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Hans Lucke

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Vorlage:Hinweisbaustein Hans Lucke (* 25. April 1927 in Dresden; † 27. August 2017 in Weimar<ref>Hans Lucke stirbt im Alter von 90 Jahren, radiolotte.de, 29. August 2017, abgerufen am 30. August 2017</ref>) war ein deutscher Schauspieler, Autor und Regisseur.

Leben

Lucke war der Sohn des Dresdner Architekten Arno Lucke. Er studierte 1944 ein Semester an der Dresdner Schauspielschule und wurde dann zur Teilnahme am Zweiten Weltkrieg zur Wehrmacht eingezogen. 1945 geriet er in sowjetische Gefangenschaft, aus der er 1946 nach Dresden zurückkam. Er studierte wieder an der Schauspielschule.

Es folgten Engagements in Görlitz, Zittau, in Dresden am Sächsischen Landeschauspiel, ab 1954 am Staatstheater und dann als Schauspieler und Regisseur am Deutschen Theater in Berlin. In dieser Zeit wohnte er in Babelsberg. Später arbeitete Lucke als freier Autor und Schauspieler. Seit Beginn der 1950er-Jahre war er auch als Dramatiker tätig, was durch die Verleihung des Lessing-Preises 1958 ausgezeichnet wurde. Seit Ende der 1950er-Jahre arbeitete er auch als Filmautor und inszenierte selbst. Von 1973 bis 1977 war er Regisseur am Volkstheater Rostock.<ref>Frank Quilitzsch: Das Theater war seine Passion. In: Ostthüringer Zeitung (OTZ, [1]). 29. August 2017, abgerufen am 31. August 2017.</ref>

Daneben schrieb er auch Fernsehspiele und trat in zahlreichen Fernsehspielen und -filmen auf.

Lucke war mit der Musikwissenschaftlerin Irina Lucke-Kaminiarz verheiratet. Sie übergab am 27. März 2024 den ersten Teil des Nachlasses von Hans Lucke an das Stadtarchiv Dresden.<ref>Nachlass von Hans Lucke im Stadtarchiv Dresden (1927-2017), abgerufen am 13. Oktober 2024.</ref>

Filmografie (Auswahl)

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Theater (unvollständig)

Autor

  • 1953: Die letzte Stunde (Schauspiel)
  • 1953: Taillenweite 68 (dramatischer Schwank)
  • 1953: Fanal
  • 1955: Kaution – Regie: Fritz Wendel (Staatstheater Dresden – Kleines Haus)
  • 1956: Glatteis – Regie: Fritz Wendel (Staatstheater Dresden)
  • 1956: Kawulke kontra Meyer (Fernsehspiel)
  • 1957: Der Keller (Schauspiel; auch Rolle als SS-Offizier) – Regie: Hannes Fischer (Staatstheater Dresden – Kleines Haus)
  • 1958: Kaution – Regie: Erich-Alexander Winds (Maxim-Gorki-Theater Berlin)
  • 1958: Der Herr aus Zürich (Fernsehspiel)
  • 1960: Untersuchungshaft (Schauspiel)
  • 1964: Haus Pechmühle (Schauspiel)
  • 1967: Zweimal Neunzehn (Fernsehspiel in zwei Teilen)
  • 1969: Mäßigung ist aller Laster Anfang – Regie: Uta Birnbaum/Friedo Solter (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)

Schauspieler

Hörspiele

Sprecher

Autor

Literatur (Autor)

  • 1989 Trick-Charly, Roman, Militärverlag der DDR, Berlin, ISBN 3-327-00687-3

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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