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Noureddine Morceli

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Noureddine Morceli Vorlage:SportPicto

Morceli athene 1997.jpg

Nation AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg Algerien
Geburtstag 28. Februar 1970 (56 Jahre)
Geburtsort Ténès
Größe 175 cm
Gewicht 60 kg
Karriere
Disziplin Mittelstreckenlauf
Bestleistung 1:44,79 (800 m)
3:27,37 min (1500 m)
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Hallen-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Mittelmeerspiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Atlanta 1996 1500 m
 Weltmeisterschaften
Gold Tokio 1991 1500 m
Gold Stuttgart 1993 1500 m
Gold Göteborg 1995 1500 m
 Hallenweltmeisterschaften
Gold Sevilla 1991 1500 m
 Mittelmeerspiele
Gold Narbonne 1993 1500 m

Noureddine Morceli (arabisch نور الدين مرسلي, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 28. Februar 1970 in Ténès, Provinz Chlef) ist ein ehemaliger algerischer Mittelstreckenläufer. Er wurde einmal Olympiasieger und dreimal Weltmeister.

Biografie

Seinen ersten internationalen Erfolg konnte Morceli 1988 bei den Juniorenweltmeisterschaften feiern, wo er über 1500 Meter die Silbermedaille gewann. 1990 stellte er mit 3:32,60 Minuten die Jahresweltbestzeit auf. Seine Dominanz setzte er auch 1991 fort, als er am 28. Februar in Sevilla einen Hallenweltrekord aufstellte (3:34,16 min). Nur gerade neun Tage später gewann er auf der gleichen Bahn Gold bei den Hallenweltmeisterschaften 1991 über dieselbe Distanz. In die Weltmeisterschaften in Tokio ging Morceli bereits als haushoher Favorit und gewann souverän.

Anfang 1992 lief Morceli mit 2:15,26 Minuten einen weiteren Hallenweltrekord über 1000 Meter. Dass Morceli bei den Olympischen Spielen in Barcelona über 1500 Meter gewinnen würde, schien im Vorfeld außer Frage zu stehen. Doch im Finale wurde erstaunlich langsam gelaufen; bei der 800-Meter-Zwischenzeit waren die Männer sogar langsamer als die Frauen. Dies war überhaupt nicht das Tempo, das Morceli behagte. Auf der Zielgeraden war er nicht mehr in der Lage zu beschleunigen und wurde nur enttäuschender Siebter. Er konnte diese Enttäuschung rasch überwinden und lief einige Wochen später mit 3:28,86 min einen Freiluftweltrekord.

Bei den Weltmeisterschaften 1993 in Stuttgart begann der 1500-Meter-Lauf ebenfalls ziemlich langsam. Doch diesmal konnte Morceli das Rennen kontrollieren und deklassierte das Feld mit einer Schlussrunde von 50,6 Sekunden. Im selben Jahr stellte er mit 3:44,39 min einen Weltrekord im Meilenlauf auf. Im selben Jahr wurde er von der französischen Sportzeitung L’Équipe zum Weltsportler des Jahres gewählt.

1994 holte er sich mit 7:25,11 min den Weltrekord über 3000 Meter. Angespornt durch die deutliche Steigerung von Moses Kiptanuis Bestmarke beschloss er auch den Weltrekord Haile Gebrselassies über 5000 Meter zu attackieren. In 13:03,85 min scheiterte er deutlich, jedoch versetzte er die Leichtathletikwelt mit einer Schlussrunde von 51,97 Sekunden erneut in Erstaunen. Ein Jahr später lief er innerhalb von neun Tagen zwei weitere Weltrekorde: Zunächst unterbot er Saïd Aouitas Rekord im 2000-Meter-Lauf in 4:47,88 min, danach seine eigene Bestmarke über 1500 Meter in 3:27,37 min. Bei den Weltmeisterschaften in Göteborg verteidigte er seinen Weltmeistertitel erfolgreich.

In die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta ging Morceli als Favorit für die 1500-Meter-Strecke. Nachdem sein größter Konkurrent Hicham El Guerrouj eingangs der letzten Runde stürzte, gewann Morceli überlegen. Bei den Weltmeisterschaften 1997 in Athen wurde Morceli lediglich Vierter, 1999 in Sevilla gab er das Rennen vor der letzten Runde auf. Sein letztes Rennen lief Morceli bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney, wo er jedoch keine Medaille gewinnen konnte.

Noureddine Morceli war von 1997 bis 2002 mit der Schweizer Langstreckenläuferin Patricia Morceli (* 1974) verheiratet. Er wurde von seinem älteren Bruder Abderrahmane Morceli trainiert, der bei den Afrikameisterschaften 1979 in Dakar die Silbermedaille im 1500-Meter-Lauf gewann.

Persönliche Bestzeiten

  • 800 m: 1:44,79 min, 29. Juli 1991, Annaba
  • 1000 m: 2:13,73 min, 2. Juli 1993, Villeneuve-d’Ascq
  • 1500 m: 3:27,37 min, 12. Juli 1995, Nizza
    • Halle: 3:34,16 min, 28. Februar 1991, Sevilla
  • Meile: 3:44,39 min, 5. September 1993, Rieti
    • Halle: 3:50,70 min, 20. Februar 1993, Birmingham
  • 2000 m: 4:47,88 min, 3. Juli 1995, Paris
  • 3000 m: 7:25,11 min, 2. August 1994, Monaco
  • 5000 m: 13:03,85 min, 17. August 1994, Zürich

Auszeichnungen

2013: Aufnahme in die IAAF Hall of Fame

Weblinks

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1896: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Edwin Flack | 1900: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Charles Bennett | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg James Lightbody | Zwischenspiele 1906: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg James Lightbody | 1908: Vereinigte Staaten 46Datei:Flag of the United States (1908-1912).svg Mel Sheppard | 1912: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Arnold Jackson | 1920: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Albert Hill | 1924: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Paavo Nurmi | 1928: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Harri Larva | 1932: Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Luigi Beccali | 1936: NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Jack Lovelock | 1948: SchwedenSchweden Henry Eriksson | 1952: LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Josy Barthel | 1956: IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Ron Delany | 1960: AustralienAustralien Herb Elliott | 1964: NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Peter Snell | 1968: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kipchoge Keino | 1972: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Pekka Vasala | 1976: NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg John Walker | 1980: Vorlage:IOC/IOC Sebastian Coe | 1984: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sebastian Coe | 1988: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Peter Rono | 1992: SpanienSpanien Fermín Cacho | 1996: AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg Noureddine Morceli | 2000: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Noah Ngeny | 2004: MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Hicham El Guerrouj | 2008: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Asbel Kiprop | 2012: AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg Taoufik Makhloufi | 2016: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matthew Centrowitz | 2020: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Jakob Ingebrigtsen | 2024: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cole Hocker Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

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1985: Michael Hillardt | 1987: Marcus O’Sullivan | 1989: Marcus O’Sullivan | 1991: Noureddine Morceli | 1993: Marcus O’Sullivan | 1995: Hicham El Guerrouj | 1997: Hicham El Guerrouj | 1999: Haile Gebrselassie | 2001: Rui Silva | 2003: Driss Maazouzi | 2004: Paul Korir | 2006: Iwan Heschko | 2008: Deresse Mekonnen | 2010: Deresse Mekonnen | 2012: Abdalaati Iguider | 2014: Ayanleh Souleiman | 2016: Matthew Centrowitz | 2018: Samuel Tefera | 2022: Samuel Tefera | 2024: George Beamish | 2025: Jakob Ingebrigtsen | 2026: Mariano García

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