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Inger (Lohmar)

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Inger
Stadt Lohmar
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(632)&title=Inger 50° 50′ N, 7° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(632) 50° 50′ 8″ N, 7° 16′ 7″ O
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Höhe: 181 m
Einwohner: 632 (30. Dez. 2017)<ref>Stadt Lohmar :: Inger+. Abgerufen am 5. August 2023.</ref>
Eingemeindung: 1. August 1969
Postleitzahl: 53797
Vorwahl: 02246

Inger ist ein Stadtteil von Lohmar im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadtporträt, Lohmar in Kürze (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Februar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lohmar.de auf der Homepage der Stadt Lohmar</ref> Bis 1969 war Inger eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Inger liegt im südöstlichen Lohmar. Umliegende Ortschaften und Weiler sind Fischburg im Norden, Bich, Birkhof, Hove und Hagen im Nordosten, Birk und Hochhausen (zu Neunkirchen-Seelscheid) im Osten bis Südosten, Heide und Albach im Süden sowie Krölenbroich, Lohmarhohn und Algert im Westen.<ref name="TK" >Topographische Karte 1:25000</ref>

In Inger entspringt der Kierbach, ein linker Nebenfluss des Jabaches. Dieser entspringt im Jabachtal zwischen Krahwinkel und Winkel.<ref name="TK" />

Gemeinde Inger

Die ehemalige Honnschaft Inger gehörte vom 14. Jahrhundert an bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zum Amt Blankenberg im Herzogtum Berg. Von 1806 bis 1814 war Inger Teil der Mairie Lohmar im Arrondissement Siegburg, später im Arrondissement Mülheim am Rhein, das dem Département Rhein zugeordnet war. Nach den auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen kam das Rheinland zum Königreich Preußen. Die Gemeinde Inger wurde der Bürgermeisterei Lohmar (ab 1927 Amt Lohmar) im Kreis Siegburg (ab 1825 Siegkreis) im Regierungsbezirk Köln zugeordnet.<ref>Archive in NRW: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verwaltungszugehörigkeit Lohmar (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.archive.nrw.de</ref>

Nach einer Statistik aus dem Jahre 1888 gehörten zur Gemeinde Inger die Ortschaften (damalige Schreibweise): Albach, Algert, Bich, Birk, Breidenbach, Freiheit, Hagen, Heide, Hove, Inger, Kröhlenbroich, Neuenhaus und Winkel.<ref name="gemeindelexikon">Gemeindelexikon für das Königreich Preußen (PDF; 1,5 MB), Band XII Provinz Rheinland, Verlag des Königlich statistischen Bureaus (Hrsg.), 1888, S. 116</ref> In einem Adressbuch aus dem Jahre 1901 wurde zusätzlich noch die Ortschaft Franzhäuschen (ein Haus) angegeben.<ref>Grosses Landes-Adressbuch für die einzelnen Staaten und Provinzen des Deutschen Reiches, Hannover: Berenberg, 1901, S. 171</ref>

Im Jahr 1885 hatte die Gemeinde 666 Einwohner, die in 154 Häusern lebten. Die Einwohner gehörten ausnahmslos dem katholischen Glauben an. Die Gemarkung der Gemeinde betrug 707 ha davon waren 422 ha Ackerland, 54 ha Wiesen und 179 ha Wald.<ref name="gemeindelexikon" />

Zum 1. August 1969 wurde das Amt Lohmar, zu dem die Gemeinde Inger bis dahin verwaltungsmäßig gehörte, im Rahmen der kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn (Bonn-Gesetz) aufgelöst und die Gemeinde Inger in die neu gebildete amtsfreie Gemeinde Lohmar eingegliedert.<ref>Gesetz zur kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn (Bonn-Gesetz) vom 1. Juli 1969; § 13</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1816 691
1843 787
1871 726
1905 662
1961 1263

Quelle: Volkszählungen 1816 bis 1970<ref>Volkszählungsergebnisse von 1816 bis 1970 der Städte und Gemeinden. Beiträge zur Statistik des Rhein-Sieg-Kreises, Bd. 17, Siegburg 1980, S. 74.</ref>

Verkehr

Einzelnachweise

<references />

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