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Jost Meier

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Jost Meier (* 15. März 1939 in Solothurn; † 5. Dezember 2022 in Basel<ref>Sigfried Schibli: Basel: Komponist Jost Meier gestorben. Abgerufen am 14. Dezember 2022.</ref>) war ein Schweizer Dirigent und Komponist.

Leben und Karriere

Jost Meier, aufgewachsen in Solothurn, studierte am Konservatorium in Biel Violoncello bei Rolf Looser und schloss mit dem Lehr- und Solistendiplom ab. Er spielte in verschiedenen kammermusikalischen Ensembles, ab 1964 war er Cellist im Tonhalle-Orchester Zürich und der Camerata Bern. Als Dirigent war Meier 1969–1979<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>, gemäss anderen Quellen 1968–1980<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kurzbiographie bei der Sinfonietta Basel (Memento vom 23. April 2008 im Internet Archive)</ref>, an der Orchestergesellschaft Biel und dem dortigen Musiktheater tätig, bevor er 1980 als Kapellmeister ans Theater Basel wechselte. Ab 1983 war er freischaffender Komponist und Dirigent. Meier lebte in Basel und Arcegno im Tessin.

Die von ihm geschriebenen Partituren befinden sich seit 2018 in der Vera Oeri-Bibliothek der Musik-Akademie Basel.<ref>Er hielt nicht viel von bürgerlichen Konventionen. Jetzt ist der Komponist Jost Meier gestorben. In: Neue Zürcher Zeitung. 11. Dezember 2022, abgerufen am 14. Dezember 2022.</ref>

Bühnenwerke

  • Sennentuntschi, Oper in 5 Akten nach Texten von Hansjörg Schneider (1981/82), Uraufführung 1983 an den Städtischen Bühnen in Freiburg im Breisgau<ref>Sennentuntschi. In: Schott-Music.de. Schott Verlag, abgerufen am 8. Dezember 2022.</ref>
  • La vie funambulesque, Ballett in 4 Bildern (1983), Uraufführung 1984 am Théâtre municipal in Lausanne<ref>La vie funambulesque. In: Schott-Music.de. Abgerufen am 8. Dezember 2022.</ref>
  • Der Drache, Oper in 3 Akten (1985)<ref>Der Drache. In: Schott-Music.de. Abgerufen am 8. Dezember 2022.</ref>
  • Der Zoobär, Kammeroper in 4 Bildern, Uraufführung 1987 zur Wiedereröffnung der Musikhochschule Zürich
  • Augustin, Oper (1987), Uraufführung 1988 am Theater Basel<ref>Augustin. In: Schott-Music.de. Abgerufen am 8. Dezember 2022.</ref>
  • Dreyfus – die Affäre (Libretto: George Whyte, Uraufführung in Koproduktion mit dem Theater Basel am 8. Mai 1994 an der Deutschen Oper Berlin)
  • Marie und Robert, nach dem Schauspiel von Paul Haller, Libretto von Hansjörg Schneider, Uraufführung im November 2017 in Biel

Ehrungen

Für sein kompositorisches Schaffen und seine Dirigententätigkeit erhielt Jost Meier verschiedene Preise. Das ORTF, die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Frankreichs von 1964 bis 1974, verlieh ihm 1969 den Kompositionspreis. 1984 erhielt er den Prix du Festival de Lausanne, ein Jahr später den Kunstpreis des Kantons Solothurn. 2003 wurde er mit dem Grossen Musikpreis des Kantons Bern geehrt.

Literatur

  • Hanspeter Renggli: Jost Meier. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 2, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 1218 f.
  • Klaus Wloemer: Ein Musiker unserer Zeit. In: Christkatholisches Kirchenblatt. 15-16/2009, S. 2 f.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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