Sarah Brightman
Sarah Brightman (* 14. August 1960 in Berkhamsted, Hertfordshire, England) ist eine britische Sopranistin und Schauspielerin.
Leben und Karriere
Brightman ist die älteste von sechs Geschwistern. Ihre Eltern waren der Geschäftsmann Grenville Geoffrey Brightman (1934–1992) und Paula Brightman. Sie wuchs im Dorf Little Gaddesden bei Berkhamsted in Hertfordshire auf. Bereits als Dreijährige begann sie, Ballett- und Klavierunterricht zu nehmen.<ref>Some Person: Sarah Brightman Biography - Childhood, Life Achievements & Timeline. Abgerufen am 19. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit elf Jahren wurde sie in die Arts Educational School, Tring Park (heute: Tring Park School for the Performing Arts) aufgenommen.<ref>Famous The Arts Educational School, Tring Park Alumni. Abgerufen am 19. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihr Debüt feierte sie mit 13 Jahren in I and Albert am Piccadilly Theatre in London in der Rolle als Tochter der Königin Victoria.<ref>Family and Early Life. In: Sarah Brightman. Abgerufen am 19. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihre klassische Ausbildung bekam sie in Kirchenchören, im Royal College of Music in London und an der Juilliard School in New York.<ref>Ellis Nassour: Sarah Brightman Resurrects Her ‘Phantom’ Career. 6. Oktober 1999, abgerufen am 19. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
1978 trat sie gemeinsam mit dem Tanzensemble Hot Gossip und dem Lied I Lost My Heart to a Starship Trooper von Typically Tropical auf<ref>Sarah Brightman and Hot Gossip – I Lost My Heart To A Starship Trooper</ref>. Ihre erste Ehe mit Andrew Graham Stewart ging Sarah Brightman bereits mit 18 Jahren ein. Sie war anschließend die zweite Ehefrau des Komponisten Andrew Lloyd Webber; das Paar heiratete am 22. März 1984. In der Erstaufführung von Webbers Musical Das Phantom der Oper im Jahr 1986 sang Sarah Brightman die Rolle der Christine Daaé, die ihr von Webber auf den Leib geschrieben wurde. Die Ehe blieb kinderlos und wurde im Jahr 1990 geschieden.
Sarah Brightman sang mit Andrea Bocelli im Jahr 1996 das Duett Time to Say Goodbye, das sich zum Hit entwickelte. Am 25. August 2007 trat Brightman im Rahmen der Eröffnungsfeier der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2007 in Osaka in Japan mit ihrem neuen Lied Running auf. Sie spielt eine Hauptrolle im 2008 erschienenen Rock-Oper-Film Repo! The Genetic Opera von Darren Lynn Bousman.
Das Album Symphony erschien im Frühjahr 2008. Darauf ist mit I Will Be with You ein Duett mit KISS-Sänger Paul Stanley zu hören, der ebenfalls im Jahr 1999 im Phantom der Oper sang. Der Titelsong Symphony ist eine Coverversion des Songs Symphonie der deutschen Band Silbermond. Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking 2008 durfte sie mit dem chinesischen Popstar Liu Huan zusammen die Olympia-Hymne singen. Im Januar 2008 gab sie einmalig ein Konzert zum Album Symphony im Wiener Stephansdom, das verfilmt wurde. Mit dabei war ein 30-köpfiges Streichorchester sowie ein aus 16 Sängern bestehender Chor; dazu waren auch noch einige Duettpartner anwesend. Anfang November 2008 erschien ihr erstes Weihnachtsalbum A Winter Symphony und Brightman startete mit den Songs dieses Albums ihre Symphony Tour. Kurz danach wurden Musikstücke aus dem Weihnachtsalbum A Winter Symphony und Konzertmitschnitte der Symphony Tour mit Bildern und Videos auf YouTube veröffentlicht, was zu einem Rechtsstreit führte, der vom Bundesgerichtshof dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt wurde, um die Verantwortung von Plattformen wie YouTube für Urheberrechtsverletzungen zu klären.<ref>Bundesgerichtshof: Beschluss vom 13.09.2018. In: BGH. BGH, 13. September 2018, abgerufen am 2. März 2019.</ref><ref>Bundesgerichtshof: Urteil vom 02.06.2022. In: BGH. BGH, 2. Juni 2022, abgerufen am 24. Januar 2023.</ref>
Brightmans gesangliches und musikalisches Werk zeigt eine große Vielfalt an Stilrichtungen. Ihre Musikgenres sind hauptsächlich Crossover und Classical Pop. Daneben unternimmt sie immer wieder Ausflüge zu anderen musikalischen Themen. So war sie zum Beispiel auch Sängerin bei Gregorian, die Pop- und Rockmusik im gregorianischen Stil interpretieren. Auf einigen Gregorian-Songs sang sie unter den Pseudonymen Sarah Hellmann und Hepsibah. Auch sang sie Songs bei den deutschen Elektrosound Acts Sash! und Schiller.
Soziales Engagement
Seit Februar 2012 ist Brightman „Künstlerin für den Frieden“ für die UNESCO.<ref>Global recording artist, Sarah Brightman designated UNESCO Artist for Peace. UNESCO, 6. Februar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 11. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geplanter Weltraumflug
Am 10. Oktober 2012 gab Brightman bekannt, dass sie über die Firma Space Adventures die Teilnahme als Weltraumtouristin an einer Sojus-Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) plane.<ref>Sarah Brightman books flight to space station. The Guardian, 10. Oktober 2012, abgerufen am 12. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Januar 2015 begann sie das sechsmonatige Training für die Mission Sojus TMA-18M.<ref>Doug Messier: Brightman & Takamatsu Complete First Day of Cosmonaut Training. In: Parabolic Arc. 20. Januar 2015, abgerufen am 19. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 13. Mai 2015 gab sie jedoch bekannt, dass sie den Flug, der etwa 50 Millionen Dollar gekostet hätte, „aus familiären Gründen“ auf unbestimmte Zeit verschoben habe.<ref>Sarah Brightman verschiebt Flug ins Weltall. Süddeutsche Zeitung, 14. Mai 2015, abgerufen am 7. September 2020.</ref>
Diskografie
Studioalben
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Weitere Alben
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Weitere Veröffentlichungen
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Singles
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Weitere Singles
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Videoalben
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Weitere Videoalben
- 1999: One Night in Eden
- 2001: La Luna: Live in Concert
- 2004: The Harem World Tour: Live from Las Vegas
- 2006: Diva: The Singles Collection
- 2009: Symphony: Live in Vienna
Auszeichnungen für Musikverkäufe
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Platin-Schallplatte
2× Platin-Schallplatte
3× Platin-Schallplatte
4× Platin-Schallplatte
5× Platin-Schallplatte
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Filmografie (Auswahl)
- 2000: Rosamunde Pilcher – Zeit der Erkenntnis
- 2008: Repo! The Genetic Opera
- 2009: Amarufi: Megami no hôshû
- 2012: First Night
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Werke von und über Sarah Brightman im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Vorlage:IMDb/1
- Die offizielle Sarah Brightman Website
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brightman, Sarah |
| KURZBESCHREIBUNG | englische Sängerin und Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 14. August 1960 |
| GEBURTSORT | Berkhamsted, Hertfordshire, Vereinigtes Königreich |