Iopamidol
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Iopamidol | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Iopamidol | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
1-N,3-N-Bis(1,3-Dihydroxypropan-2-yl)-5-[(2S)-2-hydroxypropanamido]-2,4,6-triiodbenzol-1,3-dicarboxamid | |||||||||||||||||||||
| Summenformel | C17H22I3N3O8 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißes bis fast weißes Pulver<ref name="Ph. Eur.">Eintrag Vorlage:Linktext-Check beim Europäisches Direktorat für die Qualität von Arzneimitteln (EDQM)Vorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 777,08 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
leicht löslich in Wasser, sehr schwer löslich in Methanol, praktisch unlöslich in Dichlormethan und Ethanol<ref name="Ph. Eur."/> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
28.200 mg·kg−1 (LD50, Ratte, i.v.)<ref name="G. W. A. Milne">G. W. A. Milne: Gardner's Commercially Important Chemicals: Synonyms, Trade Names, and ... John Wiley & Sons, 2005, ISBN 0-471-73661-9, S. 339 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> | |||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Iopamidol ist ein iodhaltiger Wirkstoff, der in der Medizin als Kontrastmittel eingesetzt wird. Intravenös verabreicht dient er zur Darstellung von Blutgefäßen (Angiografie) bei der Röntgenuntersuchung. Es kam 1977 auf den Markt.<ref name="Andreas Beck">Andreas Beck: Angiographie der Hand Diagnostik und Therapie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-78923-6, S. 44 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Da der Wirkstoff vollständig über die Nieren ausgeschieden wird, eignet er sich auch zur Ausscheidungsurographie<ref>Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie 36. Tagung 3. bis 6. Oktober 1984, Bremen. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-82538-5, S. 540 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> und zur Bestimmung der renalen Clearance.<ref name="Peter Dawson, Wolfram Clauß">Peter Dawson, Wolfram Clauß: Kontrastmittel in der Praxis. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-93540-4, S. 30 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Intrathekal verabreicht wird Iopamidol auch für die Myelografie und die Darstellung der Hirnventrikel verwendet.<ref name="H. Gänshirt, Peter Berlit, G. Haack">H. Gänshirt, Peter Berlit, G. Haack: Kardiovaskuläre Erkrankungen und Nervensystem Neurotoxikologie Probleme des Hirntodes 58. Tagung. Jahrestagung vom 19.-22. September 1984 in Heidelberg. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-46521-5, S. 511 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Die Substanz findet sich in Oberflächengewässern, denn Kläranlagen können den Stoff selbst mit einer vierten Reinigungsstufe, mit Ozon oder Aktivkohle, nicht gut aus dem Abwasser entfernen.<ref>Abegglen C., Siegrist H: Mikroverunreinigungen aus kommunalem Abwasser. Verfahren zur weitergehenden Elimination auf Kläranlagen. (PDF; 3,5 MB) In: Umwelt-Wissen. Bundesamt für Umwelt, Bern, 2012.</ref> (Siehe auch Kontrastmittel.)
Handelsnamen
Cetegnost, Iopamigita, Iopamiro, Iopamiron, Isovue, Niopam, Scanlux, Solutrast, Unilux
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- ATC-V08
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- Arzneistoff
- Polyiodbenzol
- Anilid
- Benzamid
- Polyol
- Kontrastmittel