Iopamidol
Iopamidol ist ein iodhaltiger Wirkstoff, der in der Medizin als Kontrastmittel eingesetzt wird. Intravenös verabreicht dient er zur Darstellung von Blutgefäßen (Angiografie) bei der Röntgenuntersuchung. Es kam 1977 auf den Markt.<ref name="Andreas Beck">Vorlage:Literatur</ref> Da der Wirkstoff vollständig über die Nieren ausgeschieden wird, eignet er sich auch zur Ausscheidungsurographie<ref>Vorlage:Literatur</ref> und zur Bestimmung der renalen Clearance.<ref name="Peter Dawson, Wolfram Clauß">Vorlage:Literatur</ref> Intrathekal verabreicht wird Iopamidol auch für die Myelografie und die Darstellung der Hirnventrikel verwendet.<ref name="H. Gänshirt, Peter Berlit, G. Haack">Vorlage:Literatur</ref>
Die Substanz findet sich in Oberflächengewässern, denn Kläranlagen können den Stoff selbst mit einer vierten Reinigungsstufe, mit Ozon oder Aktivkohle, nicht gut aus dem Abwasser entfernen.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> (Siehe auch Kontrastmittel.)
Handelsnamen
Cetegnost, Iopamigita, Iopamiro, Iopamiron, Isovue, Niopam, Scanlux, Solutrast, Unilux
Weblinks
Einzelnachweise
<references />