Reinhard Mohn
Reinhard Mohn (* 29. Juni 1921 in Gütersloh; † 3. Oktober 2009 in Steinhagen) war ein deutscher Unternehmer und Stifter.<ref name=":0">Reinhard Mohn. In: Internationales Biographisches Archiv. Munzinger, 30. März 2010, abgerufen am 1. Mai 2018.</ref> Unter seiner Führung entwickelte sich das seit 1835 bestehende mittelständische Druck- und Verlagshaus Bertelsmann zu einem international tätigen Medienkonzern.<ref>Matthias Benz: Bertelsmann feiert 175 Jahre. In: Neue Zürcher Zeitung. 17. September 2010, S. 28.</ref><ref>Christof Bock: Mohn führte Bertelsmann in die Weltliga. In: Westdeutsche Zeitung. 5. Oktober 2009.</ref> 1977 gründete er die gemeinnützige Bertelsmann Stiftung,<ref name=":16" /> die heute eine der größten Stiftungen in Deutschland ist.<ref>Liste der größten gemeinwohlorientierten Stiftungen. Bundesverband Deutscher Stiftungen, abgerufen am 8. November 2018.</ref><ref>Henryk Hielscher, Hans-Jürgen Klesse, Michael Kroker, Peter Steinkirchner: Macht am Teich. In: WirtschaftsWoche. 12. März 2012, S. 92.</ref>
Mohn erhielt für seine unternehmerischen und stifterischen Verdienste zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, etwa das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und den Prinz-von-Asturien-Preis.<ref name=":7">Großes Verdienstkreuz für Reinhard Mohn. In: Sächsische Zeitung. 14. September 1998, S. 26.</ref><ref name=":15" />
Leben
Herkunft
Mohn wurde 1921 als fünftes Kind von Agnes Mohn (geb. Seippel) und Heinrich Mohn geboren.<ref name=":1">Ein Leben für den Konzern. In: Neue Westfälische. 5. Oktober 2009.</ref> Er repräsentierte die fünfte Generation der Eigentümer von Bertelsmann.<ref name=":2">Bertelsmann trauert um Reinhard Mohn. Bertelsmann, 4. Oktober 2009, abgerufen am 1. Mai 2018.</ref> Sein Großvater Johannes Mohn hatte 1887 die Leitung des Druck- und Verlagshauses von seinem Schwiegervater Heinrich Bertelsmann, Sohn von Carl Bertelsmann, übernommen.<ref>Stefan Beig: Eine imposante Familiensaga. In: Wiener Zeitung. 1. Juli 2010, S. 18.</ref><ref name=":4">Bertelsmann: Medienmonarchie aus Gütersloh. In: Handelsblatt. 30. Januar 2011, abgerufen am 1. Mai 2018.</ref>
Mohn wuchs in einem streng protestantischen Elternhaus auf.<ref name=":0" /> 1939 legte er sein Abitur am Evangelisch-Stiftischen Gymnasium Gütersloh ab und leistete den Reichsarbeitsdienst.<ref>Stefan Brams: Immer bereit, zu lernen: Reinhard Mohn erinnert sich an seine Jugend. In: Neue Westfälische. 29. September 2008.</ref><ref name=":9">Reinhard Mohn: Von der Welt lernen: Erfolg durch Menschlichkeit und Freiheit. C. Bertelsmann Verlag, München 2009, ISBN 978-3-641-01268-7, S. 24 ff.</ref> Anschließend meldet er sich freiwillig zum Wehrdienst in der Luftwaffe, ursprünglich mit dem Ziel einer Piloten-Ausbildung.<ref name=":9" /> Nach seinem Einsatz in einer Fliegerhorstkompanie an der Westfront im 2. Weltkrieg kam Mohn zur Flugabwehr, wurde Gefreiter, Unteroffizier und 1942 schließlich zum Leutnant befördert.<ref>Norbert Frei, Saul Friedländer, Trutz Rendtorff, Reinhard Wittmann: Bertelsmann im Dritten Reich. C. Bertelsmann Verlag, München 2002, ISBN 3-570-00713-8, S. 456.</ref><ref>Adolf Theobald: Nachruf: Reinhard Mohn. In: Der Spiegel. 12. Oktober 2009, S. 164 (spiegel.de [abgerufen am 15. Juli 2019]).</ref> Von Frankreich über Italien wurde sein Regiment nach Tunesien verlegt.<ref>Andrea Stoll: „Ich bin im Alleinsein geübt“. In: Welt am Sonntag. 28. September 2008, S. 14.</ref> Am 5. Mai 1943 geriet Mohn in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft.<ref name=":9" /> Mitte Juni 1943 verlegte man ihn in die Vereinigten Staaten in das Camp Concordia im Bundesstaat Kansas.<ref></ref> Mohns eigenen Darstellungen zufolge hat ihn diese Zeit tief geprägt;<ref>Reinhard Mohn: Von der Welt lernen: Erfolg durch Menschlichkeit und Freiheit. C. Bertelsmann Verlag, München 2009, ISBN 978-3-641-01268-7, S. 33 ff.</ref> so habe er sich mit US-amerikanischer Managementliteratur beschäftigt.<ref>Stephan Rechlin: Er ist und bleibt präsent. In: Westfalen-Blatt. 29. Juni 2011.</ref>
Im Januar 1946 kehrte Reinhard Mohn nach Gütersloh zurück.<ref name=":0" /> Da sein ältester Bruder Hans Heinrich bereits 1939 gefallen war und sich der zweitälteste, Sigbert, noch in Kriegsgefangenschaft befand, entschied er sich für eine Lehre als Buchhändler, um anschließend in das väterliche Geschäft einzusteigen.<ref>Johannes Ritter: Der Pionier aus Gütersloh. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 10. April 2009, abgerufen am 1. Mai 2018.</ref> Sein Vater Heinrich Mohn war unter anderem als förderndes Mitglied der SS und wegen finanzieller Zuwendungen an weitere NS-Organisationen in den Fokus der britischen Besatzungsbehörden geraten.<ref>Bertelsmann: Das schwere Erbe der Mohns. In: Cicero. Abgerufen am 18. September 2018.</ref> Er trat im April 1947 seine Verlagslizenz an Reinhard ab, der fortan die Verlagsgeschäfte führte.<ref>Norbert Frei, Saul Friedländer, Trutz Rendtorff, Reinhard Wittmann: Bertelsmann im Dritten Reich. Bertelsmann, München 2002, ISBN 3-570-00711-1, S. 347.</ref><ref>Jan Fleischhauer: Konzerne: „Sieg oder Sibirien“. In: Der Spiegel. 26. Juli 1999 (spiegel.de).</ref>
Familie
1948 heiratete Mohn Magdalene Raßfeld (1923–2021), die er aus seiner Schulzeit kannte.<ref>Ludger Osterkamp: Jubilarin hegt keinen Groll. In: Neue Westfälische. 20. April 2013.</ref> Aus dieser Verbindung gingen die Kinder Johannes, Susanne und Christiane hervor.<ref>Steffen Grimberg: Klatsch und Mohn. In: Die Tageszeitung. 22. März 2004, S. 19.</ref> 1982 wurde die Ehe geschieden,<ref>Matthias Benirschke: Die starke Frau bei Bertelsmann. In: Westdeutsche Zeitung. 21. Juni 2011.</ref><ref>Magdalene Mohn, Minna Wagner: Die Schattenfrau. In: Bunte. 15. April 2004, S. 58.</ref> im selben Jahr heiratete Mohn Elisabeth Scholz.<ref>Günther Bähr, Tatjana Meier: Bertelsmann: Szenen einer Ehe. In: Focus. 8. Dezember 2003, S. 188.</ref> Beide führten bereits seit den 1950er Jahren eine Beziehung.<ref>Matthew Karnitschnig: Die komplizierte Romanze der Liz Mohn. In: Der Tagesspiegel. 12. August 2003, S. 16.</ref> Nach der Hochzeit adoptierte Mohn die drei gemeinsamen Kinder Brigitte, Christoph und Andreas.<ref>Das schwere Erbe der Mohns. In: Cicero. Abgerufen am 1. Mai 2018.</ref>
Wirken
Bertelsmann
1947 übernahm Mohn die Leitung des während des Zweiten Weltkriegs weitgehend zerstörten C. Bertelsmann Verlags.<ref>Dieter Schröder: Der stille Eiferer. In: Berliner Zeitung. 29. Juni 2001, S. 27.</ref> 1950 gründete er den Bertelsmann Lesering, der die Grundlage für das schnelle Wachstum des Unternehmens in den darauffolgenden Jahrzehnten bildete.<ref>Der Club wurde zum Konzern. In: Frankfurter Neue Presse. 30. Juli 2002, S. 5.</ref><ref>George Weidenfeld: Der Mann, der Deutschland zum Lese-Club machte. In: B.Z. 5. Oktober 2009, S. 28.</ref> Dabei band er von Beginn an die Mitarbeiter eng ein, etwa durch eine 1951 eingeführte Darlehensbeteiligung.<ref>Uwe Jean Heuser: Neues vom „roten Mohn“. In: Die Zeit. Nr. 11, 2003 (zeit.de [abgerufen am 24. September 2018]).</ref> 1969 führte er die bundesweit als vorbildlich angesehene Gewinnbeteiligung für Mitarbeiter ein.<ref>Reinhard Mohn (1921–2009). In: Der Standard. 5. Oktober 2009, S. 10.</ref><ref>Beate Flemming: Der soziale Kapitalist. In: Stern. Nr. 42, 2009.</ref><ref name=":14">Uwe Jean Heuser: Der Tycoon aus der Provinz. In: Die Zeit. Nr. 42, 2009, S. 36.</ref> Als Unternehmer betrieb Mohn konsequent die Ausweitung des traditionellen Verlagsgeschäftes hin zu einem Medienkonzern: So stieg er in die Musik- und Filmproduktion ein, investierte in das Zeitschriftengeschäft und forcierte die internationale Expansion.<ref name=":3">Steffen Grimberg: Abschied von einem Scheinlinken. In: Die Tageszeitung. 5. Oktober 2009, S. 13 (taz.de [abgerufen am 1. Mai 2018]).</ref> Eine in den Jahren 1969/70 geplante Fusion von Bertelsmann mit dem Axel Springer-Konzern kam nicht zustande.<ref>Freundlicher Moloch. In: Der Spiegel. Nr. 11, 1970 (spiegel.de [abgerufen am 1. Mai 2018]).</ref>
1971 wandelte Mohn das Familienunternehmen in eine Aktiengesellschaft um.<ref name=":16">Ein Visionär und Patriarch. In: Aachener Zeitung. 5. Oktober 2009.</ref><ref>Personen: Reinhard Mohn. In: Börsen-Zeitung. 6. Oktober 2009, S. 13.</ref> Auf diesem Weg schuf er eine weitere strukturelle Voraussetzung für den Aufstieg von Bertelsmann zu einem der weltweit führenden Medienkonzerne.<ref name=":2" /> Mohn wurde Vorstandsvorsitzender und führte in dieser Position eine partnerschaftliche Unternehmenskultur fort,<ref>Matthias Benz: Bertelsmann-Patriarch Reinhard Mohn gestorben. In: Neue Zürcher Zeitung. 5. Oktober 2009, S. 16.</ref> deren wesentlicher Bestandteil der Dialog zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern ist.<ref name=":3" /> Im Jahr 1976 ließ er eine neue Konzernzentrale errichten, in der sich bis heute der Hauptsitz des Unternehmens Bertelsmann befindet.<ref>Gütersloher Zentrale in neuem Gebäude. In: Bertelsmann Chronik. Abgerufen am 1. Mai 2018.</ref> In dieser Zeit betrieb Mohn auch den Einstieg in das für Bertelsmann wichtige US-amerikanische Verlagsgeschäft.<ref>Start mit christlichen Liedern und Gesängen: Der Weg des Bertelsmann-Konzerns in die erste Liga der Medienunternehmen. In: Allgemeine Zeitung. 30. Juli 2002.</ref> Mit dem Erwerb von Bantam Books (1977/1980) und Doubleday (1986) entstand die seinerzeit größte Publikumsverlagsgruppe der Vereinigten Staaten.<ref>Bertelsmann wird heute 175 Jahre alt (1980–1990). In: Westfalen-Blatt. 1. Juli 2010.</ref><ref>Gunhild Freese: Aufstieg zum Bestseller: Bertelsmann avanciert in den USA zum größten Buchverlag. In: Die Zeit. Nr. 14, 1998 (zeit.de [abgerufen am 5. November 2018]).</ref>
1981 wechselte Mohn vom Vorstand in den Aufsichtsrat, den er weitere zehn Jahre leitete.<ref>Heinz-Günter Kemmer: Rückzug an die Spitze. In: Die Zeit. Nr. 8, 1981 (zeit.de [abgerufen am 1. Mai 2018]).</ref><ref>Norbert Wehrstedt: Reinhard Mohn: Unternehmer mit Ideen. In: Leipziger Volkszeitung. 5. Oktober 2009, S. 15.</ref> Er blieb weiterhin in das operative Geschäft eingebunden.<ref>Im Zweifel selbst. In: Der Spiegel. Nr. 48, 1982 (spiegel.de [abgerufen am 1. Mai 2018]).</ref> Im Alter von 70 Jahren legte er schließlich sein Mandat nieder, blieb aber Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats.<ref>Rudolf Knappe: Firmenkultur als Vermächtnis. In: Darmstädter Echo. 6. Oktober 2009.</ref> Fortan widmete er sich primär seinem gemeinnützigen Engagement, insbesondere der Bertelsmann Stiftung.<ref name=":1" /><ref name=":0" /> 1999 übertrug Mohn die ihm bis dahin allein zustehende Kontrolle über die Stimmrechte von rund 90 % der Aktien an Bertelsmann auf die Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft.<ref>Reinhard Mohn regelt Besitzverhältnisse neu. In: Der Tagesspiegel. 2. Juli 1999, S. 19.</ref><ref>Dieter Buhl: Geld ist ein Instrument. In: Die Zeit. Nr. 28, 1999 (zeit.de [abgerufen am 24. September 2018]).</ref> Mit diesem Schritt wollte er die Kontinuität seines Unternehmens sicherstellen.<ref>Bertelsmann soll nur Bertelsmann gehören. In: Die Tageszeitung. 23. Juli 1999, S. 14.</ref><ref>Ingrid Scheithauer: Konsens statt Streitkultur. Reinhard Mohn will für Bertelsmann Kontinuität. In: Frankfurter Rundschau. 2. Juli 1999, S. 11.</ref><ref>Uwe Jean Heuser: „Die Familie kann nichts durchsetzen“. In: Die Zeit. Nr. 32, 2003 (zeit.de [abgerufen am 1. Mai 2018]).</ref>
Bertelsmann Stiftung
1977 gründete Mohn die gemeinnützige Bertelsmann Stiftung.<ref>40 Jahre Bertelsmann Stiftung: Lob von Gauck. In: Die Welt. 3. Mai 2017, abgerufen am 25. September 2018.</ref> Sie war zunächst mit einem Kapital von 100.000 Mark ausgestattet.<ref>Bernhard Hänel: Mohns Denkfabrik. In: Neue Westfälische. 5. Oktober 2009.</ref> Mohn unterstützte das von der Geschäftsführung entwickelte Konzept einer operativen Stiftung, die selbst Projekte entwickelt und betreut.<ref>Ein Anstifter des Guten. In: Neue Westfälische. 16. September 2004.</ref> Auf seine Initiative beteiligte sich die Bertelsmann Stiftung beispielsweise am Aufbau der Stadtbibliothek Gütersloh und rief den Carl Bertelsmann-Preis (heute Reinhard-Mohn-Preis genannt) ins Leben.<ref>Bertelsmann fördert Bibliothek. In: Westfalen-Blatt. 9. Mai 2014.</ref><ref>Carl Bertelsmann-Preis. In: Handelsblatt. 18. April 1988, S. 5.</ref>
In den 1980er Jahren entwickelte sich die Bertelsmann Stiftung zu einem Schwerpunkt des gesellschaftspolitischen Engagements von Mohn.<ref>Personalien: Reinhard Mohn. In: Handelsblatt. 27. Juni 1986, S. 24.</ref> 1993 wurde ihr die Mehrheit der Kapitalanteile an Bertelsmann übertragen.<ref>Rainer Hank: Warum einer ein Milliardenvermögen weggibt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 27. November 1993, S. 13.</ref> Die Bertelsmann Stiftung wurde so zum größten Aktionär des Konzerns.<ref name="1993-10-14">Bertelsmann gehört jetzt mehrheitlich der Stiftung. In: Deutscher Drucker. 14. Oktober 1993, S. 4.</ref> Im Schenkungsvertrag wurden Kapitalanteile und Stimmrechte strikt getrennt, sodass weder die Stiftung noch der Konzern einen nennenswerten organschaftlichen Einfluss auf den jeweils anderen ausüben kann.<ref name="1993-10-14" />
Mohn stockte den Etat der Bertelsmann Stiftung in den 1990er Jahren massiv auf.<ref>Bertelsmann Stiftung: Mohn kündigt deutliche Etataufstockung für 1993/94 an. In: Handelsblatt. 28. Mai 1993, S. 10.</ref><ref>Sabine Etzold: Die Lotsen aus Gütersloh. In: Die Zeit. Nr. 19, 1997 (zeit.de [abgerufen am 1. Mai 2018]).</ref> Neben seinem Engagement in Deutschland unterstützte er Projekte in Spanien, etwa die Fundació Biblioteca d´Alcúdia Can Torró auf Mallorca. 1995 gründete er die Fundación Bertelsmann mit den heutigen Sitzen in Barcelona und Madrid als selbstständige Tochterstiftung der Bertelsmann Stiftung.<ref>Liz Mohn: Schlüsselmomente: Erfahrungen eines engagierten Lebens. C. Bertelsmann Verlag, München 2011, ISBN 978-3-641-07123-3, S. 40.</ref> Sie widmet sich aktuell einer Förderung der dualen Ausbildung, um die Jugendarbeitslosigkeit zu senken.<ref>Stefan Schelp: „Jungen Menschen Perspektive geben“. In: Neue Westfälische. 17. November 2015, S. 30 (nw.de [abgerufen am 14. Juni 2019]).</ref> Die 2008 gegründete Bertelsmann Foundation North America mit Sitz in Washington, D.C. kümmert sich unter anderem um die transatlantische Zusammenarbeit.<ref>Die Stiftung zieht’s nach Washington. In: Neue Westfälische. 16. April 2008.</ref>
In den ersten Jahren fungierte der Stifter als alleiniger Vorstand der Bertelsmann Stiftung. 1979 wurde ein Geschäftsführer eingestellt, ab 1983 ließ sich Mohn durch einen Beirat unterstützen, im Jahr 1993 wurde auch der Vorstand personell erweitert.<ref name="Chronik">Chronik. Bertelsmann Stiftung, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Mai 2020; abgerufen am 1. Oktober 2016.</ref> Ab 1998 zog sich Mohn von der Führungsspitze zurück: Er gab zunächst den Vorsitz des Vorstands und ein Jahr später auch den Vorsitz des Beirats auf.<ref>Thomas Hoffmann: Der Leitwolf verlässt das Rudel. In: Horizont. 24. September 1998, S. 14.</ref> Aufgrund mehrerer struktureller und personeller Veränderungen hatte Mohn von Ende 2000 bis Mitte 2001 übergangsweise erneut den Vorsitz beider Führungsgremien der Bertelsmann Stiftung inne, bis ihm schließlich Gunter Thielen als Vorstandsvorsitzender nachfolgte.<ref>Der Patriarch zieht sich zurück. In: Berliner Zeitung. 5. August 2001, S. 18.</ref><ref>Bertelsmann Stiftung: Reinhard Mohn seine Ämter vorzeitig ab. In: Frankfurter Rundschau. 25. August 2001, S. 22.</ref><ref>Mohn gibt Leitung der Bertelsmann Stiftung ab. In: Handelsblatt. 27. August 2001, S. 11.</ref> 2004 schied er endgültig aus dem Vorstand der Bertelsmann Stiftung aus, blieb aber als Stifter qua Satzung bis zu seinem Tod im Jahr 2009 Mitglied des Kuratoriums.<ref>Ralph Kotsch: Reinhard Mohn zieht sich zurück / Neuordnung der Bertelsmann-Stiftung. In: Berliner Zeitung. 20. Juli 2004, S. 26.</ref>
Ehrungen (Auswahl)
- 1981: Ehrenbürger der Stadt Gütersloh<ref>Ehrenbürger der Stadt Gütersloh. In: Neue Westfälische. 30. August 2008.</ref>
- 1987: Freund der Internationalen Buchmesse Jerusalem<ref>Israels Buchmesse würdigt Dohle. In: Westfalen-Blatt. 17. Februar 2015.</ref>
- 1992: Aufnahme in die Hall of Fame des Manager Magazins<ref>Hall of Fame. In: Manager Magazin. 12. August 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. September 2019; abgerufen am 1. Mai 2018.</ref>
- 1994: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland<ref name=":7" />
- 1996: Europäischer Stifterpreis<ref name=":8">Reinhard Mohn. (PDF) Bertelsmann Stiftung, S. 2, abgerufen am 1. Mai 2018.</ref>
- 1996: Ehrenmitglied des Club of Rome<ref name=":6">Reinhard Mohn im Club of Rome. In: Frankfurter Rundschau. 30. April 1996, S. 6.</ref>
- 1997: Schumpeter-Preis<ref>Christoph Pridun: Menschen in Bewegung. In: WirtschaftsBlatt. 19. April 1997, S. 6.</ref>
- 1998: Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland<ref name=":7" />
- 1998: Prinz-von-Asturien-Preis<ref name=":15">Spanien ehrt den Bertelsmann-Chef – Asturien-Preis für Reinhard Mohn. In: Nürnberger Nachrichten. 11. Mai 1998.</ref>
- 1998: Goldmedaille des Bundesverbands Deutscher Stiftungen<ref>Namen: Reinhard Mohn. In: Handelsblatt. 9. März 1998, S. 15.</ref>
- 1998: Integrationspreis der Stiftung Apfelbaum
- 1998: Hanns Martin Schleyer-Preis<ref name=":8" />
- 1999: Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen<ref>Staatspreis für Mohn und Treckel. In: Wiesbadener Kurier. 24. Dezember 1999.</ref><ref>Clement verleiht NRW-Staatspreis. In: Bonner General-Anzeiger. 27. März 1999, S. 5.</ref>
- 1999: Großkreuz des Spanischen Zivilverdienstordens<ref>Deutsche Personalien: Reinhard Mohn. In: Welt am Sonntag. 30. Mai 1999, S. 13.</ref>
- 2000: Bernhard-Harms-Medaille<ref>Ehrung für Reinhard Mohn. In: Frankfurter Rundschau. 8. Mai 2000, S. 8.</ref>
- 2000: Jakob Fugger-Medaille<ref>Personalien: Reinhard Mohn. In: Bonner General-Anzeiger. 6. April 2000, S. 27.</ref>
- 2001: Ehrendoktor der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster<ref>Ehrendoktor für Mohn. In: Die Tageszeitung. 10. April 2001, S. 7.</ref>
- 2002: Zukunftspreis der CDU-Sozialausschüsse<ref>Merkel mahnt CDA-Preis an Mohn. In: Rhein-Zeitung. 13. Juni 2002.</ref><ref>Kai Pfundt: „Soziale Partnerschaft beispielhaft vorgelebt“. In: Bonner General-Anzeiger. 13. Juni 2002, S. 4.</ref>
- 2003: Teddy-Kollek-Preis der Jerusalem Foundation<ref>Kollek-Preis für die Mohns. In: Neue Westfälische. 29. Oktober 2003.</ref>
- 2005: Ehrenbürger der Stadt Alcúdia, Mallorca<ref>Mallorca zeichnet Reinhard Mohn aus. In: Neue Westfälische. 26. September 2005.</ref>
- 2007: Deutscher Gründerpreis für sein Lebenswerk<ref>Grüne Ideen für gute Geschäfte. In: Stern. Nr. 26, 2007.</ref>
- 2010 (post mortem): Goldmedaille der Balearen<ref>Die Balearen sagen Dankeschön. In: Neue Westfälische. 2. März 2010.</ref>
- 2021: Umbenennung einer Straße in Gütersloh in „Reinhard-Mohn-Straße“<ref>Jetzt gibt es offiziell eine Reinhard-Mohn-Straße in Gütersloh. In: Neue Westfälische. 1. Juli 2021.</ref>
Werke
Insbesondere ab den späten 1980er Jahren war Reinhard Mohn auch publizistisch tätig.<ref>Reinhard Mohn. Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2009, ISBN 978-3-86793-061-1.</ref> Er ist Autor mehrerer Bücher und Zeitschriftenartikel, in denen er sich mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen auseinandersetzte.<ref>Stefan Brams: Immer bereit zu lernen: Reinhard Mohn publizierte vier Bücher und zahlreiche Broschüren. In: Neue Westfälische. 14. Oktober 2009.</ref><ref>Ingrid Scheithauer: Der Sozial-Oberingenieur. In: Frankfurter Rundschau. 29. Juni 2001, S. 21.</ref> 1985 veröffentlichte er den Aufsatz „Die Eitelkeit im Leben des Managers“, in dem er ein auf sich selbst bezogenes Managertum anprangerte.<ref>Reinhard Mohn: Die Eitelkeit im Leben des Managers. Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2002, DNB 964063786 (bertelsmann-stiftung.de [PDF; abgerufen am 25. September 2018]).</ref> Mit seinen Ausführungen zu diesem Thema erregte Mohn immer wieder Aufsehen.<ref name=":14" /><ref>Thomas Wels: Mohns Abrechnung im Namen der Menschlichkeit. In: Rheinische Post. 10. Februar 2003.</ref> 1986 manifestierte er mit „Erfolg durch Partnerschaft“ die Grundsätze der Unternehmenskultur von Bertelsmann.<ref>Reinhard Mohn: Erfolg durch Partnerschaft: Eine Unternehmensstrategie für den Menschen. Siedler Verlag, Berlin 1986, ISBN 3-88680-253-1.</ref><ref>Alexander Antonoff: Bertelsmann darf im Wandel seinen Charakter nicht verlieren. In: Die Welt. 19. Juni 2001, S. 16.</ref> In „Menschlichkeit gewinnt“ – ein Bericht an den Club of Rome<ref>https://www.clubofrome.org/publication/menschlichkeit-gewinnt-2000/</ref> – aus dem Jahr 2000 setzte er sich insbesondere für einen partnerschaftlichen Führungsstil als Ordnungsmodell einer modernen Organisationsstruktur ein.<ref>Reinhard Mohn: Menschlichkeit gewinnt: Eine Strategie für Fortschritt und Führungsfähigkeit. In: Verlag Bertelsmann Stiftung. Gütersloh 2000, ISBN 3-89204-482-1.</ref><ref>Uwe Jean Heuser: Partner statt Untertan. In: Die Zeit. Nr. 21, 2000 (zeit.de [abgerufen am 1. Mai 2018]).</ref> „Die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmers“ von 2001 definiert einen ordnungspolitischen Rahmen, in dessen Zentrum das Unternehmertum steht.<ref>Reinhard Mohn: Die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmers. C. Bertelsmann Verlag, München 2003, ISBN 3-570-00733-2.</ref><ref>Ralf Altenhof: Mohns Vermächtnis: Plädoyer des Bertelsmann-Chefs für eine Unternehmenskultur des Staates. In: Neue Zürcher Zeitung. 12. April 2003, S. 89.</ref> 2008 erschien unter dem Titel „Von der Welt lernen“ sein letztes Werk, in dem Mohn prägende Teile seines eigenen Lebens autobiografisch aufarbeitete.<ref>Reinhard Mohn: Von der Welt lernen: Erfolg durch Menschlichkeit und Freiheit. C. Bertelsmann Verlag, München 2008, ISBN 978-3-570-01078-5.</ref><ref>Bertelsmann-Chef schreibt über sein Leben. In: Berliner Zeitung. 29. September 2008, S. 34.</ref><ref>Der Waldläufer. In: Süddeutsche Zeitung. 15. Oktober 2008.</ref> Es entstand in Zusammenarbeit mit der Autorin Andrea Stoll, die auch das Drehbuch zu dem Film „Es müssen mehr Köpfe ans Denken kommen“ von Roland Suso Richter geschrieben hatte.<ref>Stefan Brams: Drehbuchautorin schreibt mit. In: Neue Westfälische. 8. März 2008.</ref> Dieser Film war das Geschenk des Bertelsmann-Vorstands zum 85. Geburtstag von Mohn im Jahr 2006.<ref>Michael Hanfeld: Ein Film, den wir nicht sehen dürfen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 25. Januar 2007, abgerufen am 1. Mai 2018.</ref>
Sonstiges
1991 richtete der Vorstand von Bertelsmann anlässlich des 70. Geburtstages von Reinhard Mohn an der privaten Universität Witten/Herdecke einen Reinhard-Mohn-Lehrstuhl für Unternehmensführung, Wirtschaftsethik und gesellschaftliche Evolution ein.<ref>Bertelsmann stiftet Reinhard-Mohn-Lehrstuhl. In: Handelsblatt. 5. Juli 1991, S. 19.</ref>
2006 errichtete Mohn die nach ihm benannte Reinhard-Mohn-Stiftung, die seit 2010 von seinem Sohn Christoph Mohn geleitet wird.<ref>Bernhard Hänel: Die Rückkehr des Christoph Mohn. Sohn des Firmenpatriarchen wird Chef der Reinhard-Mohn-Stiftung. In: Neue Westfälische. 25. Oktober 2011.</ref><ref>Ludger Osterkamp: In der Tradition seines Vaters. In: Neue Westfälische. 7. Dezember 2011.</ref> Nach Reinhard Mohns Tod kam die Stiftung in Besitz von Kapitalanteilen an Bertelsmann, die Reinhard Mohn über eine Zwischengesellschaft gehalten hatte.<ref>Klaus Boldt: Gesellschaftswandel. In: Manager Magazin. 27. August 2010, S. 12.</ref>
2010 würdigte die Universität Witten/Herdecke Mohn mit einem Institut für Unternehmensführung und Corporate Governance,<ref>Forschungszentrum würdigt Mohn. Institut an der Universität Witten/Herdecke trägt Namen des verstorbenen Bertelsmann-Patriarchen. In: Westfalen-Blatt. 30. Oktober 2010.</ref> dem heutigen Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung.<ref>Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung. Universität Witten/Herdecke, abgerufen am 14. Juni 2019.</ref> Zu ihm gehören der 1991 gestiftete Reinhard-Mohn-Lehrstuhl für Unternehmensführung, eine Professur für Strategische Organisation und eine Forschungsprofessur.<ref>Jahresbericht 2018. (PDF) Bertelsmann Stiftung, S. 43, abgerufen am 14. Juni 2019.</ref>
2011 verlieh die Bertelsmann Stiftung erstmals den Reinhard-Mohn-Preis,<ref name=":02">Neuer Preis erinnert an Reinhard Mohn. In: Neue Westfälische. 22. März 2011.</ref> der den Carl Bertelsmann-Preis fortsetzt.<ref name=":12">Gleicher Preis, neuer Name. In: Neue Westfälische. 1. Mai 2010.</ref> Die Auszeichnung würdigt international renommierte Persönlichkeiten für wegweisende Lösungen zu gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen.<ref>Marc Schröder: Reinhard-Mohn-Preis geht an ehemaligen Präsidenten Estlands. In: nw.de. 26. Januar 2017, abgerufen am 2. Januar 2018.</ref>
Mohn war Vorlage für die Figur des Verlegers Assperg im Schlüsselroman Johann Holtrop (2012) des Schriftstellers Rainald Goetz.
Kritik
Mohn wurde für seinen Umgang mit der Vergangenheit des Bertelsmann-Konzerns kritisiert.<ref>Thomas Schuler: Mohns Brief. In: Berliner Zeitung. 14. Oktober 2002, S. 18.</ref><ref name=":10">Thomas Schuler: Die Gabe des Vergessens. In: Neue Zürcher Zeitung. 31. Oktober 2008, S. 63.</ref> Nachdem in den 1990er Jahren Fragen zu dessen Rolle im Dritten Reich laut wurden,<ref name=":11">Bertelsmann: Wachsender Imageschaden. In: Focus Magazin. Nr. 53, 1998, S. 12.</ref> wurde mit Unterstützung Mohns eine unabhängige historische Kommission zur Aufarbeitung der NS-Zeit eingesetzt.<ref name=":13">Ralf Müller: Mohn war kein Nazi-Gegner. In: Nürnberger Zeitung. 9. Oktober 2002.</ref> In ihrem Abschlussbericht 2002 urteilte sie, dass die jahrzehntelang verbreitete Legende vom „Widerstandsverlag“ nicht zu halten sei,<ref>Anton Fuders: Dünner Schlussstrich. In: Die Tageszeitung. 7. Oktober 2002, S. 17.</ref><ref>Volker Ullrich: Ein Musterbetrieb. In: Die Zeit. Nr. 42, 2002 (zeit.de [abgerufen am 1. Mai 2018]).</ref> stattdessen war Bertelsmann größter Buchproduzent der Wehrmacht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bertelsmann-Chef zeigt Reue ( vom 18. August 2016 im Internet Archive)</ref>
2010 kritisierte der Autor und Journalist Thomas Schuler eine „steuersparende Verflechtung“ von Bertelsmann und Bertelsmann Stiftung. Die von Mohn geschaffenen Strukturen hätten seiner Familie Erbschaftssteuer in Milliardenhöhe gespart.<ref>Ralph Gerstenberg: Nur im eigenen Interesse. In: Deutschlandfunk Kultur. 23. August 2010, abgerufen am 25. September 2018.</ref> Diese wäre nach der damaligen Rechtsauffassung allerdings nicht angefallen.<ref>Thomas Schuler: Unbequeme Wahrheiten. In: Frankfurter Rundschau. 19. August 2010, abgerufen am 17. November 2022.</ref><ref>Peter Rawert: 175 Jahre Bertelsmann: Grundgütiges aus Gütersloh. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 14. September 2010, abgerufen am 5. November 2018.</ref>
Literatur
- Thomas Middelhoff (Hrsg.): Reinhard Mohn: Unternehmer – Stifter – Bürger. Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2001, ISBN 3-89204-564-X.
- Uwe Jean Heuser: „Man fällt mit Menschen schon mal rein“. In: Die Zeit. Nr. 25, 2001 (zeit.de [abgerufen am 1. Mai 2018]).
- Norbert Frei, Saul Friedländer, Trutz Rendtorff, Reinhard Wittmann: Bertelsmann im Dritten Reich. C. Bertelsmann Verlag, München 2002, ISBN 3-570-00713-8.
- Uwe Jean Heuser: „Die Familie kann nichts durchsetzen“. In: Die Zeit. Nr. 32, 2003 (zeit.de [abgerufen am 15. Juli 2019]).
- Thomas Schuler: Die Mohns: Vom Provinzbuchhändler zum Weltkonzern. Die Familie hinter Bertelsmann. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-593-37307-6.
- Frank Böckelmann, Hersch Fischler: Bertelsmann: Hinter der Fassade des Medienimperiums. Eichborn Verlag, 2004, ISBN 3-8218-5551-7.
- Werner Biermann, Arno Klönne: Agenda Bertelsmann: Ein Konzern stiftet Politik. PapyRossa Verlag, Köln 2007, ISBN 978-3-89438-372-5.
- Joachim Scholtyseck: Reinhard Mohn: Ein Jahrhundertunternehmer. C. Bertelsmann Verlag, München 2021, ISBN 978-3-570-10441-5.
Weblinks
- Literatur von und über Reinhard Mohn im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werke von und über Reinhard Mohn in der Deutschen Digitalen Bibliothek
- 100 Jahre Reinhard Mohn auf der offiziellen Website des Bertelsmann-Konzerns
- Stifter und Unternehmer – 100 Jahre Reinhard Mohn im Podcast der Bertelsmann Stiftung
Einzelnachweise
<references responsive />
Ernennung 1882: Friedrich Wilhelm Stohlmann | 1900: Carl Zumwinkel | 1911: Wilhelm Niemöller | 1918: Wilhelm Schlüter | 1924: Emil Mangelsdorf | 1929: Wilhelm Wolf | 1932: Hugo Brinkmann | Carl Miele sen. | 1957: Thomas Plaßmann | 1960: Eduard Wolf | 1977: Carl Miele jun. | 1981: Reinhard Mohn | 1984: Willy Eichberg | 1999: Rudolf Miele | 2003: Peter Zinkann | 2009: Gerd Wixforth | 2016: Liz Mohn | 2020: Werner Gehring
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mohn, Reinhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Unternehmer und Stifter |
| GEBURTSDATUM | 29. Juni 1921 |
| GEBURTSORT | Gütersloh |
| STERBEDATUM | 3. Oktober 2009 |
| STERBEORT | Steinhagen |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Gesprochener Artikel
- Ehrenbürger in Spanien
- Ehrenbürger von Gütersloh
- Ehrendoktor der Universität Münster
- Ehrenmitglied des Club of Rome
- Medienunternehmer
- Militärperson (Luftwaffe der Wehrmacht)
- Person (Bertelsmann)
- Person (Bertelsmann Stiftung)
- Person (Steinhagen, Westfalen)
- Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)
- Stifter
- Träger des Deutschen Gründerpreises
- Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern
- Träger des Staatspreises des Landes Nordrhein-Westfalen
- Unternehmer (Gütersloh)
- Unternehmer (20. Jahrhundert)
- Unternehmer (21. Jahrhundert)
- Deutscher
- Geboren 1921
- Gestorben 2009
- Mann