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Münchhof (Lohmar)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Münchhof
Stadt Lohmar
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(90)&title=M%C3%BCnchhof 50° 53′ N, 7° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(90) 50° 52′ 57″ N, 7° 15′ 41″ O
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Höhe: ca. 160 m
Einwohner: 90 (26. Nov. 2016)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. August 1969
Postleitzahl: 53797
Vorwahl: 02206
Münchhof (Nordrhein-Westfalen)
Münchhof (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Münchhof in Nordrhein-Westfalen

Münchhof ist ein Stadtteil von Lohmar im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadtporträt, Lohmar in Kürze (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Februar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lohmar.de auf der Homepage der Stadt Lohmar</ref>

Geographie

Münchhof liegt mittig im Norden Lohmars. Umliegende Ortschaften und Weiler sind Schönenberg und Katharinenbach im Norden, Klefhaus, Hohn, Kattwinkel und Höffen im Nordosten, Mailahn im Osten, Weeg und Hausdorp im Südosten, Mackenbach, Grube Pilot und Dorpmühle im Süden, Kirchbach im Südwesten, Wahlscheid im Westen und Emmersbach im Nordwesten.<ref name="TK">Topographische Karte 1:25000</ref>

Der Emmersbach, ein orographisch linker Nebenfluss des Hohner Bachs, entspringt nordwestlich von Münchhof. Östlich von Münchhof entspringt der Kellerbach, ein linker Quellfluss des Hohner Bachs. Südlich von Münchhof fließt der Kirchbach entlang, ein linker Nebenfluss der Agger.<ref name="TK" />

Geschichte

Im Jahre 1166 schenkte die Gräfin Hildegund von Meer dem von ihr gegründeten Frauenkloster Meer, heute Meerbusch mit anderen Besitzungen einen Fronhof mit der Kirche in Wahlscheid (walescheith). Das Kloster und seine Besitzungen waren dem Propst des Klosters Steinfeld unterstellt.<ref>Theodor Joseph Lacomblet: Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins Band I. Nr. 414–415</ref> Zum Hof gehörten etwa 30 abhängige Höfe in den nahe gelegenen Orten. Ihre Inhaber erschienen zum Hofgericht, das von Steinfelder Mönchen geleitet wurde. Um den Fronhof entwickelte sich eine kleine Siedlung, die Mönchhof genannt wurde. Der Hof wurde von Halfen bewirtschaftet, die in der Zeit der Reformation, als sich die Mehrzahl der Einwohner des Pfarrbezirks Wahlscheid zur Lehre Martin Luthers bekannten und die Pfarrstelle an einen Pfarrer der Augsburger Konfession fiel, katholisch blieben.<ref> Personenstandsarchiv Brühl, heute Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland Standort Duisburg, Kirchenbuch der evangelischen Kirche Wahlscheid</ref>

Seit 1643 hatte das Kloster Dünnwald, ein Steinfelder Priorat, die Aufsicht über den Mönchhof. 1718 erwarb Freiherr von Bronkhorst in einem Gütertausch den Münchhof, den seine Witwe 1731 an Bürgerliche verkaufte. Das Hofgericht, das von den Besitzern des Hofes geleitet wurde, fand bis zur Aufhebung der bisherigen Gerichte unter Napoléon statt.<ref>LVR Archivberatungsstelle Brauweiler, Hofgerichtsprotokolle Münchhof. 1998 eingesehen </ref>

Nach der Neuordnung der Verwaltung im Jahre 1808 wurde Wahlscheid eine Munizipalität, in preußischer Zeit eine Bürgermeisterei. Das Bürgermeisteramt war im Wohnhaus des Bürgermeisters und früheren Maires in Münchhof.<ref> Personenstandsarchiv Brühl, heute Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland Standort Duisburg, Zivilstandsregister Wahlscheid </ref> Einer seiner Nachkommen errichtete ein heute unter Denkmalschutz stehendes neues Wohnhaus, das bis 1924 Bürgermeisteramt der Bürgermeisterei Wahlscheid blieb.

Bis zum 1. August 1969 gehörte der Ort zu der bis dahin eigenständigen Gemeinde Wahlscheid.<ref>Gesetz zur kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn (Bonn-Gesetz) vom 1. Juli 1969; § 13</ref>

Sehenswürdigkeiten

Verkehr

Das Anruf-Sammeltaxi (AST) sorgt für die Anbindung an den ÖPNV. Münchhof gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS).

Einzelnachweise

<references />

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