Zum Inhalt springen

Quintsextakkord

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Juli 2025 um 13:09 Uhr durch imported>Siebenquart (Double emploi: Neue Formulierung war ebenfalls nicht präzise.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein Der Quintsextakkord ist in der Musik ein Akkord, über dessen Basston eine Terz, eine Quinte und eine Sexte erklingt. Er kann, je nach Zusammenhang, auf zwei Arten gedeutet werden:

  • als 1. Umkehrung eines Septakkordes, wobei die Terz im Bass liegt,
  • als ein Dreiklang in Grundstellung mit hinzugefügter Sexte.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Double emploi

Nach Jean-Philippe Rameau hängt die Beurteilung eines Quintsextakkords auf der IV. Tonleiterstufe vom Kontext ab, so dass dieser zwei Funktionen (double emploi) ausüben kann:

  • In der Kadenz hat der Quintsextakkord als Septakkordumkehrung der II. Stufe die Funktion der Doppeldominante, die zur Dominante hinleitet. Die Quinte des Akkordes fällt zur Terz der Dominante.
  • Folgt auf den Quintsextakkord die Tonika, ist er subdominantisch als IV. Stufe mit Sixte ajoutée zu deuten. Die Sexte steigt zur Terz der Tonika.<ref>Sören Sönksen: Die Idee des stummen Fundamentes bei Rameau, Kirnberger und Sechter. Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie 10/2, 373–387. PDF</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />