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Obermauern

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Obermauern (Dorf)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Lienz (LZ), Tirol
Pol. Gemeinde Virgen  (KG Virgen)
Koordinaten 47° 0′ 27″ N, 12° 26′ 24″ OKoordinaten: 47° 0′ 27″ N, 12° 26′ 24″ O
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Höhe 1303 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 16887
Zählsprengel/ -bezirk Virgen-Mitteld-Obermauern, Niedermauern-Welzelach (70734 X [000/001])
Bild
Obermauern mit der Wallfahrtskirche Maria Schnee
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Obermauern ist eine Fraktion der Gemeinde Virgen in Osttirol. Sie liegt in einer Höhe von 1.303 Metern und umfasst neben der verzweigten Kernsiedlung auch die Höfe von Budam. In Obermauern wohnten am Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner,<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> womit Obermauern nach dem Hauptort Virgen die bevölkerungsmäßig zweitgrößte Fraktion war.

Lage

Das Zentrum von Obermauern liegt westlich der Fraktion Göriach und nördlich der Fraktion Niedermauern und wird vom Nilbach durchflossen. Die verzweigte Kernsiedlung ist über eine Straße von Süden an die Virgentaler Landesstraße angeschlossen, zudem bestehen Straßen nach Göriach, Marian und Budam. Budam liegt in einer Höhe von 1.563 Metern und umfasst neben einer Kapelle zwei Höfe, welche die höchsten besiedelten Punkte der Gemeinde bilden.

Geschichte

Archäologische Fundzonen von der Bronzezeit bis zur Römerzeit zeugen von einer langen Tradition der Nutzung des Kulturbodens. Das heutige Dorf geht vermutlich ins 13. Jahrhundert zurück. In der Pustertalischen Steuerbeschreibung von 1545 sind 13 Urhöfe schriftlich dokumentiert.<ref name="ensemblekartierung">Karin Schmid-Pittl, Karl Wiesauer: Ensemblekartierung Obermauern. Land Tirol, September 2023, abgerufen am 6. Dezember 2025.</ref><ref>Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Tirol, S. 158–159 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF – o.D. [aktual.]).</ref> 1431 wird die Kirche, 1676 die Wallfahrt erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Inge Dollinger: Tiroler Wallfahrtsbuch. Die Wallfahrtsorte Nord-, Ost- und Südtirols. Tyrolia-Athesia, Innsbruck-Bozen 1982, ISBN 3-7022-1442-9, S. 113–114.</ref> Die bäuerlichen Wohn- und Wirtschaftsgebäude stammen großteils aus dem 17. und 18. Jahrhundert, im 19. und 20. Jahrhundert kamen weitere Bauten dazu.<ref name="ensemblekartierung" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Obermauern - Wallfahrtskirche Fresko 1.JPG
Fresko in der Wallfahrtskirche Obermauern
  • Katholische Wallfahrtskirche Obermauern Unsere liebe Frau Maria Schnee: Der spätgotische Bau wurde um 1456 errichtet, beinhaltet jedoch auch frühgotische und möglicherweise noch ältere Bauteile einer Vorgängerkirche. Ihre besondere Bedeutung erhielt die Wallfahrtskirche auch durch den reichen, gotischen Freskenschmuck mit dem Passionszyklus. Weitere Fresken zeigen die Kindheitsgeschichte Jesu, Szenen aus dem Leben seiner Mutter Maria und das Martyrium des heiligen Sebastian.
  • Kapelle Budam: Die Kapelle von Budam befindet sich erhöht über den beiden Bauernhöfen.

Literatur

  • Louis Oberwalder: Virgen im Nationalpark Hohe Tauern. Edition Löwenzahn, Innsbruck 1999, ISBN 3-7066-2197-5.
  • Meinrad Pizzinini: Osttirol. Der Bezirk Lienz. Seine Kunstwerke, Historische Lebens- und Siedlungsformen. Verlag St. Peter, Salzburg 1974 (= Österreichische Kunstmonographien. Bd. VII), ISBN 3-900173-17-6.

Weblinks

Commons: Obermauern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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