Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. April 2026 um 15:54 Uhr durch imported>ErichanderElbe(→Bauwerke: Foto von Begräbniskirche mit Erklärung eingefügt.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Die Bergstadt Sayda liegt im Osterzgebirge zwischen den Tälern der Freiberger Mulde und der Flöha. Der Wasserturm steht auf dem höchsten Punkt der Stadt mit 680 m ü. NN. Im Norden befindet sich die Saydaer Höhe mit 729 m ü. NN. Im Uhrzeigersinn ist der Ort umgeben von dem Meisenberg (723 m ü. NN), der König-Friedrich-August-Höhe (736 m ü. NN), Hexenberg (679 m ü. NN) und der Voigtsdorfer Höhe (707 m ü. NN). Große Wälder in der Gemeinde sind das Mühlholz, der schwarze Busch, der Tännicht und das alte Gehau.
Sayda befindet sich etwa 60 km südwestlich von Dresden, etwa 45 km südöstlich von Chemnitz, etwa 150 km südöstlich von Leipzig und etwa 140 km von Prag entfernt. Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 171.
Im Jahr 2016 bestand die Gesamtfläche der Gemeinde aus 3 % Siedlungsfläche, 2,7 % Verkehrsfläche und 94,3 % Vegetationfläche (Waldfläche 37,1 %).
Geologie
Regionalgeologisch ist um die Saydaer Höhe die Saydaer Struktur ausgebildet. Diese hat im Zentrum einen Rotgneis (Muskovitgneis), der durch seitlicher Überfaltung von Grau- und Rotgneis überlagert wird. Ebenfalls sind in diesem Gebiet selten vorkommende Mineralien wie Mottramit, Lirokonit, Pseudomalachit und Chalkophyllit zu finden.
Im Gebiet um Sayda herrscht ein atlantisch geprägtes, gemäßigt kühl-feuchtes, schneereiches Mittelgebirgsklima mit über 1000 mm Niederschlag im Jahr. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei 7 °C. Durch seine Lage im Osterzgebirge sind die Winter tendenziell kälter, die Jahrestemperaturschwankungen stärker ausgeprägt und die Niederschläge geringer als in anderen Teilen Sachsens. Dabei muss den Berichten älterer Chronisten nach, das Klima in den vergangenen Jahrhunderten in den oberen Erzgebirgslagen noch rauer als heute gewesen sein. Quellen aus dieser Zeit berichten von harten Wintern, in denen das Vieh in den Ställen erfror und noch im April so viel Schnee fiel, dass Häuser und Keller zugeschneit wurden. Die Bevölkerung war regelmäßig von der Umwelt abgeschnitten. Das obere Erzgebirge wurde in der Vergangenheit daher oft mit dem Beinamen Sächsisches Sibirien versehen. Die Region gehört mit zu den schneesichersten Gebieten der deutschen Mittelgebirge. Bei besonderen Südwetterlagen können Föhnwinde, aber auch der so genannte Böhmische Winde auftreten.
Zavidowe, d. h. Ort des Zavid, ist bereits seit 1196 nachweisbar und wird urkundlich erstmals 1207 in der Stiftungsurkunde des Zisterzienserklosters von Ossegg erwähnt. Höchstwahrscheinlich ist Sayda die älteste Ansiedlung im oberen Erzgebirge. Es gehörte bereits im Jahre 1196 dem Grafen von Bilin und Kämmerer des Königs von Böhmen, Slauko V. von Riesenburg. Slauko stiftete 1196 das Kloster Ossegg und übergibt diesem Kloster das Patronatsrecht und den Zehnten von Zoll und Gericht in Zavidowe (auch Seydowe) und ordne dabei an, dass auf seine Kosten der Wald jenseits des Klosters gerodet werde und die Hälfte der Direkteinkünfte der dort gegründeten Dörfer der Kirche zu Ossegg zufließen solle. Höchstwahrscheinlich war Sayda damals schon eine befestigte Stadt. Genannt wird das „castru et civitas“ (Burg und Befestigung) aber erstmals im Jahre 1289. Der Ursprung Saydas liegt also vor 1196, aber so undurchdringlich wie der Miriquidiwald war, so undurchdringlich ist die Gründungszeit, zumal viele geschichtliche Unterlagen durch frühere Stadtbrände vernichtet worden sind. Eines ist aber ganz sicher, Sayda ist slawischen Ursprungs. Sayda ist also eine sehr alte Stadt und erlangte schon im frühen Mittelalter große Bedeutung. Im 13. Jahrhundert folgte die eigentliche Besiedlung des Raumes vom Süden her durch das böhmische Adelsgeschlecht der Hrabischitzer.
Wesentlichen Anteil an der Entstehung des Ortes hat der Böhmische Steig oder Alte Salzstraße genannte Erzgebirgspass von Sayda über den Deutscheinsiedler Sattel. Dieser wichtige Weg aus Mitteldeutschland über das Erzgebirge ins Böhmische Becken entstand im späten 11. bzw. im 12. Jahrhundert. Die ältere Forschung nimmt die Existenz dieser Verkehrsverbindung bereits seit dem 7. Jahrhundert an, doch gibt es dafür noch keine belastbaren Belege (Stand 2014).
Sayda bot mit der landesherrlichen Burg Schutz für die Böhmische Straße und die entstandenen Siedlungen. In Dokumenten der Jahre 1253 und 1289 heißt die Siedlung Castrum et civitas Seydowe. Markgraf Heinrich der Erlauchte erwarb Sayda Mitte des 13. Jahrhunderts, indem er seine Ansprüche auf österreichische Güter aufgab. Das Gebiet Sayda wurde danach an Böhmen verkauft, ehe es Anfang des 14. Jahrhunderts endgültig zur Markgrafschaft Meißen kam.
Der Vertrag zu Mügeln besiegelt am 18. Oktober 1300, dass der Bischof von Meißen vom Abt und Konvent des Zisterzienser-Klosters Ossegg (im Bistum Prag gelegen) den Vikar der Gemeinde Sayda zusammen mit den umliegenden Kirchen und Kapellen, die zum Ort Sayda selbst gehören, sowie den Pfarrern und den Leitern derselben mit allen geistlichen Rechten übernehmen. Eine Ablichtung dieser Urkunde befindet sich im Heimatmuseum in Sayda. Im Jahr 1324 wurde die Familie von Bergowe von dem Landgraf Friedrich in Thüringen mit Sayda und Purschenstein belehnt. 1352 wurde der Meißner Burggraf Meinher IV. aus dem Geschlecht der Meinheringer, der Schwager Borso's IV. von Riesenburg, Lehnsherr, der das Lehen aber sofort an die Familie von Schönberg weitergab. Die Familie von Schönberg hat dann fortan das Lehen besessen. Der erste Lehnsherr war Heinrich von Schönberg.
1451 wurde Bernhard von Schönberg mit Sayda beliehen. 1476 ging er mit dem sächsischen Herzog Albrecht dem Beherzten nach Jerusalem. Auf dem Rückweg erkrankte er und verfügte in einem Testament, dass in Sayda ein Hospital für kranke und hilfsbedürftige Menschen zu errichten ist, so wurde 1508 das Hospital zu St. Johannis errichtet. Das mehrhundertjährige Gebäude sollte nach 1990 abgerissen werden, doch der am 17. Februar 1990 wiedergegründete Erzgebirgszweigverein Sayda schaffte es, das Hospital – das älteste Haus im Ort – zu erhalten. Der Verein sanierte das Gebäude und eröffnete am 22. Mai 1993 das Erzgebirgische Heimatmuseum Hospital zu St. Johannis.
Sayda war im Laufe seiner Geschichte wiederholt von Bränden und Unglücksfällen betroffen. Bereits 1435 zerstörte ein vermutlich von Hussiten gelegtes Feuer große Teile des Ortes. Weitere schwere Stadtbrände folgten 1559, 1702, 1743 und besonders 1842, als innerhalb weniger Stunden nahezu die gesamte Stadt vernichtet wurde; rund 1.100 Einwohner verloren damals ihr Zuhause. Auch kleinere Brände, ausgelöst durch Blitzschlag oder Unachtsamkeit, richteten im 17. bis 19. Jahrhundert erhebliche Schäden an.
Im 20. Jahrhundert kam es 1914 zu einem mutmaßlich durch Brandstiftung verursachten Feuer im Ortsteil „Plan“, bei dem zehn Häuser zerstört wurden. Ein schweres Unglück ereignete sich 1978 in der nahegelegenen Verdichterstation der Erdgastrasse Nordlicht, als eine Explosion zwei Menschenleben forderte.
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen<ref>
Quelle ab 1982: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen. Die Einwohnerzahlen ab 1982 beziehen sich auf den 31. Dezember des voranstehenden Jahres mit Gebietsstand Januar 2007</ref>
1486 bis 1764
1834 bis 1929
1982 bis 1988
1989 bis 1995
1989 bis 1995
2003 bis 2013
2014 bis 2020
1486 – 136
1648 – 100
1652 – 500
1764 – 143
1834 – 2308
1871 – 2329
1890 – 2328
1910 – 2277
1929–2286
1982 – 2308
1983 – 2329
1984 – 2328
1985 – 2277
1986 – 2286
1987 – 2324
1988 – 2348
1989 – 2356
1990 – 2334
1991 – 2344
1992 – 2350
1993 – 2348
1994 – 2343
1995 – 2329
1996 – 2353
1997 – 2321
1998 – 2329
1999 – 2315
2000 – 2284
2001 – 2292
2002 – 2299
2003 – 2267
2004 – 2235
2005 – 2188
2006 – 2180
2007 – 2134
2012 – 1958
2013 – 1947
2014 – 1942
2015 – 1913
2016 – 1891
2017 – 1865
2018 – 1777
2019 – 1750
2020 – 1748
Religion
54 % der Einwohner sind evangelisch, nur 2 % katholisch.<ref>Zensusdatenbank</ref> Die Kirchgemeinde Zu unserer lieben Frauen Sayda gehört zum Kirchenbezirk Freiberg der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Die Katholiken sind der Pfarrei Mariä Unbefleckte Empfängnis in Marienberg zugeordnet, die zum Dekanat Dresden des Bistums Dresden-Meißen gehört. Einmal im Monat findet eine Vorabendmesse in Sayda statt; ansonsten ist die nächste Gottesdienststation die Kapelle Hl. Elisabeth in Neuhausen/Erzgeb.
Politik
<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />
Stadtratswahl 2024
Wahlbeteiligung: 68,2 %
%
70
60
50
40
30
20
10
0
62,6 %
37,4 %
WvHG
WfS
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2019
%p
6
4
2
0
−2
−4
−6
+5,9 %p
−5,9 %p
WvHG
WfS
Stadtrat
Seit der Stadtratswahl am 9. Juni 2024 verteilen sich die 10 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:
Wählervereinigung der Handwerker und Gewerbetreibenden (WvHG): 6 Sitze
Blasonierung: „In Gold ein rot-grün geteilter Löwe.“ Die Stadt führt das Wappen der Herren von Schönberg, die seit 1336 auf Schloss Purschenstein (Neuhausen) ansässig waren. Das älteste bekannte Siegel ist datiert von 1454.
Der Sage nach soll ein Schönberger auf einem Kreuzzug in Palästina mit einem Löwen gekämpft haben und das todwunde Tier sei im Unterschilf eines Flusses verendet. Als es hervorgezogen worden war, hatte es einen von Algen und Wasserpflanzen grün gefärbten Hinterleib.
Jahrhundertelang wurde die Kultur von Sayda durch die wechselnden wirtschaftlichen Verhältnissen in Handel, Bergbau, Handwerk, Forstwirtschaft sowie durch Heimarbeit geprägt. Neben der typischen Erzgebirgische Volkskunst und der Erzgebirgische Küche sind viele regionale Besonderheiten entstanden. Gerade in der Weihnachtszeit gibt es viele Traditionen, die sich teilweise von Familie zu Familie unterscheiden. Die nachfolgenden Abbildungen sollen ein Überblick über die Stadt und deren bekanntesten Bauwerke geben. Im Saydaer Stadtlied Mei Saade werden ebenfalls einige Gebäude benannt.
Im Jahr 2014 wurde der sogenannte Saydaer Malerweg eingerichtet, der durch die Stadt und die nähere Umgebung bis zum Kleinen Vorwerk und zum Mortelgrund führt. Dabei wird u. a. an die Maler und Laienkünstler Kurt Preißler (1893–1968), Paul Bloss (1898–1980) und Paul Tränkner (1885–1967) erinnert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Malerweg - Bergstadt Sayda (Memento vom 5. Juni 2019 im Internet Archive) (abgerufen am 5. Juni 2019)</ref>
Museen
Erzgebirgisches Heimatmuseum im Hospital St. Johannis, 1993 hier eröffnet
Feuerwehrmuseum im alten Spritzenhaus
Straßenbaumuseum
Mittelmühle und Röhrenbohrerei im Stadtteil Friedebach
Gedenken der Opfer von Kriegen, Vertreibung, sowie politischer, ethnischer Verfolgung und Gewalt
Nach dem Krieg 1870–71 wurde in Sayda ein großes Denkmal in der Ortsmitte aufgestellt. Für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges wurde ein Denkmal in das Brauttor an der evangelischen Kirche hineingebaut. Es stellt einen nackten Mann dar, der seine „Männlichkeit“ mit einem Schwert bedeckt.
2012 wurde unter Mitwirkung des Erzgebirgsvereins, der Stadt, der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde und vielen Ehrenamtlichen ein „Park zum Gedenken der Opfer von Kriegen, Vertreibung, sowie politischer, ethnischer Verfolgung und Gewalt“ geschaffen. Er befindet sich gegenüber vom ehemaligen Bahnhof, ist von einer hohen Hecke umzäunt und wurde zum Volkstrauertag der Öffentlichkeit übergeben.<ref>Ehrenmale/ Gedenkstätten - Stadt Sayda. Abgerufen am 26. April 2026.</ref> Neben dem von der Kirche translozierten nackten Krieger mit Schwert wurde ein großer Stein platziert mit der Aufschrift: „Zum Gedenken aller Opfer von Diktaturen und Kriegen sowie Flucht und Vertreibung“ und durch einen Schaukasten mit Erläuterung ergänzt.
Zu den regelmäßigen Veranstaltungen gehört in Sayda das Bergstadtfest. Dieses findet immer am letzten Augustwochenende statt.
Im Jahr 2017 war die 46. Veranstaltung. Sie ist damit deutlich älter als das Freiberger Bergstadtfest.
Weiterhin findet jeden 4. Advent der Weihnachtsmarkt auf dem historischen Plan statt.
Kirche Zu unserer lieben Frauen (PfarrkircheSt. Marien) dreischiffigespätgotischeHallenkirche von 1391, das Langhaus entstand nach 1502, der Chor wird auf das 14. Jahrhundert datiert. An der Südseite befinden sich ein Vorbau mit gedrehten Rippengewölben und eine dreieckige Vorhalle mit Zellengewölben. Im Innenraum sind zwei Epitaphe der Familie von Schönberg aus dem 16. und 17. Jahrhundert erhalten. 1892 innen umfassend renoviert, 62 m hoher Turm, zweithöchste Hallenkirche im ehemaligen Landkreis Freiberg <ref>Kirchenort Sayda mit Kurzinfo zum Kirchengebäude. Abgerufen am 16. Oktober 2025.</ref> Das Kirchengebäude ist ein Kulturdenkmal.<ref name="Piltz">Georg Piltz: Kunstführer durch die DDR. 4. Auflage. Urania-Verlag, Leipzig / Jena / Berlin 1973, S. 466.</ref>
Die Friedhofskirche in Sayda. Foto April 2026.Die ehemalige Hospitalkirche dient heute als Begräbniskirche. Foto April 2026.Hospital St. Johannis: ist ein schlichter Barockbau, im Jahr 1467 begonnen und weist als Besonderheit ein Fachwerk-Obergeschoss auf, das 1784 aufgesetzt wurde. Es ist das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, bis 1945 als Hospital genutzt, danach Wohnhaus. Das Hospital und die benachbarte Begräbniskirche aus dem Jahr 1508 sind Kulturdenkmale.<ref name="Piltz" />
Beamtenhaus: Errichtet für die Beamten der Stadt Sayda im Jahr 1908.
Triangulationssäule: Auf der Saydaer Höhe (etwa 1500 m nördlich der Kirche) steht die 1869 errichtete Vermessungsstelle 88 der Königlich-Sächsischen Triangulirung.
Von 1897 bis 1966 war Sayda Endpunkt der Schmalspurbahn Mulda–Sayda. Das ehemalige Bahnhofsgebäude von Sayda ist erhalten geblieben. Es wird als Hauptgebäude der Saydaer Kindertagesstätte Bahnhofsspatzen genutzt und beherbergt wochentags ca. 100 Kinder. Weiterhin verläuft durch den Ort die Bundesstraße 171.
Festkomitee der 750-Jahrfeier der Stadt Sayda (Hrsg.): 750-Jahrfeier Sayda/Erzgebirge vom 15.–23. Juni 1957. Sayda 1957.
Carl Gustav Flade, Friedrich Wilhelm Thost: Beschreibung des in der Nacht vom 31. August zum 1. Sept. 1842 in der Stadt Sayda stattgefundenen Brandunglücks. Rudolph und Dieterici, Annaberg 1842 (Digitalisat)
Gottfried Krönert (Hrsg.): Chronik und Zeittafel der Bergstadt Sayda. Sayda 2000.
Sayda. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 10. Band. Schumann, Zwickau 1823, S. 191–193.
Richard Steche: Sayda. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 3. Heft: Amtshauptmannschaft Freiberg. C. C. Meinhold, Dresden 1884, S. 118.
Statistischer Bericht – Statistisches Bundesamt PDF › A_V_1_j09_SN