Shkodran Mustafi
| Shkodran Mustafi | ||
| Datei:1 Shkodran Mustafi 2018 (cropped).jpg Shkodran Mustafi (2018)
| ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 17. April 1992 | |
| Geburtsort | Bad Hersfeld, Deutschland | |
| Größe | 184 cm | |
| Position | Abwehr | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 2000–2004 | 1. FV Bebra | |
| 2004–2006 | SV Rotenburg | |
| 2006–2009 | Hamburger SV | |
| 2009–2010 | FC Everton | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2009–2012 | FC Everton Reserve | 34 (1) |
| 2009–2012 | FC Everton | 0 (0) |
| 2012–2014 | Sampdoria Genua | 51 (1) |
| 2014–2016 | FC Valencia | 64 (6) |
| 2016–2021 | FC Arsenal | 102 (7) |
| 2021 | FC Schalke 04 | 13 (1) |
| 2021–2023 | UD Levante | 14 (2) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2008 | Deutschland U16 | 5 (0) |
| 2008–2009 | Deutschland U17 | 13 (4) |
| 2009–2010 | Deutschland U18 | 6 (1) |
| 2010–2011 | Deutschland U19 | 9 (2) |
| 2011–2013 | Deutschland U20 | 2 (0) |
| 2013 | Deutschland U21 | 7 (0) |
| 2014–2017 | Deutschland | 20 (2) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 2024–2025 | Deutschland U-17 (Co-Trainer) | |
| 2025– | Deutschland U-21 (Co-Trainer) | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Shkodran Mustafi (* 17. April 1992 in Bad Hersfeld) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler auf der Position des Innenverteidigers. Er stand zuletzt beim spanischen Verein UD Levante unter Vertrag. 2014 wurde er mit der Nationalmannschaft in Brasilien Weltmeister, 2017 gewann er den FIFA-Konföderationen-Pokal.
Leben
Shkodran Mustafi wurde im hessischen Bad Hersfeld geboren und wuchs im nahe gelegenen Bebra auf. Seine Eltern sind jugoslawische Einwanderer aus Gostivar<ref name="albaner">Donny, der Weltmeister, spiegel.de, abgerufen am 13. Juni 2016</ref> und gehörten dort der albanischen Minderheit in Nordmazedonien an. Mustafi hat die mazedonische Staatsbürgerschaft abgegeben.<ref>Shkodran Mustafi | GERMANIA, ab 2:50, abgerufen am 6. Juni 2018</ref> Am 18. Juli 2014 trug er sich als Mitglied der Weltmeistermannschaft in das Goldene Buch der Stadt Bebra ein.<ref>Einziger hessischer Weltmeister-Empfang in Bebra am 18. Juli 2014 Bebra.de, abgerufen am 28. Juli 2014</ref>
Im Juli 2016 heiratete Mustafi seine Lebensgefährtin, das albanisch-schweizerische Model Vjosa Kaba, in Gostivar.<ref>Weltmeister Shkodran Mustafi hat geheiratet. In: hessenschau.de. Hessischer Rundfunk, 29. Juli 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. August 2016; abgerufen am 13. August 2016.</ref><ref>Blick: «Miss Schweiz»-Kandidatinnen 2007 - Nr. 16. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Juli 2017; abgerufen am 25. Juli 2017.</ref> Im Juli 2017 bekam das Paar eine Tochter.<ref>Janna Halbroth: Hurra! WM-Held Mustafi ist Papa geworden. In: t-online.de. 19. Juli 2017, abgerufen am 24. Februar 2024.</ref>
Sportliche Laufbahn
Vereinskarriere
Anfänge
Mustafis sportliche Laufbahn begann rund um die Jahrtausendwende beim 1. FV Bebra. Über den SV 1914 Rotenburg, zunächst noch im Sturm, entschied er sich 2006 – nachdem ihn nach einem Hallenturnier mit Rotenburg mehrere Bundesligisten angesprochen hatten<ref>„Jetzt wollen wir den EM-Pokal“. dfb.de, 11. Mai 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. August 2014; abgerufen am 26. Februar 2010 (Interview mit Shkodran Mustafi und Robert Labus). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> – für einen Wechsel in das Nachwuchsleistungszentrum des Hamburger SV und zog in das Internat des Klubs ein.<ref>Ein Verteidiger mit glänzender Perspektive. Hamburger Abendblatt, 22. September 2008, abgerufen am 26. Februar 2010.</ref> Dort wurde Mustafi zum defensiven Mittelfeldspieler und Innenverteidiger umgeschult, spielte in der B- und A-Jugend und durfte unter Martin Jol bereits einige Male in der ersten Mannschaft mittrainieren.<ref>EM-Halbfinale für Mustafi nur Durchgangsstation. suedkurier.de, 14. Mai 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. September 2012; abgerufen am 26. Februar 2010.</ref>
FC Everton
Zur Saison 2009/10 wurde er vom englischen Erstligisten FC Everton für drei Jahre verpflichtet, nachdem auch Newcastle United, Manchester City und Borussia Dortmund Interesse gezeigt hatten.<ref>Geboren für die Premier League. spox.com, 16. Mai 2009, abgerufen am 26. Februar 2010 (Interview mit Shkodran Mustafi).</ref> In Everton gab er am 17. Dezember 2009 sein Pflichtspieldebüt in der Profimannschaft, als er im letzten Gruppenspiel der Europa League bei der 0:1-Heimniederlage gegen den belarussischen Meister BATE Baryssau in der 75. Minute für Tony Hibbert eingewechselt wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 22. Februar 2014 im Internet Archive) Spieler-Porträt auf der Website des FC Everton (englisch)</ref><ref>FC Everton – BATE Borisov. kicker online, abgerufen am 26. Februar 2010 (Spielschema).</ref> Der FC Everton war zu diesem Zeitpunkt bereits für das Sechzehntelfinale qualifiziert, und Trainer David Moyes hatte für das Spiel insgesamt acht Nachwuchsspieler der Jahrgänge 1990 bis 1993 in den Profikader berufen.<ref>Giulia Bould: Moyes names starting XI. evertonfc.com, 16. Dezember 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Januar 2014; abgerufen am 26. Februar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Sampdoria Genua
Da er sich beim FC Everton nicht durchzusetzen vermochte,<ref>Scott McLeod: Mustafi Moves On. Offizielle Website des FC Everton, 3. Januar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Februar 2014; abgerufen am 4. Januar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> wechselte er Anfang 2012 ablösefrei zum italienischen Zweitligisten Sampdoria Genua, bei dem er einen Viereinhalbjahresvertrag unterschrieb.<ref>Entspannen im Rückzugsgebiet. In: hna.de. 26. Dezember 2012, abgerufen am 23. Februar 2024.</ref> Am 26. Mai 2012 (42. Spieltag) debütierte Mustafi für Genua, als er bei der 1:3-Niederlage im Auswärtsspiel bei der AS Varese 1910 von Beginn zum Einsatz kam – und stieg in die Serie A auf.
Vom 12. Spieltag der Saison 2012/13 an folgten 16 weitere Ligaspiele, in denen sich Mustafi als Stammspieler etablierte.<ref name="kicker">Shkodran Mustafi | vereinslos | | 2022/23 | Spielerprofil. In: kicker.de. Abgerufen am 2. Februar 2024.</ref> In der Folgesaison 2013/14 bestritt er 30 von 38 Ligaspielen über 90 Minuten und erzielte am 26. Oktober 2013 (9. Spieltag) mit dem Siegtreffer zum 1:0 im Heimspiel gegen Atalanta Bergamo sein erstes Tor in der Serie A. Insgesamt bestritt er in dieser Saison 33 Spiele für Sampdoria.<ref name="kicker" />
FC Valencia
Zur Saison 2014/15 wechselte er zum FC Valencia und unterschrieb bei dem spanischen Club einen bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag.<ref>‘Venir al Valencia es un paso adelante en mi carrera’ valenciacf.com, abgerufen am 14. August 2014 (spanisch)</ref> Am 25. Oktober erzielte er am 9. Spieltag bei einem 3:1-Heimsieg gegen den FC Elche mit dem Treffer zum 1:0 in der 13. Spielminute seinen ersten Treffer in der Primera División.<ref>Spielschema FC Valencia gegen FC Elche, 9. Spieltag Liga BBVA 2014/15 kicker.de, abgerufen am 10. November 2014 (deutsch)</ref> Beim 3:1-Auswärtssieg beim FC Villarreal am 10. Spieltag markierte er die Treffer zum 2:0 und 3:0 in der 64. und 73. Spielminute.<ref>Spielschema FC Villarreal gegen FC Valencia, 10. Spieltag Liga BBVA 2014/15 kicker.de, abgerufen am 10. November 2014 (deutsch)</ref>
FC Arsenal
Im August 2016 wechselte er wieder nach England und schloss sich dem FC Arsenal an.<ref>Shkodran Mustafi signs for Arsenal arsenal.com, am 30. August 2016, abgerufen am 30. August 2016</ref> Die Ablösesumme belief sich angeblich auf 41 Millionen Euro.<ref>Arsenal-Einkauf Mustafi: „Ich will die Summe gar nicht wissen“. transfermarkt.de, 1. September 2016, abgerufen am 1. September 2016.</ref> Sein Premier-League-Debüt gab er am 10. September 2016 (4. Spieltag) beim 2:1-Sieg im Heimspiel gegen den FC Southampton. Am 27. Mai 2017 wurde Mustafi mit Arsenal nach einem 2:1-Finalsieg gegen den FC Chelsea FA-Cup-Sieger, wenngleich er im Endspiel nicht auf dem Platz stand.<ref>England, FA-Cup-Finale: FC Chelsea - FC Arsenal. In: sport1.de. 27. Mai 2017, abgerufen am 29. Februar 2024.</ref> Bis zur Saison 2019/20, in der er nur noch 15-mal in der Premier League zum Einsatz kam, war er Stammspieler der Londoner. Nachdem er in der folgenden Saison nur noch dreimal in der Liga zum Zuge gekommen war, wurde sein Vertrag am letzten Tag der Wintertransferperiode 2021 aufgelöst.
FC Schalke 04
Zum 1. Februar 2021 wechselte der 28-Jährige ablösefrei zum Tabellenletzten der Bundesliga, dem FC Schalke 04, bei dem er einen bis zum Ende der Saison 2020/21 gültigen Vertrag erhielt.<ref>S04 verpflichtet Shkodran Mustafi - Ozan Kabak wechselt zum FC Liverpool, schalke04.de, 1. Februar 2021, abgerufen am 2. Februar 2021.</ref> Der Innenverteidiger spielte unter den Cheftrainern Christian Gross und dessen Nachfolger Dimitrios Grammozis 13-mal (11-mal von Beginn) in der Bundesliga und erzielte ein Tor. Am Saisonende stieg der FC Schalke 04 in die 2. Bundesliga ab, woraufhin Mustafi den Verein mit seinem Vertragsende verließ.
UD Levante
Am 2. September 2021 kehrte Mustafi in die Stadt Valencia zurück und schloss sich dem La Liga-Klub Levante mit einem Zweijahresvertrag an. Er erlitt mehrere Verletzungen und bestritt nur elf Spiele, als die Mannschaft abstieg. Dazu gehörten drei Monate mit einer Knieverletzung von Dezember bis März 2022, gefolgt von einer Quadrizepszerrung zwischen April und Juli. Sein einziges Tor war der frühe Führungstreffer bei einer 1:3-Niederlage bei Real Betis am 28. November 2021. Der am 30. Juni 2023 auslaufende Vertrag wurde nicht verlängert. Daraufhin war Mustafi ein Jahr ohne Verein, ehe er im Sommer 2024 seine aktive Karriere beendete.<ref>Meldung auf transfermarkt.de, abgerufen am 25. Juni 2024</ref> In vier Topligen Europas hatte Mustafi am Ende der Laufbahn fast 250 Punktspiele absolviert.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Shkodran Mustafi - Matches and Goals in Bundesliga.] RSSSF.org, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Auswahleinsätze
Seine Karriere als Auswahlspieler begann Shkodran Mustafi 2003 im DFB-Stützpunkt Bad Hersfeld. Der bereits im E-Juniorenalter sehr zweikampf- und außergewöhnlich kopfballstarke Spieler wurde im August 2003 von Stützpunkttrainer Jochen Schäfer erstmals für die Kreisauswahl Hersfeld-Rotenburg nominiert. Über die Bezirksauswahl Fulda mit seinem Trainer Michael Schäfer gelangte Shkodran Mustafi dann auch in die Hessenauswahl. Insgesamt trainierte und spielte er drei Jahre im DFB-Stützpunkt in Bad Hersfeld, war aber als mazedonischer Staatsangehöriger nicht für DFB-Auswahlen spielberechtigt. Im Alter von 15 Jahren legte er die mazedonische Staatsbürgerschaft ab und nahm die deutsche Staatsangehörigkeit an.<ref name="albaner" />
2009 wurde Mustafi in den Kader für die U-17-Europameisterschaft in Deutschland berufen. Im ersten Spiel gegen die türkische Auswahlmannschaft erzielte er per Kopfball das Tor zum 3:1-Endstand. Er bestritt alle Turnierspiele über 90 Minuten und wurde nach einem 2:1-Sieg im Endspiel gegen die niederländische Auswahlmannschaft U-17-Europameister. Im Herbst 2009 nahm er auch an der U-17-Weltmeisterschaft in Nigeria teil, bei der Deutschland jedoch schon im Achtelfinale ausschied. Erneut war Mustafi Stammspieler, erhielt jedoch in der Verlängerung des letzten Spiels einen Platzverweis.
In den folgenden drei Jahren durchlief er auch alle weiteren DFB-Auswahlmannschaften. Am 24. März 2013 debütierte Mustafi in der U-21-Nationalmannschaft, die in Tel Aviv die israelische Auswahl mit 2:1 bezwang. Im Juni desselben Jahres gehörte er dem deutschen Kader für die U-21-Fußball-Europameisterschaft 2013 in Israel an, mit dem er allerdings in der Vorrunde ausschied und nur ein Turnierspiel bestritt.
Am 28. Februar 2014 wurde Mustafi von Bundestrainer Joachim Löw für das Test-Länderspiel der A-Nationalmannschaft gegen Chile nominiert,<ref>Mit Schweinsteiger und vier Neulingen ins WM-Jahr. DFB, 28. Februar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. August 2014; abgerufen am 28. Februar 2014.</ref> kam dort jedoch nicht zum Einsatz.<ref>Spielanalyse | Götze steht einmal richtig | Deutschland - Chile 1:0 | 1. Spieltag | Nationalteams Freundschaftsspiele 2014 - kicker. In: kicker.de. 5. März 2014, abgerufen am 2. Februar 2024.</ref>
auf dem Weg zur Siegesfeier
am Brandenburger Tor
Am 8. Mai 2014 nahm Bundestrainer Löw ihn in den vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien auf.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Löw nominiert 30 Spieler für erweiterten WM-Kader ( vom 9. Mai 2014 im Internet Archive) dfb.de, abgerufen am 8. Mai 2014</ref> Sein Länderspiel-Debüt in der A-Nationalmannschaft gab er am 13. Mai 2014 in Hamburg beim 0:0 im Test-Länderspiel gegen Polen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mit acht Debütanten gegen Polen ( vom 14. Mai 2014 im Internet Archive) auf DFB.de vom 13. Mai 2014</ref> Bei der Nominierung des endgültigen deutschen WM-Aufgebots wurde Mustafi zunächst nicht berücksichtigt.<ref name="dfb" /> Jedoch rückte er nach wenigen Tagen für Marco Reus nach, der sich im Länderspiel gegen Armenien am 6. Juni 2014 einen Teilriss der vorderen Syndesmose zugezogen hatte und auf die Teilnahme an der WM verzichten musste.<ref name="dfb2" /> Im ersten Gruppenspiel beim 4:0-Sieg gegen Portugal kam Mustafi für den verletzten Mats Hummels in der 73. Minute zu seinem zweiten Länderspiel. Beim Achtelfinalspiel gegen Algerien spielte er von Beginn an auf der Position des Rechtsverteidigers, zog sich am rechten Oberschenkel einen Muskelbündelriss zu und musste in der 70. Minute ausgewechselt werden. Er kam aufgrund der Verletzung bei der WM nicht mehr zum Einsatz; die deutsche Nationalmannschaft gewann das Turnier.
Mustafi stand im Kader der Nationalmannschaft für die Europameisterschaft 2016.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Kader für die Europameisterschaft in Frankreich 2016 (10. Juni bis 10. Juli) ( vom 31. Mai 2016 im Internet Archive), dfb.de, abgerufen am 31. Mai 2016</ref> Im ersten Gruppenspiel stand er für den noch verletzten Mats Hummels in der Mannschaft. Beim 2:0-Sieg gegen die Ukraine erzielte er in seinem elften Länderspiel in der 19. Minute mit einem Kopfball nach einem Freistoß mit dem Treffer zum 1:0 sein erstes Länderspieltor.<ref>FOCUS Online: EM 2016: DFB-Team gegen die Ukraine im Live-Ticker. In: FOCUS Online. Abgerufen am 12. Juni 2016.</ref> Danach kehrte Hummels zurück in die Mannschaft und Mustafi blieb auf der Bank, auch im Halbfinale, als Hummels gelbgesperrt fehlte. Erst als in diesem Spiel mit Jérôme Boateng ein weiterer Innenverteidiger verletzt ausfiel, kam er zu seinem zweiten Einsatz. Die Partie endete 2:0 für Gastgeber Frankreich und das deutsche Team schied aus.
Joachim Löw nominierte Mustafi für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 in Russland.<ref>Der Kader für den FIFA Confederations Cup in Russland (17. Juni bis 2. Juli 2017). DFB.de, Mai 2017, abgerufen am 19. Juni 2017.</ref> Im Turnier, das die deutsche Mannschaft gewann, kam er auf drei Einsätze, darunter der 1:0-Finalsieg am 2. Juli 2017 gegen Chile. Der 5:1-Sieg am 8. Oktober 2017 am Betzenberg in Kaiserslautern gegen Aserbaidschan anlässlich der WM-Qualifikation war sein 20. und letztes Länderspiel.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Shkodran Mustafi - International Appearances.] RSSSF.org, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Er wurde in der Folge nicht mehr nominiert und gehörte somit auch bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland nicht zum deutschen Kader.
Trainerkarriere
Auf das Ende seiner aktiven Karriere folgte die Anstellung beim Deutschen Fußball-Bund, der ihn im Juni 2024 zum Co-Trainer der deutschen U17-Nationalmannschaft ernannte.<ref>Meldung auf der Webpräsenz des Deutschen Fußball-Bundes, abgerufen am 25. Juni 2024</ref> Seit dem 1. September 2025 ist er Co-Trainer der deutschen U-21 unter Antonio Di Salvo.<ref>Weltmeister Mustafi wird Co-Trainer der U 21-Nationalmannschaft. Abgerufen am 13. August 2025.</ref>
Sonstiges
Bei der EM 2024 war Mustafi als Experte für MagentaTV im Einsatz. In dieser Funktion ist er auch bei Sky tätig.
Titel
- Nationalmannschaft
- FC Arsenal
- Englischer Pokalsieger (2): 2017, 2020
Weblinks
- Offizielle Website von Shkodran Mustafi
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- Shkodran Mustafi bei aic.football.it (italienisch)
Einzelnachweise
<references> <ref name="dfb"> WM-Kader steht: Löw streicht Mustafi, Schmelzer und Volland. Meldung. DFB, 2. Juni 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. August 2014; abgerufen am 3. Juni 2014. </ref> <ref name="dfb2"> Reus verpasst WM – Löw nominiert Mustafi nach. Meldung. DFB, 7. Juni 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Juli 2014; abgerufen am 7. Juni 2014. </ref> </references>
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Jérôme Boateng | Julian Draxler | Erik Durm | Matthias Ginter | Mario Götze | Kevin Großkreutz | Benedikt Höwedes | Mats Hummels | Sami Khedira | Miroslav Klose | Christoph Kramer | Toni Kroos | Philipp Lahm ein weißes C in blauem Kreis | Per Mertesacker | Thomas Müller | Shkodran Mustafi | Manuel Neuer | Mesut Özil | Lukas Podolski | André Schürrle | Bastian Schweinsteiger | Roman Weidenfeller | Ron-Robert Zieler
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mustafi, Shkodran |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 17. April 1992 |
| GEBURTSORT | Bad Hersfeld, Deutschland |
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- Fußballweltmeister (Deutschland)
- FA-Cup-Sieger
- Teilnehmer an einer Fußball-Europameisterschaft (Deutschland)
- Teilnehmer am FIFA-Konföderationen-Pokal (Deutschland)
- FIFA-Konföderationen-Pokal-Sieger
- Fußballspieler (FC Everton)
- Fußballspieler (Sampdoria Genua)
- Fußballspieler (FC Valencia)
- Fußballspieler (FC Arsenal)
- Fußballspieler (FC Schalke 04)
- Fußballtrainer (Deutschland)
- TV-Experte für Fußball
- Träger des Silbernen Lorbeerblattes
- Deutscher
- Geboren 1992
- Mann