Autendorf
| Autendorf (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Autendorf | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Horn (HO), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Horn | |||||
| Pol. Gemeinde | Drosendorf-Zissersdorf | |||||
| Koordinaten | 48° 52′ 7″ N, 15° 35′ 56″ O
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dim=1000 | globe= | name=Autendorf | region=AT-3 | type=city
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|
| Höhe | 428 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03921 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 10201 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Autendorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Drosendorf-Zissersdorf im Bezirk Horn in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1967 war Autendorf eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Geografie
Das westlich von Drosendorf gelegene Dorf wird seitlich von der Landesstraße L1257 gestreift, von wo man in die Ortsstraße abbiegen kann. Nördlich des Ortes befindet sich ein Golfplatz.<ref>Autendorf auf drosendorf.at</ref>
Geschichte
Autendorf wurde urkundlich im Jahr 1531 erwähnt.<ref>Kurt Klein: Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Niederösterreich, 2. Teil – Hollabrunn, Horn, Korneuburg, Krems (Land), Lilienfeld, Melk. (PDF; 1,1 MB) In: oeaw.ac.at. 31. August 2016, S. 39, abgerufen am 5. Januar 2026.</ref>
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 18 Häusern genannt, das nach Drosendorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Drosendorf besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Drosendorf und Primersdorf.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Die Darstellung des Erzherzogthums Oesterreich unter der Ens beschreibt „Auttendorf“ um 1840 als Dorf mit 40 Häusern. Die nächstgelegene Poststation befand sich in Horn. Kirchlich und schulisch war der Ort, wie schon 1822 in der Topographie von Steinius erörtert, mit Drosendorf verbunden, wo sich auch das Landgericht sowie die Orts- und Konskriptionsherrschaft befanden. Grundherrschaftliche Rechte lagen bei der Herrschaft, der Pfarre und der Stadt Drosendorf. Militärisch gehörte Auttendorf zum Werbbezirk des Linieninfanterieregiments Nr. 14.<ref name="Schweickhardt">Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogtums Oesterreich unter der Ens. 5. Band: Viertel Ober-Manhardsberg. Wien 1840, S. 5–7 (Volltext).</ref>
Die Einwohner waren überwiegend Landwirte mit mittelgroßem Grundbesitz, jedoch ohne Wiesen und mit geringem Waldbestand. Im Ort lebten außerdem ein Kleinhäusler, ein Schmied, ein Weber und ein Wagner. Ackerbau und Viehzucht bildeten die wichtigsten Erwerbszweige. Der Ackerbau wurde als recht ordentlich beschrieben, obwohl viele Böden nur mäßige bis schlechte Erträge lieferten. Angebaut wurden neben Getreide auch Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Flachs, Kohl, Krautrüben, Karotten und Klee. Die Viehzucht befand sich im Aufschwung, wurde jedoch noch ohne Stallfütterung betrieben. Als Obst wurden ausschließlich Zwetschgen angebaut, die in guten Jahren Erträge lieferten, die für den Handel ausreichten.<ref name="Schweickhardt" />
Die Ortsbevölkerung bestand aus 27 Familien mit 48 Männern, 55 Frauen und 8 schulpflichtigen Kindern. Der Viehbestand umfasste 46 Ochsen, 57 Kühe, 76 Schafe, 9 Ziege und 55 Schweine. Die Umgebung wird als „einförmig und langweilig“ charakterisiert. Die Jagd brachte Hasen, Rehe und Rebhühner hervor. Das Klima galt als weniger rau als in der übrigen Umgebung, und das Brunnenwasser wurde als gesund und ausreichend bezeichnet. Als einzige bemerkenswerten Gebäuden werden ein herrschaftlicher Meierhof sowie eine etwa zehn Jahre vor der Fertigstellung der Darstellung Schweickhardts in einfachem Stil errichtete Betkapelle.<ref name="Schweickhardt" />
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Autendorf eine Gastwirtschaft und einige Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 201</ref>
Autendorf wurde im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung mit dem 1. Jänner 1968 mit Drosendorf Stadt, Elsern, Heinrichsreith und Thürnau zu Drosendorf Stadt fusioniert<ref name="fusion"/>, mit 1. Jänner 1971 ging die Gemeinde Drosendorf Stadt dann in Drosendorf-Zissersdorf auf.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
- https://autendorf.jimdofree.com/ Private Webseite
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Drosendorf-Zissersdorf