Erste Group
| Erste Group Bank AG | |
|---|---|
Erste Group Logo 2023.svg
| |
| Erste Campus in Wien | |
| Staat | Datei:Flag of Austria.svg Österreich |
| Sitz | Wien 10., Am Belvedere 1 |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | AT0000652011 |
| Bankleitzahl | 20100<ref name="Daten1955446">Abfrage für BLZ 20100. In: SEPA-Zahlungsverkehrs-Verzeichnis der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). (Neuladen des Browsers erforderlich.)</ref> |
| BIC | GIBAATWGXXX<ref name="Daten1955446"></ref> |
| Gründung | 2008 (1819 als Erste österreichische Spar-Casse) |
| Website | www.erstegroup.com |
| Geschäftsdaten 2025 | |
| Bilanzsumme | 368,6 Mrd. € |
| Einlagen | 253,0 Mrd. € |
| Kundenkredite | 232,0 Mrd. € |
| Mitarbeiter | 45.700 |
| Geschäftsstellen | 1.804<ref name=":11">Erste Group: Geschäftsbericht 2025. Erste Group AG, Wien 25. Februar 2026.</ref> |
| Leitung | |
| Vorstand |
|
| Aufsichtsrat | |
Die Erste Group Bank AG<ref>Firmenbuchdaten: Erste Group Bank AG (FN 33209m). In: Elektronische Verlautbarungs- und Informationsplattform des Bundes – EVI. Abgerufen am 18. April 2025.</ref>, kurz Erste Group, ist mit mehr als 16 Millionen Kunden und über 2.000 Filialen in sieben Ländern eine der größten Bankengruppen in Zentral- und Osteuropa.<ref>Banken: Erste Group macht mehr Gewinn als erwartet. In: Handelsblatt. 31. Juli 2023, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref><ref name=":0">Erste Group Aktie. In: boerse.de. Abgerufen am 18. Juni 2024.</ref> Die Erste Group mit Hauptsitz in Wien ist als Universalbank tätig.<ref>Erste Group: Was ist mit den Spazinsen, Herr Cernko? In: Börsianer. 28. Februar 2023, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref><ref name=":11" />
Sie ist Teil der Sparkassengruppe Österreich und des Österreichischen Sparkassenverbands.<ref>Jürgen Arnoldt: Die Sparkassenorganisation in Österreich. Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Berlin 23. Juni 2019, S. 1, 10.</ref> Hauptaktionär ist die gemeinnützige Erste Stiftung.<ref>Ausstieg der Caixa bei Erste Bank schwächt Kernaktionäre. In: Der Kurier. 5. November 2021, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref>
Geschichte
Gründung und Börsengang
Im Jahr 1997 ging die Erste Bank, 1819 als Erste österreichische Spar-Casse gegründet, an die Wiener Börse.<ref name=":1">Jana Gieseler: Die Sparkassenorganisation in Österreich. Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Berlin 1. Juli 2021, S. 9.</ref> 2008 wurde die Erste Bank in die neu gegründete Holdinggesellschaft Erste Group und das Tochterunternehmen Erste Bank Österreich aufgeteilt; deren Auslandsbeteiligungen wurden von der neuen Holding übernommen. Die Erste Group fasste nun alle Gesellschaften des Konzerns unter sich zusammen.<ref name=":12">Österreich-Geschäft wird abgespalten. In: Der Standard. 31. Juli 2017, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref>
Zukäufe in Zentral- und Osteuropa
Nach den Umstrukturierungen und dem Börsengang begann die zu dieser Zeit als Mutterkonzern fungierende Erste Bank mit dem Expansionskurs in Mittel- und Osteuropa.
Ungarn
In Ungarn wurde im Jahr 1997 die Mezőbank erworben, die ein Jahr darauf in Erste Bank Hungary Zrt umbenannt wurde.<ref>Richard Field: Erste Bank CEO hopes Hungary changes economic policies after election. In: The Budapest Beacon. 1. März 2014, abgerufen am 18. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2003 wurde die ungarische Postabank erworben, welche ein Jahr später mit der Erste Bank Hungary Zrt fusionierte.<ref name=":6">Erste Bank: Teure Fusion in Ungarn. In: Der Standard. 26. Februar 2004, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref> Am 17. Dezember 2021 gab die Erste Group bekannt, dass sie 100 % der Anteile der ungarischen Commerzbank Zrt. übernehmen wird.<ref>Erste kauft ungarische Commerzbank-Tochter. In: Erste Group Bank AG. 17. Dezember 2021, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref>
Tschechien
Im Jahr 2000 wurden 52 % der Anteile an der tschechischen Sparkasse Česká spořitelna für 530 Millionen Euro übernommen. In den folgenden zwei Jahren folgte die Übernahme weiterer Anteile, womit Ende 2002 98 % der Anteile an dem tschechischen Kreditinstitut gehalten wurden und sich der Gesamtpreis an der Akquisition auf 1,354 Mrd. Euro erhöhte.<ref>Heimische Top-Investoren. In: Der Standard. 21. Dezember 2005, abgerufen am 20. Juni 2024.</ref> Im Oktober 2018 wurden die restlichen Anteile übernommen.<ref>Erste Group získala úplnou kontrolu nad Českou spořitelnou. Vytěsnila minoritní akcionáře. In: Irozhlas. 3. Oktober 2018, abgerufen am 20. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Slowakei
2000 wurden 87,18 % der Anteile der slowakischen Bank Slovenská sporiteľňa (SLSP) für 425 Millionen Euro übernommen.<ref>Günter Baburek: Tschechien für Erste Bank Goldgrube. In: Der Standard. 1. Dezember 2002, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref><ref>Erste Bank: Retail leader by organic growth. In: Euromoney. 1. September 2001, abgerufen am 18. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Größte Sparkasse in der Slowakei: Erste Bank kauft 87,1 % an Slovenska Sporitelna. In: Handelsblatt. 11. Januar 2001, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref> Im selben Jahr wurden 20 % dieser Aktien wieder an die Osteuropabank Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) verkauft, wodurch der Anteil an der SLSP auf 67,2 % sank. Im April desselben Jahres wurden die restlichen 10 % von der slowakischen Staatsregierung erworben. Am 1. Jänner 2005 wurden die verbleibenden 19,99 % der SLSP im Rahmen einer Call/Put-Option von der EBRD aufgekauft.<ref name=":7">Erste will Slowakei-Tochter ganz beherrschen. In: Der Standard. 19. Mai 2004, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref><ref>Erste Bank erhielt Zuschlag für Slovenska Sporitelna. In: Der Standard. 14. Dezember 2000, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref>
Österreich
Im Jahr 1996 wurde die Salzburger Sparkasse in die Bankengruppe eingegliedert.<ref name=":5">Salzburger Sparkasse 2005 mit 5,2 Millionen Jahresüberschuss. In: Der Standard. 30. März 2006, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Kurz vor der Jahrtausendwende übernahm die Sparkasse Oberösterreich von der Erste Bank alle Oberösterreich-Filialen, woraufhin 26 % der Anteile an der inzwischen größten Bundesländersparkasse übernommen wurden.<ref name=":4">Lena Kratochwil: Allgemeine Sparkasse Oberösterreich AG: Bank mit sozialer Verantwortung. In: Trend. 19. Januar 2024, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Im Jahr 2000 beteiligte sich die Erste Bank mit 25 % an der Steiermärkischen Sparkasse.<ref>Eigentümerstruktur. In: Steiermärkische Sparkasse. 2024, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Im Dezember 2001 wurden 51 % an der Tiroler Sparkasse erworben.<ref>Tispa-Mehrheitskauf bei Kartellgericht angemeldet. In: Der Standard. 14. Dezember 2001, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Im Oktober 2007 wurden Anteile an der Bausparkasse der österreichischen Sparkassen übernommen.<ref name=":10">Erste Group Bank AG, Wien, Österreich. In: North Data. Abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Während im August 2016 39,79 % der Anteile an der Sparkasse Oberösterreich gehalten wurden,<ref>Closing abgeschlossen... In: Oberösterreichisches Volksblatt. 12. August 2016.</ref> betrug dieser Anteil im Jahr 2021 39,19 %.<ref>Erste Bank verringert ihre Anteile an Sparkasse OÖ. In: Kurier. 23. November 2021, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Ebenfalls 2021 erfolgte die vollständige Übernahme der Bausparkasse der österreichischen Sparkassen.<ref>Erste Bank nunmehr zu hundert Prozent Eigentümerin der Bausparkasse – Erste Group-Aktie schwächer. In: Finanzen.at. 30. Juni 2021, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Im Januar 2024 wurden 16,84 % an der Sparkasse Oberösterreich gehalten.<ref name=":4" />
Die Beteiligungen der Salzburger Sparkasse, der Sparkasse Oberösterreich und der Tiroler Sparkasse befinden sich weiterhin im Besitz der Erste Bank, nicht der Erste Group.<ref name=":5" /><ref name=":4" /><ref>Bilanz 2022: Tiroler Sparkasse blickt auf erfolgreiches 200. Geschäftsjahr zurück. In: Tiroler Sparkasse. 8. Mai 2023, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Kroatien
In den Jahren 1997 bis 2000 wurden die kroatischen Kreditinstitute Bjelovarska banka d.d., Trgovačka banka d.d. und Čakovečka banka d.d. übernommen, die im September 2000 zur Erste & Steiermärkische Bank d.d. fusionierten.<ref name=":8">Erste Bank denkt an Stiftung und will im Osten weiter wachsen. In: Der Standard. 10. August 2000, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref><ref name=":13">Aleksandra Aleksić, Norbert Bacher, Matthias Beitl, Nadia Rapp-Wimberger: The CEE History Project. Die Erste österreichische Spar-Casse Privatstiftung, Wien Februar 2020, S. 36.</ref> Die Übernahme von 85 % der Anteile der kroatischen Bank Riječka banka d.d. erfolgte im Jahr 2002.<ref name=":13" /> Die Erste & Steiermärkische Bank d.d. ist mittlerweile die drittgrößte Bank Kroatiens (Stand 2023).<ref>Rating Action Commentary: Fitch Affirms Erste & Steiermarkische Bank d.d. at “A-”; Outlook Stable. In: Fitch Ratings. 16. November 2023, abgerufen am 18. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Serbien
Im Juli 2005 wurde mit dem serbischen Staat ein Kaufvertrag über den Erwerb von 83,28 % der Aktien der serbischen Novosadska banka für 73,17 Millionen Euro geschlossen, die zu diesem Zeitpunkt 260.000 Kunden betreute und 889 Mitarbeiter beschäftigte.<ref name=":9">Erste Bank besiegelt am Freitag Übernahme der Novosadska banka. In: Der Standard. 31. Juli 2005, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref> Die Anteile an dem serbischen Kreditinstitut wurden im Herbst 2005 von 83,3 % auf 95,6 % erhöht, und ab Mai 2006 wurden 99,99 % der Anteile gehalten.<ref>Erste Group Bank. In: Aktie.at. 3. Mai 2006, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Im Januar 2006 wurde die Novosadska banka in Erste banka Novi Sad umfirmiert.<ref>Erste banka Novi Sad eröffnet erste Filiale in Belgrad. In: Der Standard. 10. Januar 2006, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref>
Rumänien
Im Dezember 2005 wurde die bisher größte Auslandsdirektinvestition der österreichischen Wirtschaftsgeschichte getätigt, indem 61,88 % der Banca Comercială Română S.A. (BCR), der größten rumänischen Bank mit 2,8 Millionen Kunden und 12.000 Mitarbeitern, für 3,75 Milliarden Euro übernommen wurden.<ref>Diana Arjoca: Direct investment strategies of Austrian companies in Romania. A comparative study. Band 42. The Romanian Economic Journal, Dezember 2011, S. 236–237.</ref><ref>Ştefan Cândea: Privatizarea BCR. In: Deutsche Welle. 21. Dezember 2005, abgerufen am 18. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In den Jahren 2007 (7,2 %) und 2012 (24 %) wurden weitere Anteile an der rumänischen Bank übernommen,<ref>Banca Comercială Romanian S.A. In: Dupa Afaceri Premium. 22. Mai 2014, abgerufen am 18. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und im Juni 2018 erhöhte sich der gehaltene Anteil von 93,58 % auf 99,88 %.<ref>Erste Group übernimmt größte rumänische Bank fast zur Gänze. In: Fonds Online. 25. Juni 2018, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref>
Polen
Am 5. Mai 2025 hat die Erste Group bekannt gegeben, dass sie den Erwerb eines beherrschenden 49-%-Anteils an Santander Bank Polska Group S.A. sowie eines 50-%-Anteils an Santander Towarzystwo Funduszy Inwestycyjnych S.A. von der Banco Santander S.A. für einen Gesamtpreis von 7,0 Milliarden Euro in bar plant.<ref>Erste Group investiert in Wachstumsregion Zentral- und Osteuropa. 5. Mai 2025, abgerufen am 17. Juni 2025.</ref> Am 9. Jänner 2026 gab die Erste Group bekannt, dass sie den Erwerb abgeschlossen hat. Der Erwerb wurde vollständig aus eigener Kraft finanziert, u. a. mittels Streichung des 700-Millionen-Euro-Aktienrückkaufprogramms und temporärer Reduzierung der Dividenden-Ausschüttungsquote für 2025.<ref>Erste Group schließt Erwerb eines beherrschenden 49%-Anteils an der Santander Bank Polska erfolgreich ab. Abgerufen am 31. März 2026.</ref>
Sonstige Zukäufe
Darüber hinaus wurden Tochtergesellschaften von Sparkassen und Unternehmen in Moldawien (1998), Slowenien (1999 und 2006), Bosnien und Herzegowina (2006), Nordmazedonien (2008) sowie Montenegro (2009) gegründet.<ref name=":2">Erste Group seit 25 Jahren an der Börse. In: Wirtschaftszeit. 2. Dezember 2022, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref><ref>Julia Dellafior: Stefan Vavti übernimmt Vorstand der Banka Sparkasse. In: MeinBezirk.at. 20. Januar 2021, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> 2007 erwarb das Kreditinstitut für 79,4 Millionen Euro 100 % der Anteile an der Bank Prestige in der Ukraine und benannte sie in Erste Bank Ukraine um.<ref>Erste Bank übernimmt ukrainische Bank Prestige ganz. In: Der Standard. 20. Dezember 2006, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref> Im April 2013 verkaufte die Erste Group die Erste Bank Ukraine für rund 63 Millionen Euro an die Eigentümer der ukrainischen Fidobank, um ihre Ressourcen auf das Kundengeschäft im östlichen Teil der Europäischen Union zu konzentrieren.<ref>Neue Eigentümer: Erste Group: Verkauf der Ukraine-Bank ist durch. In: Der Standard. 30. April 2013, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref>
Wechsel in der Geschäftsführung
Ab Gründung der Erste Group im Jahr 2008 war Andreas Treichl Vorstandsvorsitzender, der bereits von Juli 1997 bis 2008 als Vorstandsvorsitzender der Erste Bank fungiert hatte. Im September 2018 wurde Bernhard Spalt vom Aufsichtsrat der Erste Group als Nachfolger von Andreas Treichl zum Vorstandsvorsitzenden der Erste Group bestellt und trat sein Amt zum 1. Jänner 2020 an.<ref name="erste2018">Erste Group: Bernhard Spalt folgt ab Jänner 2020 Andreas Treichl als Vorstandsvorsitzender. In: Erste Bank Group. 13. September 2018, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Im Mai 2022 wurde bekannt gegeben, dass Spalt seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender nicht verlängern werde.<ref name="ds2000135699027">Renate Graber: Erste-Group-Chef Spalt geht, Vorstandssuche beginnt. In: Der Standard. 13. Mai 2022, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Daraufhin wurde Willibald Cernko am 15. Juni 2022 vom Aufsichtsrat zum Vorstandsvorsitzenden ab dem 1. Juli 2022 gewählt.<ref name="kurier402043728">Willibald Cernko wird neuer CEO der Erste Group. In: Der Kurier. 15. Juni 2022, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Im Oktober 2023 kündigte die Erste Group an, dass Peter Bosek ab Juli 2024 den Vorstand der Bankengruppe übernehmen wird, der bereits zuvor 25 Jahre lang in verschiedenen Leitungsfunktionen des Konzerns tätig gewesen war, unter anderem als Vorstandsvorsitzender der Erste Bank Österreich.<ref>Sandra Baierl: Führungswechsel: Peter Bosek wird neuer CEO der Erste Group. In: Kurier. 4. Oktober 2023, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Strukturierung der Erste Group
Die Erste Group Bank AG ist eine Aktiengesellschaft, die 2008 aus der Erste Bank hervorging und seitdem als Holding für die Tochterbanken des Konzerns im In- und Ausland fungiert.<ref name=":12" />
Das Kreditinstitut ist in sieben Ländern in Zentral- und Osteuropa aktiv, wobei sich das Privat- und Firmenkundengeschäft auf den östlichen Teil der Europäischen Union, einschließlich Österreich, konzentriert.<ref>Firmenprofil Erste Group Bank AG. In: Handelsblatt. 2024, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref><ref>Erste Group: Geschäftsbericht 2023. Erste Group Bank AG, Wien 29. Februar 2024, S. 8.</ref>
Der Firmensitz der Erste Group befindet sich in Wien, Österreich. Darüber hinaus unterhält die Bankengruppe Zweigniederlassungen in New York, Hongkong und Deutschland (Berlin und Stuttgart), die das kommerzielle Kreditgeschäft mit ausländischen Banken, Leasingfirmen und staatlichen Schuldnern sowie den institutionellen Vertrieb abdecken.<ref name=":X">Erste Group: Geschäftsbericht 2023. Erste Group Bank AG, Wien 29. Februar 2024, S. 10, 33.</ref>
Die Erste-Group-Aktie wird an den Börsen von Wien, Prag und Bukarest gehandelt und ist in den Indizes CEETX, ATX und PX gewichtet. Sie bildet den am meisten gewichteten Bestandteil des ATX, der das Blue-Chip-Segment an der Wiener Börse widerspiegelt (Stand: 21. März 2024).<ref>Aktuelle Indexwertung. In: Wiener Börse. Abgerufen am 19. Juni 2024.</ref><ref>Erste Group Bank Aktie. In: Finanzen.at. Abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Die Bankengruppe hält 11,7 % der Anteile an der Wiener Börse.<ref>Erste Group: Geschäftsbericht 2023. Erste Group Bank AG, Wien 29. Februar 2024, S. 198.</ref>
| Tochterbanken der Erste Group | |||
|---|---|---|---|
| Bank | Land | Anteil | Anmerkungen |
| Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen | Österreich | 100 % | die Erste Bank wurde der Erste Group Bank AG (Holdinggesellschaft) unterstellt |
| Erste & Steiermärkische Bank d.d. | Kroatien | 69,3 % | Entstanden aus der Fusion der Bjelovarska banka, Trgovačka banka, Čakovečka banka und Riječka banka im September 2000, drittgrößte Bank Kroatiens |
| Česká spořitelna | Tschechien | 100 % | größte Privatkundenbank Tschechiens;<ref name=":15">Česká spořitelna: Erfolgsstory zwischen Prag und Wien. In: Radio Praha International. 7. März 2020, abgerufen am 18. Juni 2024.</ref> 2000: 52,07 % übernommen |
| Slovenská sporiteľňa (SLSP) | Slowakei | 100 % | 2000: Übernahme von 67,2 %; 2005: Call-Option auf weitere 19,99 % eingelöst, anschließend 100 %-Übernahme |
| Erste Bank Hungary | Ungarn | 100 %<ref>Erste Bank Hungary Zrt. In: Fitch Ratings. 28. Juli 2021, abgerufen am 18. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | betreibt fünftgrößtes Filialnetz in Ungarn;<ref>Rating Action Commentary: Fitch Assigns Erste Bank Hungary Support '1' Rating. In: Fitch Ratings. 2. September 2004, abgerufen am 18. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> entstand 1998 aus Mezőbank, 2004 mit Postabank fusioniert |
| Erste banke Novi Sad | Serbien | 80,5 % | Umfirmierung aus Novosadska banka im Januar 2006; zwölftgrößte serbische Bank nach Bilanzsumme<ref name=":9" /> |
| Banca Comercială Română (BCR) | Rumänien | 99,9 % | größte Bank Rumäniens |
| Slovenia Banka Sparkasse | Slowenien | 28 % | k. A. |
| Santander Bank Polska | Polen | 49 % | Umbenennung in "Erste Bank Polska" für das zweite Quartal 2026 geplant<ref>Erste Group schließt ihren Polen-Zukauf ab. 9. Januar 2026, abgerufen am 31. März 2026.</ref> |
| Weitere Tochterunternehmen der Erste Group | ||
|---|---|---|
| Bank | Anteil | Anmerkungen |
| Erste Asset Management | 91,1 % | k. A. |
| Erste Digital | 82,1 % | k. A. |
| Erste Group Immorent | 100 % | k. A. |
| Intermarket Bank | 93,8 % | Seit 2011 war die Intermarket Bank AG Teil der Erste Bank, im Jänner 2017 wurden die Anteile in die Erste Group Bank AG übertragen |
Aktionäre
Mit Stand vom 31. Dezember 2025 setzt sich die Aktionärsstruktur wie folgt zusammen:<ref>Aktionärsstruktur. Erste Group, 27. Juni 2022, abgerufen am 31. März 2026.</ref>
- 6,01 % Erste Stiftung (direkte Beteiligung)
- 12,59 % Sparkassenbeteiligungs GmbH & Co KG (indirekte Beteiligung der ERSTE Stiftung)
- 3,59 % Sparkassenstiftungen (enthalten Anteile der Erste Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung, Sparkassenstiftungen im Syndikat, Eigenbestand der Sparkassen)
- 4,27 % Wiener Städtische Versicherungsverein
- 57,61 % Institutionelle Investoren
- 5,71 % Private Investoren
- 5,05 % BlackRock Inc.
- 0,25 % Identifizierte Handelspositionen
- 4,92 % Unbekannt (institutionelle und private Investoren)
Streubesitz: 73,54 %
Produkte und Dienstleistungen
George
Im Januar 2015 brachte Erste Group die digitale Banking-Plattform „George“ in Österreich auf den Markt.<ref>Erste Bank öffnet George für externe Entwickler. In: Future Zone. 12. Juni 2019, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Die Markteinführung von George erfolgte in der ersten Jahreshälfte 2018 in der Slowakei sowie in Tschechien, später folgten Rumänien, Kroatien und Ungarn.<ref>Erste Group Bank startet mit "George" in der Slowakei. In: Der Standard. 15. Januar 2018, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Zum Jahresende 2023 wurde George von rund 10 Millionen Kunden genutzt.<ref>Jahresergebnis 2023: Robuste Geschäftsentwicklung und starke Kapitalausstattung. In: Erste Group Bank. 29. Februar 2024, abgerufen am 20. Juni 2024.</ref>
Im Jahr 2023 fand am Erste Campus in Wien die „George UX Conference 2023“ statt, an der Vertreter von verschiedenen Finanzunternehmen teilnahmen.<ref>Tobias Seifried: Das sind die Trends und Erfolgsrezepte des digitalen Bankings. In: Leadersnet Österreich. 30. Oktober 2023, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
George Business
2023 führte die Erste Group die Corporate-Banking-Plattform „George Business“ ein, mit der Benutzer die finanzielle Gesundheit ihres Betriebs durch ein datenbasiertes Ratingsystem erheben und verbessern können sollen.<ref>Tamara Berger-Feichter: Let's do business, George! In: Erste Group Bank AG. 18. November 2022, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Seit Juni 2023 haben mittelständische sowie große Unternehmen die Möglichkeit, George Business gemeinsam mit einer KI-gesteuerten Anwendung namens Yokoy zu verwenden, mit der die Unternehmenskunden ihr Ausgabenmanagement wie Spesen, Rechnungsverwaltung und Kreditkartentransaktionsprozesse automatisieren können.<ref>KI-basierte Ausgabenverwaltung für Unternehmen: Erste Bank-Partnerschaft mit Yokoy. In: Erste Group Bank. 5. Juni 2023, abgerufen am 20. Juni 2024.</ref>
Private Banking
Die Sparte Private Banking betreut vermögende Privatkunden und bietet diesen Fondsprodukte in den Bereichen Private Equity Buy-out, Private Debt, Wagniskapital und Investitionen in Infrastrukturanlagen (Private Infrastructure) an. Kunden haben die Möglichkeit, ab einem Betrag von 50.000 Euro in Privatmarktanlagen (Private Equity) zu investieren. Seit dem Jahr 2019 wurde das Feld der Privatmarktinvestments kontinuierlich erweitert.<ref>Erste Bank Österreich: Privatmarkt-Lösung für kleinere Vermögen. In: Fonds Online. 24. März 2023, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Social Banking
Die Initiative Social Banking der Erste Group entstand 2006 mit der Gründung der Zweiten Sparkasse, bei der Menschen in finanziellen Notlangen Konten eröffnen und Beratungsdienstleistungen in Anspruch nehmen können. Im Jahr 2009 gründete die Erste Group ein Mikrofinanzinstitut in Rumänien, das Kredite an Unternehmer im ländlichen Bereich vergibt. Im Jahr 2016 wurde das Social Banking in allen Kernmärkten der Erste Group initiiert.<ref name=":3">Reinhard Krémer: „Meilenstein von 600 Millionen Euro erreicht”. In: medianet. 19. April 2024, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Das Programm unterstützt Gründer, Kleinunternehmen, soziale Organisationen sowie einkommensschwache Menschen in Zentral- und Osteuropa durch Kreditvergabe. Die Initiative bietet Betriebsmittel- und Überbrückungskredite, Start-up-Darlehen, Business-Schulungen, E-Learning-Angebote, Mentoring und Beurteilungen von Geschäftsplänen an.<ref>Erste Social Banking. In: Erste Stiftung. Abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Bisher wurden 595,6 Millionen Euro an Finanzierungsmitteln bereitgestellt, mit denen 100.000 Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten werden konnten (Stand: April 2024).<ref name=":3" />
Projekte und Initiativen
Headquarters Erste Campus
Das Hauptquartier der Erste Group, der Ersten Bank Österreich und deren Tochtergesellschaften wurde im Frühjahr 2016 in Wien unter dem Namen Erste Campus eröffnet. Der Bau des Hauptquartiers begann am 26. Juni 2012 auf dem Gelände des ehemaligen Wiener Südbahnhofs und war das erste Großprojekt, das im Quartier Belvedere fertiggestellt wurde. In diesem Stadtteil befinden sich mehrere Unternehmen sowie Wohnhäuser, Grünflächen, Kultureinrichtungen, Museen, Geschäfte und Restaurants.<ref>Erste Group Konzernzentrale in Wien. In: Heinze GmbH. 2024, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref><ref>Erste Group besiedelt modernste Konzernzentrale Österreichs. In: Erste Group Bank AG. 8. Februar 2016, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Der Campus ist über die S-Bahn-Station Wien Quartier Belvedere und über die gleichnamige Haltestelle der Straßenbahnlinien D, O und 18 erreichbar.<ref>Location macht den Event. In: The Eventery Erste Campus. Abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Erste Financial Life Park (Flip)
2016 wurde der Erste Financial Life Park (Flip) mit 1.500 m² interaktiver Ausstellungsfläche eröffnet. Das Flip bietet Fortbildungen zu finanzieller Eigenverantwortung und Überschuldungsprävention an.<ref>Patrick Dax: Flip: Erste Bank startet Financial Life Park. In: Future Zone. 28. Oktober 2016, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Das Flip hat seit seiner Gründung verschiedene Auszeichnungen erhalten, darunter den Entrepreneurship Education of the Year Award und den Red Dot Award.<ref>Wir über uns. In: Flip: Erste Financial Life Park. Abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Neben der dauerhaften Ausstellung in Wien hat das Flip auch mobile Bildungsangebote unter dem Namen Flip2Go in einem umgebauten Bus.<ref>FLiP2Go. In: Flip: Erste Financial Life Park. Abgerufen am 19. Juni 2024.</ref> Anfang des Jahres 2024 gab die Geschäftsführung von Flip bekannt, gemeinsam mit der Rheinischen Sparkasse das Konzept des Flip2Go ab 2025 im Rheinland anzubieten.<ref>Finanzbildung made in Austria expandiert nach Deutschland. In: Der Standard. 15. März 2024, abgerufen am 20. Juni 2024.</ref>
Die Unabhängigkeit der Bildungsangebote wird durch einen wissenschaftlichen Beirat bestehend aus Fachleuten verschiedener Einrichtungen wie der WU Wien, Stanford University und der OECD sichergestellt.<ref>Mehr als eine Ausstellung: Erste Financial Life Park. In: Österreichische Sparkassen-Zeitung. Mai 2016, abgerufen am 20. Juni 2024.</ref>
Financial Health Prototype
Ende des Jahres 2023 veröffentlichten Erste Bank sowie Erste Group als erstes österreichisches Finanzunternehmen die Finanz-KI Financial Health Prototype. Der Chatbot nutzt dabei die Technologien von OpenAI und ChatGPT. Das Projekt ist allerdings noch in der Entwicklungsphase, eine Beta-Version kann jedoch schon online getestet werden.<ref>Der Financial Health Prototype. In: sparkasse.at. Erste Bank der österreichischen Sparkassen, Erste Group Bank AG, abgerufen am 25. Mai 2024.</ref><ref>Erste Bank startet erste Finanz KI Österreichs. In: erstegroup.com. Erste Group Bank AG, 5. Oktober 2023, abgerufen am 25. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Financial Health Prototype. In: erstebank.ai. Erste Group Bank AG, Erste Bank der österreichischen Sparkassen, abgerufen am 25. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Europäisches Forum Alpbach
Die Erste Group ist langjähriger Partner des jährlich ausgetragenen Europäischen Forums Alpbach, bei dem Teilnehmer und Referenten aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Kultur und Wissenschaft über gesellschaftliche Fragen und Herausforderungen sowie interdisziplinäre Maßnahmen diskutieren.<ref>Europäisches Forum Alpbach 2024. In: Erste Group Bank. 2024, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Nachhaltigkeit
Im März 2021 verabschiedete die Erste Group ihre eigene Kohlerichtlinie, die Investitionen in den Kohleabbau, Kohleverarbeitung oder die kohlebasierte Energieerzeugung untersagt.<ref>Kohleausstieg: Erste Group verschärft Gangart. In: Geld-Magazin. 10. März 2021, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Im Juli 2021 trat die Bankengruppe der EU-Nachhaltigkeits-Initiative Green Consumption Pledge bei und verpflichtete sich, mehr Fonds mit Öko-Label zu verkaufen, die nachhaltige Berichterstattung zu stärken und die Kunden mehr über nachhaltige Finanzprodukte zu informieren. Die Verpflichtungen werden von der Tochtergesellschaft Erste Asset Managemet (EAM) umgesetzt.<ref>Erste Group tritt dem Green Consumption Pledge der EU bei. In: Österreichische Sparkassen-Zeitung. 3. Juli 2021, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Die Erste Group ist seit November 2021 Mitglied der UN-Brancheninitiative Net-Zero Banking Alliance (NZBA) und hat sich verpflichtet, spätestens bis zum Jahr 2050 ihre Kredit- und Anlageprodukte klimaneutral zu gestalten. Zeitgleich trat sie der Financial Initiative des UN Environmental Programm (UNEP FI) bei und verpflichtete sich zu den UN Prinzipien für verantwortungsvolles Banking.<ref>Erste Group richtet Kredit- und Anlageportfolio bis 2050 auf Netto Null Emissionen aus. In: Börse Social. 2. November 2021, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Gemeinsam mit den Unternehmen Citigroup, Jefferies Group und Morgan Stanley fungierte die Erste Group als Joint Global Coordinator beim Gang an die Bukarester Börse von Hidroelectrica, einem Stromerzeuger von erneuerbaren Energien.<ref>Hidroelectrica: Der größte Börsengang in Rumäniens Geschichte. In: Umwelt Journal. 14. Juli 2023, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Im März 2024 investierte die Erste Group und ihre serbische Tochterbank Erste Bank a.d. Novi Sad gemeinsam mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) 91,4 Millionen Euro in die Entwicklung, den Bau und den Betrieb eines 94-MW-Windparks in Serbien.<ref>Erste und EBRD genehmigen Finanzierungspaket für neuen Windpark in Serbien. In: Windkraft-Journal. 28. März 2024, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Darüber hinaus finanzieren die Erste Group und ihre rumänische Tochtergesellschaft Banca Comercială Română (BCR) gemeinsam mit einem Beitrag von jeweils 32,66 Millionen Euro den von dem dänischen Unternehmen Eurowind Energy entwickelten 48-MW-Windpark Pecineaga, der im ersten Quartal 2025 in Betrieb genommen werden soll.<ref>Erste Group finanziert Windpark in Rumänien. In: Börse Social. 23. April 2024, abgerufen am 19. Juni 2024.</ref>
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
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