Smiltene
| Smiltene (dt. Smilten) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen von Smiltene | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Latvia.svg Lettland | |||||
| Verwaltungsbezirk: | Smiltenes novads | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 57° 26′ N, 25° 54′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV
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| Einwohner: | Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“) | |||||
| Fläche: | 7,2 km² | |||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km² | |||||
| Höhe: | 153 m | |||||
| Stadtrecht: | seit 1920 | |||||
| Webseite: | www.smiltene.lv | |||||
Smiltene (deutsch: Smilten) ist eine Stadt im Norden Lettlands, 45 km von der estnischen Grenze entfernt. Im Jahre [[:V zählte sie Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV Einwohner.<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV</ref>
Wirtschaft und Infrastruktur
Vor allem Textil- und Holzindustrie sind in Smiltene ansässig. Es besteht eine große Straßenbaufirma sowie eine Molkerei. In Smiltene befand sich eine für die Region wichtige Poliklinik, welche heute noch eine Ambulanz betreibt. Im Stadtgebiet befinden sich ausgedehnte Parkanlagen und mehrere Seen.
Geschichte
Smiltene entstand in einer von Lettgallen besiedelten Gegend um die gleichnamige Burg Smilten des Erzbistums Riga. Sie befand sich zeitweise im Besitz des Livländischen Ordens, jedoch existieren heute nur noch Ruinen. Das ursprünglich aus Holz gebaute Schloss wurde im 12. und 13. Jahrhundert bewohnt und lag auf dem höchsten Berg Smiltenes auf 153 m über NN. 1560 wurde die Stadt von Truppen des russischen Zaren erobert und die Burg zerstört. Nun folgte ein wechselndes Besitztum, zunächst von Polen, dann von Schweden. Von 1721 bis 1918 gehörte der Ort wieder zu Russland. Das Landgut Smiltene wurde von Graf Paul von Lieven (1875–1963) 1895 erworben, zu dessen Zeit ein starker Aufschwung einsetzte. Von 1910 bis 1912 wurde die Schmalspurbahn (s. u.) erbaut. Im Jahre 1920 erhielt Smiltene die Stadtrechte. 1935 lebten hier 3464 Letten, 221 Juden, 25 Deutsche, 19 Russen, 11 Polen und 14 Personen mit anderer Volkszugehörigkeit.
Verkehr
Von 1912 bis 1970 bestand mit der Schmalspurbahn Ainaži–Valmiera–Smiltene eine Bahnverbindung nach Valmiera.
Bilder
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Stadtzentrum von Smiltene
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Ruine der Burg des Deutschen Ordens
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Herrenhaus des Gutes Smilten, erbaut von 1763 bis 1771
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Evangelisch-lutherische Kirche, 1859 fertiggestellt
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Orthodoxe Nikolauskirche, erbaut von 1895 bis 1896<ref>zudusilatvija.lv</ref>
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Friedhofstorbau
Sonstiges
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- Der Pastor der Lutherischen Gemeinde Smiltenes Jakob Lange (1711–1777) schrieb das erste deutsch-lettische Wörterbuch.
- Der Fußballverein Smiltenes Abuls spielt in der 1. Liga Lettlands.
- Es besteht eine Städtefreundschaft mit der nordrhein-westfälischen Stadt Willich und mit Wiesenbach (Baden).
Smiltenes novads
2009 vereinigte sich die Stadt Smiltene mit 8 umliegenden Gemeinden zu einer neuen Verwaltungseinheit. Auf 949 km² Fläche sind 14276 Einwohner gemeldet (Stand 2010). Durch dieses Gebiet fließt der Abuls.
Söhne und Töchter der Stadt
- Edita Broglio (1886–1977), Malerin und Kunstpublizistin
- Dainis Ozols (* 1966), Radsportler
- Einārs Tupurītis (* 1973), Leichtathlet<ref>Einārs Tupurītis, olympedia.org</ref>
- Līna Mūze (* 1992), Speerwerferin
Literatur
- Jegor von Sievers: Smilten. Ein Beitrag für die Entwickelungsgeschichte Livlands. Riga 1872.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3412068896 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.
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Weblinks
- Infos zu Smiltene auf der Homepage der deutschen Gemeinde Wiesenbach.
Einzelnachweise
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