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Bernhard Scheichelbauer

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Juni 2023 um 10:19 Uhr durch imported>Signakel (Hinweis auf die Gründung des Rotary Club und der Freimaurerlogen).
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Bernhard Scheichelbauer (* 1. Jänner 1890 in Wien, Österreich-Ungarn; † 30. November 1969 in Wien, Österreich) war ein österreichischer Freimaurer und Autor.

Bernhard Scheichelbauer war Staatsbeamter und wurde 1938 von den Nationalsozialisten mit Berufsverbot belegt und als „übelster Gegner des Nationalsozialismus“ beschrieben. Er beteiligte sich an der Gründung der Widerstandsgruppe O5.

Nach 1945 arbeitete er im Bundespressedienst.<ref>Günter K. Kodek: Unsere Bausteine sind die Menschen. Die Mitglieder der Wiener Freimaurer-Logen 1869–1938. Wien 2009, ISBN 978-3-85409-512-5, S. 301</ref><ref>Marcus G. Patka: Österreichische Freimaurer im Nationalsozialismus. Wien 2010, ISBN 978-3-205-78546-0, S. 117</ref>

Scheichelbauer war 1928 an der Gründung des Rotary Club Klagenfurt und 1931 an der Gründung der Klagenfurter Freimaurerloge Paracelsus beteiligt, die nur drei Jahre Später auf Druck des autoritären Ständestaates wieder geschlossen werden musste. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg betrieb er 1945 die Wiederbegründung dieser Loge. Anschließend übersiedelte er nach Wien und beteiligte sich an der Wiederbegründung der bereits 1871 gegründeten Sammelloge Humanitas, die den programmatischen Namen Humanitas Renata (Wiedergeborene Humanität) erhielt.<ref>Bernhard Scheichelbauer. In: Freimaurer-Wiki. Freunde & Förderer des Freimaurer-Wiki e.V., abgerufen am 9. Juni 2023.</ref>

In der Nachfolge von Karl Doppler war Scheichelbauer schließlich von 1948 bis 1960 Großmeister der Großloge von Österreich.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Michael Kraus: Die Freimaurer, 6. September 2007</ref>

Publikationen

  • Die Johannis-Freimaurerei: Versuch einer Einführung, Wien 1953, Nachdruck: Edition zum rauhen Stein 3, Studien-Verlag, Innsbruck 2000, ISBN 3-7065-1439-7<ref>Die Johannis Freimaurerei, Studien-Verlag, abgerufen am 27. März 2023.</ref>
  • mit Gustav Kuéss: 200 Jahre Freimaurerei in Österreich, Wien 1959, Nachdruck: Edition zum rauhen Stein 2, Studien-Verlag, Innsbruck 1999, ISBN 3-7065-1403-6<ref>200 Jahre Freimaurerei in Österreich, Studien-Verlag, abgerufen am 27. März 2023.</ref>

Einzelnachweise

<references />

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