Charlotte Rohlin
| Charlotte Rohlin | ||
| Datei:Charlotte Rohlin (20745833014).jpg Charlotte Rohlin (2015)
| ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Barbro Charlotte Rohlin | |
| Geburtstag | 2. Dezember 1980 | |
| Geburtsort | Linköping, Schweden | |
| Position | Verteidigerin | |
| Juniorinnen | ||
| Jahre | Station | |
| BK Kenty | ||
| Frauen | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| –2001 | BK Kenty | |
| 2002–2015 | Linköpings FC | 133 (10)<ref>Saison 2008 bis 2015</ref> |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| Schweden U-19 | 1 (?) | |
| Schweden U-23 | 4 (?) | |
| 2007–2015 | Schweden | 77 (7) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Barbro Charlotte Rohlin (* 2. Dezember 1980 in Linköping) ist eine ehemalige schwedische Fußballspielerin, die von 2002 bis 2015 für ihren Heimatverein Linköpings FC spielte und von 2007 bis 2015 in der schwedischen Fußballnationalmannschaft der Frauen 77 Spiele absolvierte.<ref>Ex-Fussballerin (41) kämpft gegen aggressiven Brustkrebs. 16. Mai 2022, abgerufen am 25. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Karriere
Rohlin begann mit dem Fußballspielen bei ihrem Heimatverein BK Kenty, der 2003 im Linköpings FC aufging. Seit 2002 stand sie beim Linköpings FC unter Vertrag und war Kapitänin der Mannschaft.
Sie debütierte 2007 in der schwedischen Nationalmannschaft der Frauen. Im Jahre 2008 nahm sie mit der schwedischen Nationalmannschaft am olympischen Fußballturnier der Frauen teil, wo sie mit der Mannschaft im Viertelfinale mit 0:2 an Deutschland scheiterte.<ref>Spielschema | Schweden - Deutschland 0:2 | Viertelfinale | Olympiaturnier Frauen 2008. Abgerufen am 25. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2009 stand sie im Kader der schwedischen Auswahl zur Fußball-Europameisterschaft in Finnland, bei der sie in einem Vorrundenspiel zum Einsatz kam.<ref>Statistik | Fußball-EM 2009 Finnland. Abgerufen am 25. November 2025.</ref> Im WM-Playoff-Spiel gegen Dänemark, in dem Schweden mit 0:2 zurücklag und bei diesem Ergebnis ausgeschieden wäre, gelang ihr zunächst in der 73. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2, so dass das Spiel verlängert werden musste, und in der 94. Minute der Ausgleich zum 2:2, wodurch Schweden qualifiziert war. Für die WM wurde sie ebenfalls nominiert.<ref>Dam: Sveriges VM-trupp</ref> Sie kam in allen drei Vorrundenspielen zum Einsatz und erreichte mit ihrem Team ungeschlagen das Viertelfinale, wo sie auf die Australierinnen trafen, gegen die Schweden mit 3:1 gewann und damit sowohl das Halbfinale gegen Japan erreichte, als auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele in London. Am 16. Juli 2011 gewann sie mit der Mannschaft das Spiel um Platz 3 beim 2:1-Sieg über Frankreich.
Aufgrund eines Kreuzbandrisses, den sie sich im Mai 2012 im Ligaspiel gegen KIF Örebro zuzog, verpasste sie die Teilnahme Olympischen Spielen 2012.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kreuzbandriss: Olympia ohne Therese Sjögran ( vom 3. Juni 2012 im Internet Archive)</ref>
2013 gehörte sie zum schwedischen Kader bei der EM-Endrunde und kam in allen fünf Spielen zum Einsatz, schied aber im Halbfinale gegen Titelverteidiger Deutschland aus, wobei sie den entscheidenden Zweikampf gegen Dzsenifer Marozsán verlor, der zum 0:1 führte.<ref>uefa.com: „DFB-Frauen stürmen ins Finale“</ref>
Im Mai 2015 wurde sie für die WM 2015 nominiert.<ref>svenskfotboll.se: „Sundhages VM-trupp spikad“</ref> Sie wurde aber nicht eingesetzt und schied mit ihrer Mannschaft im Achtelfinale gegen Deutschland aus. Mit dem Ende der Saison 2015 verließ sie das Spielfeld, um von da an in der Marketingabteilung des Linköpings FC zu arbeiten.<ref>Rohlin avslutade med en "pissmatch". 18. Oktober 2015, abgerufen am 10. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Jahr 2021 entdeckt sie bei sich einen Tumor, worauf im Dezember 2021 eine aggressive Form von Brustkrebs diagnostiziert wird.<ref>Landslagsikonens glädje efter cancerbeskedet: ”Jag klarade det”. 30. Mai 2022, abgerufen am 25. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach erfolgreich verlaufener Chemotherapie verkündete sie im April 2022 auf Instagram, dass auch die Operation bei der ihr beide Brüste und drei Lymphknoten entfernt wurden, gut gelaufen ist.<ref>Instagram. Abgerufen am 25. November 2025.</ref>
Erfolge
- Dritte in der Europameisterschaft 2013
- Dritte der Weltmeisterschaft 2011
- Schwedischer Pokalsieger 2006, 2008, 2009
- Schwedischer Meister 2009
Auszeichnungen
- Abwehrspielerin des Jahres in Schweden 2010 und 2011<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />fogis.se: Årets backar 2010: Charlotte Rohlin och Olof Mellberg ( vom 16. August 2012 im Internet Archive)</ref><ref>fogis.se: Årets back 2011</ref>
Weblinks
- Vorlage:Olympedia
- Profil auf der Website des schwedischen Verbandes
- Saison-Statistik auf der Website des schwedischen Verbandes
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rohlin, Charlotte |
| ALTERNATIVNAMEN | Rohlin, Barbro Charlotte (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | schwedische Fußballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 2. Dezember 1980 |
| GEBURTSORT | Linköping, Schweden |
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- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2008
- Olympiateilnehmer (Schweden)
- Fußballnationalspieler (Schweden)
- Fußballspieler (Linköpings FC)
- Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Schweden)
- Schwede
- Geboren 1980
- Frau