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Stollsdorf

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Stollsdorf
Gemeinde Königsfeld
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Stollsdorf 51° 3′ N, 12° 45′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 2′ 50″ N, 12° 44′ 51″ O
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Fläche: 2,18 km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Köttwitzsch
Postleitzahl: 09306
Vorwahl: 03737
Lage von Stollsdorf in Sachsen

Stollsdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Königsfeld im sächsischen Landkreis Mittelsachsen. Der Ort wurde am 1. Juli 1950 nach Köttwitzsch eingemeindet, mit dem er am 1. Januar 1994 zur Gemeinde Königsfeld kam.

Geografie

Datei:StollsdorfBrücke.JPG
Stollsdorf, Brücke der stillgelegten Bahnstrecke Rochlitz–Penig

Geografische Lage und Verkehr

Stollsdorf ist der südlichste Ortsteil der Gemeinde Königsfeld. Er befindet sich am Mittellauf des Frelsbachs, einem Zufluss der Zwickauer Mulde. Die Bundesstraße 175 verläuft im Südosten an Stollsdorf vorbei, die Bundesstraße 7 nördlich des Orts. Direkt westlich von Stollsdorf verläuft die Trasse der stillgelegten Bahnstrecke Rochlitz–Penig, welche zwischen 1872 und 2002 in Betrieb war.

Nachbarorte

Köttwitzsch
Wickershain Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Noßwitz
Breitenborn Wittgendorf

Geschichte

Datei:StollsdorfS.JPG
Blick auf Stollsdorf

Stollsdorf wurde im Jahr 1350 erstmals als Stolczendorf bzw. Stolczsdorf erwähnt. Bezüglich der Grundherrschaft unterstand Stollsdorf bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts dem Rittergut Königsfeld.<ref>Das Schloss Königsfeld. In: www.sachsens-schloesser.de. Abgerufen am 24. Juli 2025.</ref> Kirchlich ist der Ort seit jeher nach Rochlitz gepfarrt. Stollsdorf gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Rochlitz.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 58 f.</ref> Bei den im 19. Jahrhundert im Königreich Sachsen durchgeführten Verwaltungsreformen wurden die Ämter aufgelöst. Dadurch kam Stollsdorf im Jahr 1856 unter die Verwaltung des Gerichtsamts Rochlitz und 1875 an die neu gegründete Amtshauptmannschaft Rochlitz.<ref>Die Amtshauptmannschaft Rochlitz im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Juli 2024; abgerufen am 21. Juli 2025.</ref>

Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung von Stollsdorf nach Köttwitzsch.<ref>Stollsdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Durch die zweite Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde die Gemeinde Köttwitzsch dem Kreis Rochlitz im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt) angegliedert, der ab 1990 als sächsischer Landkreis Rochlitz fortgeführt wurde und 1994 im Landkreis Mittweida bzw. 2008 im Landkreis Mittelsachsen aufging. Am 1. Januar 1994 erfolgte die Eingemeindung der Gemeinde Köttwitzsch nach Königsfeld, wodurch Stollsdorf ein Ortsteil von Königsfeld wurde.<ref>Köttwitzsch im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>

Weblinks

Commons: Stollsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Doberenz | Haide | Köttwitzsch | Leupahn | Leutenhain | Schwarzbach | Seupahn | Stollsdorf | Weiditz | Weißbach

ehemaliger Ortsteil: Neukönigsfeld

Siedlung: Waldeshöh Vorlage:Klappleiste/Ende