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Redlica

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Redlica
Vorlage:Platzhalterbild
Redlica (Polen)
Redlica (Polen)
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Police
Gmina: Dobra
Geographische Lage: 53° 27′ N, 14° 25′ OKoordinaten: 53° 27′ 28″ N, 14° 25′ 28″ O
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Höhe: 21 m n.p.m.
Einwohner: 100 (2013<ref>Główny Urząd Statystyczny, Online-Abfrage als Excel-Datei: Portret miejscowości statystycznych w gminie Dobra (Szczecińska) (powiat policki, województwo zachodniopomorskie) w 2013 r. Fortschreibung des Zensus 2011 (polnisch, abgerufen am 21,01,2016)</ref>)
Postleitzahl: 72-002
Telefonvorwahl: (+48) 91
Kfz-Kennzeichen: ZPL
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów

Redlica (deutsch Marienthal) ist ein Dorf bei der Stadt Police (Pölitz) in der Woiwodschaft Westpommern in Polen. Redlica gehört zur Gmina Dobra (Landgemeinde Daber) im Powiat Policki (Pölitzer Kreis).

Geographische Lage

Redlica liegt im östlichen Vorpommern, etwa fünf Kilometer südöstlich des Dorfes Dobra (Daber), 13 Kilometer südwestlich der Stadt Police und neun Kilometer nordwestlich von Stettin.

Geschichte

Datei:Redlica.jpg
Dorfstraße

Marienthal war einst ein Vorwerk, das zum Dorf Völschendorf gehörte und dessen Eigentümer das Marienstift zu Stettin war.<ref>Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen. Teil II, Band 2, Anklam 1865, S. 1548</ref>

Marienthal gehörte als Teil der Gemeinde Völschendorf bis 1939 zum Landkreis Randow in der Provinz Pommern. Marienthal gehörte zum Amtsbezirk Daber.<ref name="Stübs">Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: Der Wohnort Marienthal in der ehemaligen Gemeinde Völschendorf im Kreis Randow (2011).</ref> Am 15. Oktober 1939 wurde Marienthal zusammen mit Völschendorf in die Stadt Stettin eingemeindet.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Marienthal unter polnische Verwaltung gestellt. Marienthal wurde in Redlica umbenannt. Redlica hat heute etwa 60 Einwohner.

Verkehr

Redlica war ein Haltepunkt der Randower Bahn, die von Stobno (Stöven) (Bahnhofsbezeichnung nach 1945: Stobno Szczecińskie) nach Nowe Warpno (Neuwarp) führte.

Religion

Die vor 1945 in Marienthal anwesende Bevölkerung gehörte mit großer Mehrheit der evangelischen Konfession an. Die Protestanten aus Marienthal gehörten zum evangelischen Kirchspiel Völschendorf; für die Katholiken war das katholische Kirchspiel Stettin zuständig.

Weblinks

Commons: Redlica – Sammlung von Bildern

Fußnoten

<references />

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Ortsteile: Bezrzecze (Brunn) | Buk (Böck) | Dobra (Daber) | Dołuje (Neuenkirchen) | Grzepnica (Armenheide) | Łęgi (Laack) | Mierzyn (Möhringen) | Rzędziny (Nassenheide) | Skarbimierzyce (Sparrenfelde) | Stolec (Stolzenburg) | Wąwelnica (Wamlitz) | Wołczkowo (Völschendorf)

Weitere Ortschaften: Bolków (Schlangenhorst) | Kościno (Köstin) | Lubieszyn (Neu Linken) | Płochocin (Luisenhof) | Redlica (Marienthal) | Sławoszewo (Neuhaus)

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