aus dem Abwasser entfernen.<ref>Abegglen C., Siegrist H: Mikroverunreinigungen aus kommunalem Abwasser. Verfahren zur weitergehenden Elimination auf Kläranlagen. (PDF; 3,5 MB) In: Umwelt-Wissen. Bundesamt für Umwelt, Bern, 2012;.</ref> (Siehe auch Kontrastmittel.)

Handelsnamen

Cetegnost, Iopamigita, Iopamiro, Iopamiron, Isovue, Niopam, Scanlux, Solutrast, Unilux

Weblinks

Commons: Iopamidol – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein