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Allose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Strukturformeln der Allose
Fischer-Projektion, offenkettige Darstellung
Allgemeines
Name Allose
Andere Namen
  • 6-(Hydroxymethyl)oxane-2,3,4,5-tetrol
  • (2S,3S,4S,5S)-2,3,4,5,6-pentahydroxyhexanal
  • Vorlage:SNFG-Symbol
Summenformel C6H12O6
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="Alfa" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 219-994-4
ECHA-InfoCard 100.018.178
PubChem 102288
ChemSpider 92408
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 180,16 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

143–146 °C<ref name="Alfa" />

Löslichkeit

löslich in Wasser<ref name="Alfa">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Alfa" />
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Alfa" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Die Allose (kurz: All) gehört zu den Monosacchariden (Einfachzucker, einer Untergruppe der Kohlenhydrate). Allose ist eine Hexose, das bedeutet, sie besitzt sechs Kohlenstoffatome. Sie hat wie alle Hexosen die Summenformel C6H12O6. Sie ist stereoisomer zur Glucose und gehört zur Untergruppe der Aldohexosen, der reduzierendenAldehydzucker“.

Die Zuordnung zur D-Form (dexter: rechts) oder L-Form (laevus: links) erfolgt nach Anordnung der sekundären OH-Gruppe in der Fischer-Projektion am chiralen C-Atom Nr. 5. Wenn in diesem Text oder in der wissenschaftlichen Literatur „Allose“ ohne weiteren Namenszusatz (Präfix) erwähnt wird, ist D-Allose gemeint. L-Allose besitzt nur marginale Bedeutung.

Eigenschaften

In wässriger Lösung kommt es teilweise zu einem intramolekularen Ringschluss, so dass sich ein Gleichgewicht zwischen der Aldehydform und den beiden Ringformen (Furanose-Form und Pyranose-Form) einstellt, wobei die Allose dann fast ausschließlich in der Pyranoseform vorliegt:<ref name="UNI-Bern">Jürg Hunziker: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kohlenhydratchemie (Memento vom 10. Mai 2008 im Internet Archive), 1. April 2007.</ref>

D-Allose – Schreibweisen
Keilstrichformel Haworth-Schreibweise
Datei:D-Allose Keilstrich.svg Datei:Alpha-D-Allofuranose.svg
α-D-Allofuranose
5 %
Datei:Beta-D-Allofuranose.svg
β-D-Allofuranose
7 %
Datei:Alpha-D-Allopyranose.svg
α-D-Allopyranose
18 %
Datei:Beta-D-Allopyranose.svg
β-D-Allopyranose
70 %
Sesselkonformation
Datei:Allose chair.png

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Allose – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien