Rimantadin
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Datei:(±)-Rimantadine enantiomers structural formulae.png | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Freiname | Rimantadin | |||||||||||||||
| Andere Namen | ||||||||||||||||
| Summenformel |
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| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | ||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
640 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral, Hydrochlorid)<ref name="Kleemann">A. Kleemann, J. Engel, B. Kutscher, D. Reichert: Pharmaceutical Substances - Synthesis, Patents, Applications. 4. Auflage. 2 Bände. Thieme-Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-13-558404-6.</ref> | |||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Rimantadin (Handelsname in den USA: Flumadine®) ist ein Wirkstoff zur Behandlung und seltener auch Vorbeugung gegen Influenza des Typs A und wurde von der FDA im Jahre 1993 zugelassen.<ref>FDA APPROVES NEW ORAL FLU DRUG, 17. September 1993.</ref>
Die Centers for Disease Control and Prevention empfahlen im Januar 2006, Rimantadin und Oseltamivir beim Influenza-Typ H3N2 nicht mehr zu verschreiben, nachdem ein Anstieg der Resistenz von 2 % im Jahre 2004 über 11 % im Jahre 2005 auf 91 % beobachtet worden war.<ref>Grippe: Diesjährige Influenzaviren resistent gegen Medikamente. In: Deutsches Ärzteblatt, 16. Januar 2006.</ref>
Es handelt sich um ein Derivat von Adamantan.
Synthese
Die Synthese von racemischen Rimantadin geht vom 1-Adamantoylchlorid aus, wobei im ersten Schritt mit Malonsäurediethylester und Magnesium das 1-Acetyladamantan gebildet wird.<ref name="DE" /><ref name="EP" /> Dieses kann über das Oxim mit anschließender Reduktion mittels Lithiumaluminiumhydrid<ref name="DE">Deutsches Patent 1 468 769 (DuPont, Prioritätsdatum: 18. Juli 1964).</ref> oder direkt durch eine reduktive Aminierung in Gegenwart von Cobaltkatalysatoren zur Zielverbindung umgesetzt werden.<ref name="EP">Europäisches Patent 178 668 (DuPont, Prioritätsdatum: 17. Oktober 1985).</ref><ref name="Kleemann" />
Die Racematspaltung kann mit enantiomerenreinen Tartranil erfolgen.<ref name="Aldrich" />
Einzelnachweise
<references />
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- ATC-J05
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Hautreizender Stoff
- Augenreizender Stoff
- Atemwegsreizender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Arzneistoff
- Virostatikum
- Adamantan
- Alkylamin