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Christian Thielemann

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Christian Thielemann (2015)

Christian Thielemann (* 1. April 1959 in West-Berlin) ist ein deutscher Dirigent. Seit September 2024 ist er Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Von 2012 bis 2024 war er Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden.<ref>Staatskapelle Dresden wählt Daniele Gatti zum Chefdirigenten. Staatskapelle Dresden, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Februar 2023; abgerufen am 30. Dezember 2023.</ref>

Thielemann war von 2013 bis 2022 künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg<ref>Christian Thielemann über seine letzten Osterfestspiele: „Ich bin adoptierter Salzburger“. Abgerufen am 16. Juli 2022.</ref> und von 2015 bis 2020 Musikdirektor der Bayreuther Festspiele.<ref>Christian Thielemann wird Musikdirektor in Bayreuth. In: Der Tagesspiegel. 29. Juni 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Juli 2022; abgerufen am 16. Juli 2022.</ref> Dort hat er in den Jahren von 2000 bis 2022 alle zehn Werke von Richard Wagner, die bei den Festspielen aufgeführt werden, dirigiert,<ref>10 Wagner-Opern: Christian Thielemann hat eine gute Zeit in Bayreuth. In: Westdeutsche Zeitung. 23. Juli 2018, abgerufen am 16. Juli 2022.</ref> was vor ihm nur Felix Mottl gelang. Er gastiert regelmäßig bei den Wiener Philharmonikern und den Berliner Philharmonikern. Er dirigierte 2019 und 2024 das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Im Jahr 2020 wurde Thielemann zum Honorarprofessor der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden ernannt.<ref>Christian Thielemann zum Honorarprofessor ernannt. Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, abgerufen am 16. Juli 2022.</ref>

Biografie

Christian Thielemann wurde als einziges Kind von Hans und Sybille Thielemann in Berlin-Wilmersdorf geboren und wuchs in Berlin-Schlachtensee auf. Der Vater war Geschäftsführer der Berliner Vertretung der Otto Wolff AG, eines westdeutschen Eisenhandelsunternehmens; seine Mutter, aus einer pommerschen Offiziersfamilie stammend, war Apothekerin.<ref>Industrie-Anzeiger, Jahrg. 89 (1967), S. 34.</ref><ref>Christian Thielemann im Munzinger-Archiv, abgerufen am 1. April 2022 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> Thielemanns Großvater Georg Thielemann war vor dem Ersten Weltkrieg als Konditormeister von Leipzig nach Berlin gekommen und arbeitete während des Krieges als Kulissenschieber in der Hofoper Unter den Linden.<ref>Christian Thielemann: Mein Leben mit Wagner. München 2012, S. 17f., 319.</ref> Thielemann nahm mit fünf Jahren Klavierunterricht und studierte Bratsche.<ref>Who is who in der Bundesrepublik Deutschland. Zug 2001, S. 3930.</ref> Seine Karriere begann er mit neunzehn Jahren als Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin und gleichzeitig als Assistent von Herbert von Karajan in Berlin. 1985 wurde er Erster Kapellmeister an der Düsseldorfer Rheinoper und wechselte 1988 als Generalmusikdirektor (GMD) ans Staatstheater Nürnberg. Dort gelang dem damals jüngsten GMD Deutschlands mit einer Aufführung des Tristan und Isolde der künstlerische Durchbruch. 1997 erhielt er einen Ruf an die Deutsche Oper Berlin. Seinen dortigen Vertrag als Generalmusikdirektor kündigte er im Sommer 2004. Im September 2004 wurde er Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker. Im Jahr 2012 wechselte er als Chefdirigent zur Sächsischen Staatskapelle Dresden.<ref>Zähne zusammenbeißen und durch! In: Musik in Dresden. 25. Mai 2012, abgerufen am 16. Juli 2022.</ref>

International war Thielemann besonders am Anfang seiner Karriere oft in Italien tätig, beispielsweise wurde er 1993 erster Gastdirigent am Teatro Comunale di Bologna. 1987 debütierte er mit Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte an der Wiener Staatsoper. Am Londoner Opernhaus Covent Garden dirigierte er Jenůfa, Elektra, Der Rosenkavalier, Die ägyptische Helena sowie Hans Pfitzners Palestrina – eine Produktion, die er anschließend auch im Rahmen des ersten Gastspiels von Covent Garden an der New Yorker Met leitete. An der Met dirigierte er Der Rosenkavalier, Die Frau ohne Schatten und Arabella, an der Lyric Opera of Chicago eine Neuproduktion von Die Meistersinger von Nürnberg.

Thielemann konzentrierte sich zuletzt auf ausgewählte Orchester und wenige Opernhäuser. Nicht zuletzt aufgrund zahlreicher erfolgreicher Aufführungen der Werke Richard Wagners sowie seines Richard-Strauss-Repertoires gilt Thielemann als ein gefragter Dirigent. In der Opernliteratur reicht seine Bandbreite bis zu Arnold Schönbergs Moses und Aron und Hans Werner Henzes Der Prinz von Homburg.

Bei den Bayreuther Festspielen debütierte Thielemann im Jahr 2000 mit Wagners Die Meistersinger von Nürnberg. 2001 dirigierte er Parsifal, 2002 eine Neuproduktion des Tannhäuser. Von 2006 bis 2010 leitete er den Bayreuther Ring (Regie Tankred Dorst), und 2012 dirigierte er den Fliegenden Holländer. 2015 übernahm er in Bayreuth die musikalische Leitung für Tristan und Isolde<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> und ab 2018 Lohengrin.<ref>Premiere Bayreuther Festspiele 2018: Erste Kritikerstimmen zum neuen „Lohengrin“ | BR-Klassik. Bayerischer Rundfunk, 5. August 2018, abgerufen am 16. Juli 2022.</ref> Am 29. Juni 2015 wurde bekannt, dass Thielemann bereits am 15. März 2015 und mit Wirkung bis zum Jahre 2020 zum Musikdirektor der Bayreuther Festspiele berufen wurde, eine Position, die es bislang noch nicht gegeben hatte.<ref>Christian Thielemann zum Musikdirektor der Bayreuther Festspiele berufen. Journal der Freunde von Bayreuth, Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e. V., 9. Juli 2015.</ref> Bereits zuvor war Thielemann nach dem Tod des langjährigen Festspielleiters Wolfgang Wagner musikalischer Berater der Festspielleitung. Im Jahr 2020 lief sein Vertrag als Musikdirektor aus.<ref>Christian Thielemann und Bayreuth – Wie geht es weiter? In: nmz – neue musikzeitung. Abgerufen am 16. Juli 2022.</ref>

Thielemann dirigierte das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2019<ref>Neujahrskonzert: Christian Thielemann feiert Debüt in Wien. Abgerufen am 16. Juli 2022.</ref> und 2024.

Am 10. Mai 2021 gab die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch bekannt, dass der Vertrag mit Christian Thielemann als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle zum Ende der Spielzeit 2023/24 ausläuft und nicht verlängert wird.<ref> Zukunftsentscheidungen für die Semperoper und Sächsische Staatskapelle getroffen. Pressemitteilung der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus vom 10. Mai 2021. Abgerufen am 11. Mai 2021.</ref>

Datei:Sächsische Staatskapelle Dresden Christian Thielemann (c) Matthias Creutziger.jpg
Thielemann 2015 mit der Sächsischen Staatskapelle

Am 27. September 2023 wurde bei einer Pressekonferenz der Staatsoper Unter den Linden bekanntgegeben, dass er ab der Spielzeit 2024/25 den Posten als Generalmusikdirektor erhalten und die Nachfolge von Daniel Barenboim antreten wird. Er gab am 7. Oktober 2024 sein Antrittskonzert.<ref>Staatsoper Berlin: Thielemann bei Antrittskonzert bejubelt. 7. Oktober 2024, abgerufen am 8. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>dpa: Neues an der Staatsoper: Daniel Barenboim als "Ehrenchefdirigent" gefeiert. In: Die Zeit. 7. Oktober 2024, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 8. Oktober 2024]).</ref>

An der Universität Mozarteum erhielt er eine Professur für Orchesterdirigieren ab dem Wintersemester 2026/27.<ref>Thielemann wird Professor an Universität Mozarteum. In: musik-heute.de. 21. Oktober 2025, abgerufen am 21. Oktober 2025.</ref>

Thielemann lebt in Potsdam-Babelsberg.<ref>Karim Saab: Dirigent Christian Thielemann wünscht sich die alte Potsdamer Stadtmitte zurück. Märkische Allgemeine, 30. November 2016, abgerufen am 31. Dezember 2017.</ref>

Rezeption durch die Musikkritik

Nach Aussage von Peter Jungblut gilt er als „genialer Wagner-Dirigent“. Er stehe „auch im Ruf, besonders selbstbewusst und schwierig im Umgang zu sein“. Im Laufe seiner Karriere sei er mehrfach aus Opernhäusern „im Unfrieden“ ausgeschieden.<ref>www.br.de. Abgerufen am 10. Juli 2021.</ref><ref>Julia Spinola: Warum eckt dieser Dirigent überall an? In: Neue Zürcher Zeitung. 29. Oktober 2021.</ref>

Aufnahmen

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Für DECCA
Für Deutsche Grammophon
Für Hänssler Classic, Edition Staatskapelle Dresden
  • Richard Wagner, Winterstürme, Konzert mit Ausschnitten aus „Der Ring des Nibelungen“, Staatskapelle Dresden, 2022.
  • Anton Bruckner, 1. Sinfonie, Staatskapelle Dresden, 2021.
  • Arnold Schönberg, Gurre-Lieder, Staatskapelle Dresden, 2020.
  • Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg, Staatskapelle Dresden, 2020.
  • Richard Strauss, Konzert für Horn und Orchester Es-Dur, Serenade Es-Dur, Sonatine Nr. 1 F-Dur Aus der Werkstatt eines Invaliden, Metamorphosen; Staatskapelle Dresden, 2018.
  • Giuseppe Verdi, Messa da Requiem; Staatskapelle Dresden, 2018.
  • Anton Bruckner, 4. Sinfonie, Staatskapelle Dresden, 2017.
  • Anton Bruckner, 7. Sinfonie, Richard Wagner, Das Liebesmahl der Apostel, Staatskapelle Dresden, 2017.
  • Ferruccio Busoni, Nocturne Symphonique, Hans Pfitzner, Klavierkonzert Es-Dur, Max Reger, Eine romantische Suite; Staatskapelle Dresden, 2013.
  • Anton Bruckner, 8. Sinfonie, Staatskapelle Dresden, 2010.
Für Opus Arte

Für Orfeo

  • Richard Strauss, Ariadne auf Naxos, Wiener Staatsoper, 2021.
  • Richard Strauss, Die Frau ohne Schatten, Wiener Staatsoper, 2020.
Für Sony
  • mit Igor Levit (Klavier), Wiener Philharmoniker, Christian Thielemann (Leitung): Johannes Brahms: Klavierkonzerte Nr. 1 d-Moll op. 15, Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83, Fantasien op. 116, Intermezzi op. 117, Klavierstücke op. 118, Klavierstücke op. 119, Walzer für Klavier zu vier Händen A-Dur op. 39 Nr. 15, Sony Classical (3 CDs).
  • Johannes Brahms, Klavierkonzerte 1 + 2, Igor Levit, Wiener Philharmoniker, 2024
  • Anton Bruckner, Complete Symphonies (Bruckner 11) Wiener Philharmoniker, 2023.
  • Neujahrskonzert 2024 der Wiener Philharmoniker
  • Neujahrskonzert 2019 der Wiener Philharmoniker
  • Robert Schumann, Sinfonien No. 1–4; Staatskapelle Dresden, 2018.
  • Ludwig van Beethoven, Sinfonien 1–9; Wiener Philharmoniker, 2011.

Sonstige

  • Anton Bruckner, 5. Sinfonie, Wiener Philharmoniker, Special Annual Edition der Wiener Philharmoniker, 2014.
  • Ludwig van Beethoven, Violinkonzert, Romanze für Violine und Orchester No. 2, Robert Schumann, Dichterliebe, Sinfonie Nr. 3, Philharmonisches Orchester Köln, Philharmonie Essen, Frank Peter Zimmermann, Josef Protschka, H.D. Freyer, (2×LP), Sonderproduktion der WestLB, 1986.

DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen

  • Arnold Schönberg, Verklärte Nacht, Richard Strauss, Eine Alpensymphonie, Wiener Philharmoniker – The Exklusive Subscription Concert Series 3, Unitel Edition, 2024
  • Richard Wagner, Das Rheingold, Berliner Staatsoper, Michael Volle, Anja Kampe, Unitel Edition, 2024
  • Richard Wagner, Die Walküre, Berliner Staatsoper, Michael Volle, Rolando Villazon, Andreas Schager, Unitel Edition, 2024
  • Richard Wagner, Siegfried, Berliner Staatsoper, Andreas Schager, Michael Volle, Anja Kampe, Unitel Edition, 2024
  • Richard Wagner, Götterdämmerung, Berliner Staatsoper, Andreas Schager, Mika Kares, Anja Kampe, Unitel Edition, 2024
  • Johannes Brahms, Ein deutsches Requiem, Elsa Dreisig, Michael Volle, Wiener Singverein, Wiener Philharmoniker, Unitel Edition, 2024
  • Neujahrskonzert 2024 der Wiener Philharmoniker, Sony, 2024
  • Anton Bruckner, Bruckner 11 – Complete Symphonies, Wiener Philharmoniker, Unitel Edition 2023.
  • Richard Strauss, Capriccio, Semperoper Dresden, Artaus, 2022.
  • Anton Bruckner: Sinfonien Nr.1–9, Staatskapelle Dresden (2012–2019), Cmajor 2021.
  • Anton Bruckner, Sinfonie Nr. 7, Richard Wagner, Wesendonck Lieder, Salzburger Festspiele, Elina Garanca, Wiener Philharmoniker, Cmajor, 2021.
  • Johannes Brahms, Konzert für Violine, Cello & Orchester, Lisa Batiashvili, Gautier Capucon, Staatskapelle Dresden, Cmajor, 2021.
  • Richard Strauss, Ariadne auf Naxos, Wiener Staatsoper, Arthaus Musik, 2014.
  • Robert Schumann, Sinfonien Nr.1–4, Suntory Hall, Tokio, Staatskapelle Dresden, Cmajor, 2019.
  • Richard Wagner, Lohengrin, Bayreuther Festspiele, DGG, 2019.
  • Giacomo Puccini, Tosca, Salzburger Osterfestspiele, Staatskapelle Dresden, Cmajor 2019.
  • Neujahrskonzert 2019 der Wiener Philharmoniker, Sony, 2019.
  • Richard Wagner, Die Walküre, Salzburger Osterfestspiele, Cmajor, 2017.
  • Richard Wagner, Lohengrin, Anna Netrebko, Piotr Beczala, Georg Zeppenfeld, Semperoper Dresden, DGG, 2017.
  • Giuseppe Verdi, Otello, Salzburger Osterfestspiele, Cmajor, 2017.
  • Engelbert Humperdinck, Hänsel & Gretel, Wiener Staatsoper, EuroArts, 2016.
  • Pietro Mascagni, Cavalleria Rusticana, Ruggero Leoncavallo, I Paggliacci, Salzburger Osterfestspiele, Cmajor, 2016.
  • Carl Maria von Weber, Der Freischütz, Semperoper Dresden, Cmajor, 2015.
  • Richard Strauss, Galakonzert aus der Semperoper, Staatskapelle Dresden, Cmajor, 2015.
  • Richard Strauss, Vier letzte Lieder, Malven, Eine Alpensinfonie, Wolfgang Rihm, Ernster Gesang, Anja Harteros, Staatskapelle Dresden, Cmajor, 2015.
  • Richard Strauss, Arabella, Osterfestspiele Salzburg, Staatskapelle Dresden, Cmajor, 2014.
  • Richard Wagner, Der fliegende Holländer, Bayreuther Festspiele, Opus Arte, 2014.
  • Johannes Brahms, Sinfonien 1–4, Staatskapelle Dresden, Cmajor, 2014.
  • Richard Wagner, Hans Werner Henze, Richard-Wagner-Gala aus der Semperoper, Jonas Kaufmann, Staatskapelle Dresden, Cmajor, 2013.
  • Richard Strauss, Lieder, Eine Alpensinfonie, Rene Fleming, Wiener Philharmoniker, Opus Arte, 2011.
  • Richard Strauss, Die Frau ohne Schatten, Salzburger Festspiele, Wiener Philharmoniker, Opus Arte, 2012.
  • Franz Liszt, Richard Wagner, Thielemann conducts Faust, Staatskapelle Dresden, Cmajor, 2011.
  • Ludwig van Beethoven, Missa Solemnis, Semperoper Dresden, Cmajor, 2011.
  • Ludwig van Beethoven, Sinfonien 1–9, Wiener Philharmoniker, Cmajor, 2010/2011.
  • Richard Wagner, Die Walküre, Bayreuther Festspiele, mit Johan Botha, Linda Watson, Opus Arte, 2010.
  • Richard Strauss, Elektra, Münchener Philharmoniker, Opus Arte, 2010.
  • Johannes Brahms, Ein deutsches Requiem, Münchener Philharmoniker, Cmajor, 2010.
  • Anton Bruckner, Sinfonien 4+7, Münchener Philharmoniker, Cmajor, 2010.
  • Richard Strauss, Der Rosenkavalier, mit Renée Fleming, Münchener Philharmoniker, Baden-Baden, Decca, 2009.
  • Galakonzert anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper, 2005.
  • Richard Strauss, Arabella; mit Kiri Te Kanawa, Orchester und Chor der Metropolitan Opera, 2001.

Schriften

  • Mein Leben mit Wagner. Unter Mitwirkung von Christine Lemke-Matwey. C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63446-8.
  • Meine Reise zu Beethoven. Unter Mitwirkung von Christine Lemke-Matwey. C. H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-75765-5
  • Richard Strauss: Ein Zeitgenosse. Unter Mitwirkung von Christine Lemke-Matwey. C. H. Beck, München 2024, ISBN 978-3-406-82459-3.

Ehrungen, Mitgliedschaften

Literatur

  • Kläre Warnecke: Christian Thielemann. Ein Portrait. Henschel, Berlin 2003, ISBN 3-89487-465-1.
  • Kilian Heck, Christian Thielemann (Hrsg.): Friedrichstein. Das Schloss der Grafen von Dönhoff in Ostpreußen. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2006, ISBN 3-422-06593-8.
  • Christian Thielemann, mit Christine Lemke-Matwey: Mein Leben mit Wagner. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63446-8.
  • Geleitwort zu: Matthias Herrmann (Hrsg.): Johann Walter, Torgau und die evangelische Kirchenmusik. Altenburg 2013, ISBN 978-3-930550-94-4.
  • Christian Thielemann, mit Christine Lemke-Matwey: Meine Reise zu Beethoven. C. H. Beck, München 2020, 270 S., ISBN 978-3-406-75765-5.
  • Clemens Trautmann, Lois Lammerhuber: Christian Thielemann Dirigieren | Conducting. Bildband mit 258 Fotos und Texten in Deutsch und Englisch. Edition Lammerhuber, Baden 2019, ISBN 978-3-903101-09-8.

TV- und Filmproduktionen

Produktionen über Thielemann

Produktionen mit Thielemann

  • Christian Thielemann – Mein Strauss. Dokumentarfilm, Deutschland, 45 Min., Buch und Regie: Andreas Morell, Produktion: 3B-Produktion, Unitel Classica, ZDF, 3sat, Erstsendung: 8. Juni 2014 bei 3sat.
  • Wagner vs. Verdi. Dokumentarfilm-Reihe in sechs Teilen, Regie Martin Betz, Daniel Gerlach et al., 2013, ZDF.
  • Der Große Friedrich Remix – Musik um den Preußenkönig. Regie: Friederike Schlumbom, 18. Oktober 2012, rbb.
  • Beethoven entdecken. (Alternativtitel: Discovering Beethoven.) Dokumentarfilm-Reihe in neun Teilen à ca. 55 Min., Deutschland, Österreich, 2011, Regie: Christoph Engel und Anca-Monica Pandelea, Produktion: Unitel Classica, ORF, ZDF, 3sat.
    Joachim Kaiser und Christian Thielemann diskutieren die Besonderheiten der neun Sinfonien Beethovens. Als Grundlage werden die Aufführungen Thielemanns mit den Wiener Philharmonikern im Wiener Musikverein genommen und mit den Aufnahmen anderer Dirigenten verglichen (Besprechung).

Konzertaufzeichnungen

  • Die Wiener Philharmoniker in Beijing. Nationales Zentrum für Darstellende Künste in Peking, Aufzeichnung vom 3. November 2013, 3sat.
  • Wagner-Geburtstagskonzert: Thielemann dirigiert die Sächsische Staatskapelle. 21. Mai 2013, Regie: Michael Beyer, ZDF.
  • Thielemann dirigiert Strauß. Christian Thielemann und die Wiener Philharmoniker, Salzburg Festival 2011, Großes Festspielhaus, Salzburg, Regie: Michael Beyer, 3sat
  • Sommernachtsmusik mit Christian Thielemann. Christian Thielemann dirigiert die Münchner Philharmoniker, Schloss Herrenchiemsee, 31. August 2010, Regie: Henning Kasten, ZDF und Arte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>

Trivia

Im Jahr 2019 war die Sendung mit der Maus im Richard-Wagner-Festspielhaus zu Gast.<ref>Bayreuth sehen und sterben. In: Nordbayerischer Kurier vom 1. Februar 2019, S. 13.</ref> Dabei wurde unter der Leitung von Christian Thielemann die Titelmelodie der Sendung gespielt. Dies war eines der wenigen Male, wo seit Bestehen des Hauses im Orchestergraben Musik gespielt wurde, die nicht von Wagner stammte. Auch die Neunte Symphonie von Beethoven wurde auf der Bühne gespielt.<ref>BR-Klassik: Festspielorchester spielt „Maus“-Melodie. BR-Klassik, Online-Portal, 24. Juli 2019. Abgerufen am 28. Juli 2019.</ref><ref>Die Sendung mit der Maus. Offizieller Twitter-Account, 22. Juli 2019, abgerufen am 22. Juli 2019.</ref> Der Beitrag wurde in der Sendung mit der Maus am 28. Juli 2019 ausgestrahlt.<ref>https://www.wdrmaus.de/aktuelle-sendung/, abgerufen am 28. Juli 2019</ref>

Weblinks

Commons: Christian Thielemann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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